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Samstag, 24. Juni 2017




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     Mystery Trackers 08 - Der Horror von Nightsville

   
verfasst am:    08. April 2017
verfasst von:    avsn-smarte

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Grafik 78%
Sound 77%
Atmosphäre 78%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 78%
Relation: Preis/Spieldauer

90%

Gesamtwertung
80%
 
Die Entführung und der Komplott
In Willowsville, Louisiana geht laut Gerüchten ein unheimliches Wesen um, das die Leute in Angst und Schrecken versetzt. Der sogenannte Eulenmann, halb Mensch, halb Eule lebt weit zurückgezogen in den Sümpfen und soll den Jungen Oliver Johnson aus Willowsville entführt haben. Der Legende zufolge beschützt der Eulenmann die Bewohner von Nightsville, dem Nachbarort von Willowsville. Die Einwohner beider Dörfer könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie sind sich nicht gerade wohlgesonnen und meiden sich seit vielen Jahren. Als Mystery Trackers Detective ist es deine Aufgabe, den entführten Jungen zu finden. Je weiter deine Ermittlungen jedoch voranschreiten, desto undurchsichtiger wird die ganze Angelegenheit. Um die Wahrheit zu ergründen, musst du u.a. das Haus der Johnsons untersuchen, den Markplatz von Willowsville, die Minen von Nightsville, die Sümpfe in der Umgebung und noch viele weitere Schauplätze. Steckt wirklich der Eulenmann hinter der Entführung oder versucht jemand anderes seine Spuren zu verwischen?

Gameplay
Wer möchte, kann sich zu Beginn das Spiel mittels eines Tutorials erklären lassen. Dieses kann man jederzeit unterbrechen. Die Inventarleiste lässt sich fest einstellen. Gefundene Objekte, die mit einem "+" versehen sind, müssen erst noch modifiziert oder vervollständigt werden, bevor man sie einsetzen kann. Die änderbaren Schwierigkeitsgrade "Entspannt", "Fortgeschritten", "Experte" und "Individuell" bestimmen u.a. wie lange der Tipp und die Lösenfunktion benötigen, um sich wieder aufzuladen. Die Zeitspanne liegt bei 15 bis 90 Sekunden. Im Expertenmodus sind der Tipp und das vorzeitige Lösen der Minispiele außer Kraft gesetzt. Das Tagebuch und die Übersichtskarte sind miteinander verbunden und stehen dem Detective von Anfang an zur Verfügung. Das Tagebuch ist nicht so wichtig. Es enthält eine Auflistung aller im Spiel auftretenden Charaktere und hält den Fortlauf der Geschichte fest. Die Karte zeigt dem Spieler seinen derzeitigen Standort an und wo aktuell Aufgaben zu erledigen sind. Man kann sich mit der Karte schnell von einem Schauplatz zu einen anderen teleportieren lassen. Lange Laufwege bleiben dem Spieler dadurch erspart. Wie immer hat der Detective seinen treuen vierbeinigen Freund, den kleinen Elf, bei sich. Elf gelangt in kleine Spalten und gräbt auch mal den einen oder anderen Gegenstand aus. Durch einen alten blinden Mann erhält der Detective bei seiner Ankunft in Willowsville die "Gabe der Klarsicht". Sobald man bestimmte Schauplätze betritt, erscheint ein großes Auge auf dem Bildschirm. Hier muss man Gegenstände an ihren ursprünglichen Platz zurückstellen, um Geschehnisse in der Vergangenheit rekonstruieren zu können. Zu jeder neuen Aufgabe müssen außerdem drei Beweise gefunden werden, die oben rechts abgelegt werden. Sobald man alle Beweise beisammen hat, erfolgt die Schlussfolgerung des Detectives, und er kann die betreffende Person daraufhin ansprechen.

Aufgaben und Rätsel
Die Minispiele sind vielseitig und meist sehr leicht zu lösen. Alle Rätsel werden durch einen Texthinweis gut erläutert. Der Spieler muss u.a. Schlössercodes eingeben, Schlüssel herstellen, Schieberätsel und Puzzles lösen, Zahnräder korrekt einstellen, korrekte Zahlen angeben und noch vieles mehr. Es wurden auch einige interaktive Minispiele eingebaut, die aus mehreren kleineren Rätseln bestehen. Erst wenn ein Rätsel gelöst wurde, wird das nächste freigeschaltet. Man kann sich zu jedem Vorgang einen Tipp anzeigen lassen. Durch das Lösen der Minispiele öffnen sich meist verschlossene Bereiche. Sofern man sich nicht im Expertenmodus befindet, können die Rätsel auch übersprungen werden.

Die Wimmelbildspiele werden alle nur einmal aufgesucht. Die Gegenstände lassen sich leicht in den Szenen erkennen. Man sucht die Objekte anhand ihrer Umrisse, einer Textliste oder muss Gegenstände in die WBS einsetzen. Einige Elemente können nur durch eine gesonderte Aktion gefunden werden, indem man in der Szene mit anderen Objekten interagiert. Als Belohnung erhält man nach jeder WBS einen nützlichen Gegenstand für das Inventar. Sollte man einmal nicht weiter kommen, hilft der Tipp. Ansonsten kann man sich während des Spielverlaufs durch den Tipp mittels eines kleinen Miniaturbildes der Szene, in der man eine Aktion durchführen kann, direkt dorthin teleportieren lassen.

Grafik und Sound
Die Lautstärke der Musik, Effekte, Umgebungsgeräusche und Stimmen lassen sich unter dem Optionsmenü regeln. Hier lässt sich auch der Gammawert verändern, auf Voll- und Breitbild einstellen, Spezialeffekte ein- bzw. ausschalten und der Cursor bestimmen. Die Grafik ist komplett in einer sehr düsteren gezeichneten Optik, die sehr gut zum gesamten Geschehen passt. Außerdem bieten die Bilder viele bewegliche Animationen wie z.B. streunende Katzen, Vögel, im Wind flatternde Plakate und noch vieles mehr. Trotz der beweglichen Bilder sind auch kleine Details in den Szenen gut sichtbar, selbst Spiegelungen in den Pfützen wurden optisch gut umgesetzt. Es gibt nur sehr wenige Filmsequenzen. Die Rückblenden der Geschehnisse werden eher als starre Szenenbilder mit Umrissen der Personen und Gegenstände dargestellt. Die Sprachausgabe erfolgt in Englisch mit einem deutschen Untertitel. Die Reihenfolge der Fragen kann der Spieler bei den Dialogen selbst bestimmen. Die Synchronstimmen unterstreichen den Charakter der Spielfiguren. Die Musik ist etwas unauffällig im Hintergrund. Oft wird zugunsten der Hintergrundgeräusche, wie dem Rauschen des Windes, dem Schreien von Krähen oder plätscherndem Wasser gänzlich auf die Musik verzichtet.

Fazit
Das Casual-Game bietet eine gelungene und spannende Geschichte. Die zusätzlichen Features wie das Suchen von Beweisen sowie die anschließenden Schlussfolgerungen und das Einsetzen der Gabe der Klarsicht bieten außer den Minispielen und WBS zusätzliche Abwechslung. Die Rätsel sind vielseitig, könnten aber etwas schwerer sein. Die Grafik hat mir an sich sehr gut gefallen, aber ein paar mehr Filmsequenzen hätten dem Spiel sicherlich nicht geschadet. Die Musik stört zwar nicht, fällt aber auch nicht sonderlich auf. Die Geräusche wiederum wurden stimmig in den Szenen platziert. Der Klickbereich könnte etwas großzügiger sein. Unser kleiner vierbeinige Freund Elf wird mit seiner Mystery Trackers Weste wieder ganz drollig dargestellt und ist im Spiel eine große Hilfe. Leider war die Spielzeit nach etwas mehr als drei Stunden bereits vorüber.
  
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