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     Cursed

   
verfasst am:    28. September 2017
verfasst von:    avsn-fawks

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Grafik 85%
Sound 77%
Atmosphäre 68%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 75%
Relation: Preis/Spieldauer

90%

Gesamtwertung
79%
 
Story
Albert und seine Verlobte wollen bald heiraten und sind knapp bei Kasse. Wie gerufen, bekommt Albert per Post ein lukratives Jobangebot. Es geht dabei um die Restaurierung eines alten Herrenhauses im Fantasieland Cambshire. Voller Freude bricht Albert sofort auf, um sich vor Ort mit dem Kunden zu treffen. Doch Wochen vergehen und von Albert gibt es kein Lebenszeichen mehr. Krank vor Sorge, entscheidet sich seine Verlobte, nach ihm zu suchen. Ihr erster und einziger Anhaltspunkt ist die Absenderadresse auf dem Brief mit dem Jobangebot. Dort angekommen, findet sie ein menschenleeres Anwesen vor. Im Haus spukt es und von Albert ist keine Spur zu sehen. Schatten der Vergangenheit lauern überall im alten Herrenhaus. Um Albert zu finden, muss seine Verlobte Licht in die dämonische Dunkelheit des Anwesens bringen, die Besitz davon ergriffen hat.

Gameplay, Aufgaben & Rätsel
Gesteuert wird dieses Gruseladventure aus der First-Person-Perspektive. Viele Spielelemente erinnern an ein Wimmelbildspiel, so gibt es z. B. eine große Anzahl von einzusammelnden Emblemen, die Schlossmechanismen in Gang setzen, doch eigentliche WBS enthält das Spiel nur eine einzige. Die meisten Rätsel erfordern nichts mehr, als den richtigen Gegenstand in einer Szene einzusammeln und ihn in einer anderen anzuwenden, um ein Problem aus dem Weg zu räumen. Nur selten reicht die logische Tiefe über das sofortige Beseitigen eines Hindernis hinaus, sodass mehrere Objekte kombiniert oder bearbeitet werden müssen, bevor sie einsatzbereit sind. In der Regel sind die Zusammenhänge ganz offensichtlich und durchschaubar und stellen keine ernsthafte Herausforderung dar. Gegenstände neigen auch nicht dazu, sich im Inventar zu stapeln. Sobald etwas im Inventar landet, wird es kurz darauf eingesetzt. Zudem bietet das Spiel viele Informationen, die auf den nächsten Schritt hinweisen. Es kommt nie zu einem planlosen Umherwandern. Sollte trotzdem ein dringender Notfall der Ahnungslosigkeit entstehen, stehen ein Hinweissystem und eine Hotspotanzeige zur Verfügung. Zwischen den Rätseln im Adventure-Stil wurden einzelne (zwei, vielleicht drei) Minispiele integriert, darunter eine Partie Memory. Im Grunde ergeben die Rätsel eine gut entworfene Mischung, die allerdings äußerst einfach zu lösen sind.

Grafik und Sound
Eine passable Gruselatmosphäre wird durch die Verwendung von kalten Farbtönen und dazu passender verdunkelter Beleuchtung erzeugt. Menschenleere Räume, vernachlässigte Ländereien sowie tausende von kleinen, gut durchdachten Bilddetails und natürlich die Geister, die im Anwesen herumlungern, sorgen dafür, dass alles richtig düster wirkt. Man hat die visuelle Atmosphäre richtig toll hinbekommen. Persönlich fand ich sie gruselig und deprimierend zugleich, was zu der Story vollkommen passt. Trotzdem waren die Tiere, denen man im Spiel oft als Wächter vor Toren und Türen begegnet, ein wenig enttäuschend. Egal, ob aus der Ferne oder in der Nahansicht, sie stehen einfach regungslos da und starren einen wie gebannt an. Ein Versuch mit dem Tier zu interagieren, ruft ein ziemlich cooles Feature hervor, bei dem sich das Tier fauchend nach vorne bewegt, als würde es sich gleich durch den Bildschirm hindurch auf den Spieler stürzen. Doch die Bewegung wirkt etwas mechanisch und die Tiere im Allgemeinen etwas leblos.

Fazit
"Cursed" ist eins von diesen Spielen, bei denen man zunächst bezüglich der Story völlig im Dunkeln tappt. Erst nach 1-1,5 Spielstunden, in denen man ein Gefühl für die Umgebung entwickelt und mehrere Hinweise gefunden hat, enthüllt das Spiel allmählich die Vorgeschichte. Die Hinweise haben nämlich die Aufgabe, Spannung aufzubauen, indem sie Informationsfetzen spendieren und mehr Fragen als Antworten aufwerfen. Die Vorgeschichte gibt die Identität des Antagonisten preis und setzt klare Ziele, wie man ihn besiegt und dabei den vermissten Albert wieder findet. Mir war die Geschichte irgendwie zu fantastisch und zu exzentrisch. Drachen als Torwächter, Geister, Geschäfte mit Dämonen… Es befinden sich zu viele paranormale Elemente an einem Ort und zu wenige reale Komponenten, wie z. B. eine lebendige Spielfigur außer der Protagonistin selbst, welche die Waagschale ausglichen hätte. Gedauert hat das Spiel ca. 3 Stunden und empfohlen wird es hauptsächlich für diejenigen, die eine absolute Vorliebe für das Übernatürliche haben.
  
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