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     Empathy - Path of Whispers

   
verfasst am:    26. Mai 2017
verfasst von:    avsn-Nikki

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Grafik 85%
Sound 90%
Atmosphäre 83%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 80%
Relation: Preis/Spieldauer

100%

Gesamtwertung
88%
 
Story
Du wirst von einer männlichen Stimme geweckt, die dich bittet, ihr zu helfen, eine oder sogar seine Welt zu retten. Zunächst geht es nur darum, einen roten Knopf zu betätigen, doch dies scheint nicht die ersehnte Wirkung zu haben. Du wirst an einen Ort versetzt, der dir völlig unbekannt ist und der zudem zu zerfallen scheint. Die Stimme kennt diesen Ort jedoch und leitet dich von nun an durch die Geschichte zahlreicher Menschen und ihrer Vision von einer besseren Welt. Dabei musst du den gleichen Weg nehmen, den auch diese Menschen genommen haben, und die Bruchstücke ihrer Erinnerungen finden, damit auch dein Begleiter sich erinnert und dir nach und nach erzählen kann, was wirklich geschehen ist…

Gameplay
Du spielst in der 1st-Person-Perspektive und bewegst dich mit Hilfe der Tastatur vorwärts. Für meinen Begriff wurde die Position des Spielers ein wenig zu tief angesetzt. Der Blick befindet sich etwas zu nah am Boden. Deine Maus dient dazu, die Kamera zu drehen und Objekte anzuklicken, um Erinnerungen wachzurufen. Dies ist auch schon die hauptsächliche Aktion des Spiels. In fünf Akten läufst du durch verschiedene Gebiete und suchst nach Gegenständen, die den einst dort lebenden Menschen gehörten. Diese Gegenstände leuchten weiß oder rot-blau auf. Weiße Gegenstände enthalten Erinnerungen, die du für den Fortschritt der Story benötigst. Diese kannst du mit einer Art Radar aufspüren. Mit der rechten Maustaste kannst du das Gerät hochhalten und siehst darin Pfeile, die dich zu den Objekten leiten. Neben diesen Story-relevanten Erinnerungen findest du auch sehr viele optionale Erinnerungen. Diese Erinnerungen geben dir einen noch tieferen Einblick in die Geschichte. Außerdem lassen sich Tagebuchseiten von einem gewissen Dr. Ross und andere Dokumente wie Anleitungen, Memos und Rundschreiben finden.

Jeder Akt ist noch einmal in Abschnitte unterteilt. Am Ende eines solchen Abschnitts, nämlich immer dann, wenn du alle "Radar"-Erinnerungen gefunden hast, schlüpfst du in die Rolle eines ehemaligen Bewohners, um eine bestimmte Aktion durchzuführen, die für dich dann einen neuen Weg zugänglich macht. Hin und wieder ist es dazu notwendig, einen Gegenstand einzusetzen. Diese Gegenstände findest du ebenfalls in der Umgebung. Sie werden im Inventar gelagert, welches mit der "Tab"-Taste geöffnet werden kann. Eingesetzt werden können sie nur mit geöffnetem Inventar. Weiterhin müssen hier und da ein paar einfache Rätsel gelöst und Aufgaben bestritten werden. Weiche Wasserstrahlen und Lichtstrahlen aus, drehe Schalter in die richtige Position, stoppe Kolben an der richtigen Stelle und verbinde Gleise auf einem Plan, um einen Zug in Bewegung zu setzen. Die Rätsel und Aufgaben sind alle sehr einfach und dienen eher zur Auflockerung, als darum, eine Herausforderung zu bieten.

Das Spiel kann nicht individuell gespeichert werden, jedoch speichert es bei jeder gefundenen Erinnerung, bei jedem gefundenen Dokument oder Gegenstand und auch bei jedem Kommentar deines unsichtbaren Begleiters, was manchmal im Minutentakt der Fall ist. Mit einem Update sollen Spieler in den nächsten Tagen jedoch die Möglichkeit erhalten, individuelle Spielstände anzulegen. Wer mag, kann 13 Errungenschaften einholen, von denen einige darauf abzielen, alle optionalen Erinnerungen, alle Dokumente oder eine gewisse Anzahl bestimmter Plätze zu finden. Andere Errungenschaften sind wiederum einfacher einzuholen.

Grafik und Sound
Die Grafik bietet viel Abwechslung. Zunächst läuft man über Schienen bis hinauf zu einem Park auf einem Felsen in luftiger Höhe. Man kann von den Schienen hinunterfallen, wird dann jedoch vom Spiel gleich wieder an die ursprüngliche Position gestellt. Dies gilt für alle Stellen, an denen man in die Tiefe stürzen kann. Sterben ist somit unmöglich. Der Atlas Park selber besteht aus schönen Anlagen, wie einem Zeltplatz, Spielplatz, und viel Natur. Die wenigen Häuser sind schon ziemlich zerfallen. Die nächste Station ist der Bahnhof von Chernosk, ein Gelände, das hauptsächlich aus einem sehr geräumigen Bahnhofsgebäude besteht. Weiter geht die Reise zu einem Ort, den man Eagleview getauft hat, der mitten in den Bergen liegt und sich noch im Aufbau befand. Durch ein Tunnelsystem gelangt man dann schließlich in ein Forschungszentrum. Die Umgebung bietet sehr viele Details und die unterschiedlichsten Strukturen, wie Felsoberflächen, Grasflächen, Steinhäuser, Holzhäuser, Wasserfälle, etc. Die Landschaften sind gut gelungen, weisen hier und da aber ein paar kleine grafische Schwächen auf und zwar dann, wenn du Strukturen nicht ganz genau übereinander passen. Mit Animationen ist man sparsam umgegangen, damit die Szenen nicht zu unruhig wirken. Hier und da fließt Wasser, fallen Blätter von den Bäumen, bewegen sich Bäume, usw. aber alles immer nur dezent. Auch das Spiel aus Licht und Schatten wurde gut abgestimmt.

Charaktere gibt es keine, denn die Orte sind schon lange verlassen. Man hört nur zu jedem gefundenen Objekt die Stimme der Person, die einst hier gelebt hat. Dies führt zu zahlreichen unterschiedlichen Stimmen. Es ist daher ratsam, den Untertitel eingeschaltet zu lassen, denn nur dort werden die Namen der sprechenden Personen aufgezeigt. Ansonsten wird es schwierig, die Stimmen bestimmten Personen zuzuordnen und die Zusammenhänge herzustellen. Die Synchronstimmen haben mir durchweg alle sehr gut gefallen. Sie wurden mit den entsprechenden Emotionen eingesprochen. Der Erzähler berichtet immer mit beruhigender Stimme, was vor Ort geschehen ist.

Fazit
"Empathy - Path of Whispers" bietet nicht nur eine Reise durch die Welt des Erzählers, sondern auch eine Reise durch menschliche Emotionen, Stärken und Schwächen. Das Spiel zeigt auf, das es zur Menschlichkeit gehört, Fehler zu machen und im günstigen Fall daraus zu lernen. Die Story wirkt zum Teil jedoch ziemlich verwirrend. Eine etwas klarere Linie hätte vielleicht nicht geschadet. Grafisch bietet das Spiel einen Aufenthalt in sehr schönen Schauplätzen, die dazu einladen, sich umzusehen und genau hinzuschauen, denn an jeder Ecke könnte ein Gegenstand liegen, der eine Erinnerung birgt. Dezente Animationen hauchen den Schauplätzen Leben ein, jedoch nur einen Hauch des Lebens, das vermutlich einst hier stattgefunden hat. Die Laufwege sind manchmal etwas lang, allerdings nur dann, wenn man wirklich alles finden möchte. Ansonsten ist das Gameplay sehr benutzerfreundlich. Die Synchronstimmen sind durch die Bank ansprechend eingespielt worden. "Empathy - Path of Whispers" ist alles in allem ein gelungenes Spiel, bei dem man ganz in Ruhe die Landschaft genießen und die eigentliche Geschichte ergründen kann. Jedem, der tiefgründige Geschichten mag, ist das Spiel daher nur zu empfehlen!
  
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