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     Murder in Tehran's Alleys 1933

   
verfasst am:    16. August 2017
verfasst von:    avsn-ABoyens78

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Grafik 93%
Sound 80%
Atmosphäre 74%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 80%
Relation: Preis/Spieldauer

90%

Gesamtwertung
83%
 
Story
In "Murder in Tehran’s Alleys 1933" übernimmst du die Rolle von Afshar, einem Kommissar der iranischen Polizeibehörde, und wurdest damit beauftragt, einen Mörder zu fassen, der bereits eine Reihe von Kindern getötet hat. Die Methoden des Killers sind äußerst grausam: nachdem die Opfer zu Tode gefoltert wurden, hat man ihre Körper verstümmelt und verteilt. Dir bleiben nun drei Tage um diese Mordserie aufzuklären.

Gameplay
Das Spiel kommt als klassisches Point & Click-Adventure daher. Die Steuerung des Spiels erfolgt über die Maus und ist sehr einfach. Linksklicken, um mit Personen zu sprechen oder Sachen zu untersuchen und aufzunehmen. Mit der Leertaste werden alle wichtigen Objekte im aktuellen Bildschirm sichtbar, sodass man auch nichts Wichtiges übersieht. Fährt man der Maus über den oberen Bildschirmrand, erscheint das Inventar.

Die Rätsel bestehen darin, Gegenstände im Inventar richtig zu benutzen und zu kombinieren, um somit zum Beispiel Schlösser zu öffnen oder einen Drachen für einen kleinen Jungen zu bauen. Manche Sachen müssen mehrmals benutzt werden. Man sollte zusammengesetzte Gegenstände also nach Gebrauch möglichst mit einem Rechtsklick wieder auseinandernehmen. Im Laufe des Geschehens gibt es noch Logikrätsel, die mit ein wenig Geduld gut zu lösen sind.

Wenn man mal nicht weiterweiß gibt es die eine oder andere Hilfe im Spiel. So gibt es Afshars Notizbuch im Inventar, wo alles Erlebte und Herausgefundene noch einmal detailliert aufgeführt ist, inklusive des nächsten Schritts. Hat man Probleme mit einem der Logikrätsel, so kann man dies nach einiger Zeit auch einfach überspringen.

Am Ende des Abenteuers gibt es noch etwas Ungewöhnliches: Man muss das Spiel quasi anhand eines Multiple-Choice-Fragebogens zusammenfassen. Je nach Anzahl der richtigen Lösungen fällt das Ende anders aus: Entweder fasst man den Mörder oder es kann auch passieren, dass man bei der Aufklärung der Morde getötet wird, wenn zu wenige Antworten richtig sind.

Grafik und Sound
Was als erstes auffällt, ist, dass die Sprachausgabe in Persisch ist – mit englischen Untertiteln. In einer früheren Version sollen diese noch sehr schlecht übersetzt gewesen sein; das hat sich mittlerweile wohl geändert, da die Untertitel nun sehr gut lesbar und verständlich sind. Die Atmosphäre ist auch direkt ein großer Pluspunkt des Spiels. Man fühlt sich sogleich in den Iran der dreißiger Jahre hineinversetzt. Die verschiedenen Spielorte haben das passende Flair und die orientalische Musikuntermalung fügt sich nahtlos ein. Die tolle Sprachausgabe in Persisch ist für uns Mitteleuropäer sicherlich ein wenig ungewohnt, stört aber nicht im Geringsten. Im Gegenteil.

Auffällig ist die recht mittelmäßige Umsetzung der Charaktere. Abgesehen von unterschiedlichen Kleidungsstücken, sehen alle männlichen Personen eigentlich gleich aus – auch bei den Frauen und Kindern hätte man ein wenig mehr Sorgfalt investieren können. Es gibt einige animierte Zwischensequenzen, die eher abstrakt-comichaft gestaltet wurden, dafür aber ein besseres Bild der Charaktere zeigen, als im normalen Spielverlauf.

Fazit
Als ich von dem Spiel gehört habe, das vom kleinen iranischen Spieleentwickler RSK Entertainment entwickelt wurde und im Teheran der 1930er spielen soll, war ich zunächst skeptisch, wurde aber sehr schnell von der tollen Atmosphäre der Geschichte und ihrer Umsetzung eingefangen. "Murder in Tehran’s Alleys 1933" erfindet beileibe das Genre nicht neu. Dennoch überwiegen die positiven Eigenschaften des Spiels die negativen. Das Flair und die Atmosphäre bieten mal etwas gänzlich anderes als das, was man so gewohnt ist. Da kann man auch einem kleinen Entwicklerstudio aus dem Iran eine Chance geben, der seinen Job sehr gut gemacht hat.
  
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