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Dienstag, 17. Oktober 2017




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     The Journey Down 3 - Chapter Three

   
verfasst am:    02. Oktober 2017
verfasst von:    avsn-Nikki

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Grafik 98%
Sound 100%
Atmosphäre 100%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 95%
Relation: Preis/Spieldauer

90%

Gesamtwertung
97%
 
Fulminanter Abschluss
Im zweiten Kapitel haben es Bwana, Kito und Lina geschafft, Port Artue zu verlassen und mit dem Tagebuch endlich ihre Reise fortzusetzen. In diesem letzten Kapitel kommen sie ihrem Ziel schon sehr nahe. Der Weg führt sie mitten durch einen unheimlichen Tempel. Mit dem Wissen von Lina, den technischen Kenntnissen von Kito und der neugierigen, sorglosen Art von Bwana gelingt es ihnen, ins Herz des Tempels vorzudringen und von dort aus hoch in die Luft zu steigen. Doch oben wartet bereits das nächste Hindernis, die nächste Gefahr, denn unsere drei Helden landen in einer verlassenen Mine der Company und müssen von dort aus getrennte Wege gehen. Während die beiden jungen Männer nach Linas Professor suchen, schlägt Lina eine andere Richtung ein. Wird es ihnen gelingen, die Armando Power Company aufzuhalten, die Welt zu retten und vielleicht sogar Kaonandodo zu finden?

Flüssige Steuerung und schön Aufgaben
Das Gameplay hat sich gegenüber den vorherigen Teilen nicht geändert. Es ist genauso benutzerfreundlich, wie zuvor - auch wenn es immer noch nur drei Speicherplätze gibt. Im klassischen Stil benutzt man die Maus, um interessante Objekte und Personen anzuklicken. Doch dieses Spiel bietet zusätzlich noch ein tolles Feature, denn der Protagonist der Geschichte ist wie eine Wundertüte. Der Spieler klickt ein Objekt an, um es sich wie in einem Adventure üblich, anzusehen und Näheres darüber zu erfahren, vielleicht eine kleine Beschreibung zu erhalten. Doch Bwana ist so neugierig und ohne Sinn für irgendwelche Gefahren, dass er alles gleich ausprobieren muss. Er betätigt Schalter und Knöpfe ohne Vorwarnung, bricht etwas ab oder setzt etwas in Gang, obwohl man sich z. B. einfach nur eine Kiste ansehen möchte. Auf diese Weise weiß der Spieler nie, was einen erwartet. Obwohl man im Hinterkopf hat, dass man in diesem Adventure nicht sterben kann, wird man vorsichtig bei den Aktionen, die man Bwana übernehmen lässt. Dadurch wachsen die Spannung und auch der Humor zusätzlich zur Story.

Die eingesammelten Gegenstände wandern ins Inventar, welches sich am unteren Bildschirmrand befindet. Dort können und müssen sie hin und wieder miteinander kombiniert und können in manchen Fällen sogar wieder auseinandergenommen werden. Um die Dinge aus dem Inventar anzuwenden, zieht man sie mit gedrückter Maustaste auf das entsprechende Anwendungsgebiet. Die Klickbereiche sind großzügig bemessen. Neben den Inventarrätseln, die nicht allzu schwer sind, wenn man sich die Schauplätze ausführlich ansieht und wirklich alles ausprobiert, auch wenn man mit Bwanas Sorglosigkeit rechnen muss, gibt es ein paar kleinere Rätsel. Auch diese sind schnell und einfach zu bewältigen.

Karibisches Flair, düstere Minen und Großstadtatmosphäre
Das dritte Kapitel beginnt mit der Besichtigung eines unheimlichen Tempels und führt dann hinauf in eine verlassene Mine. Doch die Atmosphäre wechselt in diesem letzten Abschnitt der Serie sehr häufig. Bwana und Kito reisen in die Großstadt, die von Aufständen heimgesucht wird. Schon alleine in der Stadt kann man unterschiedliche Eindrücke aufsaugen. Vom Rebellenuntergrund, über einen geschäftigen Marktplatz, bis hin zu einem verlassenen Viertel und dem noblen Universitätsstadtteil ist alles vorhanden. Dahingegen kämpft sich Lina hoch oben durch ein Luftschiff, um anschließend das karibische Flair einer Insel, einen düsteren Sumpf und einen atemberaubenden Wasserfall zu erleben. Alle Schauplätze, und davon gibt es dieses Mal mehr als genug, wurden optische wunderbar in Szene gesetzt. Mal bunt und fröhlich und dann wieder finster und grau.

Neben den uns bekannten Charakteren, lernen wir neue Freunde und Feinde von Bwana und Kito kennen. Jeder Charakter, und sei seine Rolle auch noch so klein, wie z. B. die Rolle von Beamis, dem Polizisten, wurde hervorragend in Szene gesetzt. Während der Dialoge erhält man eine Themenauswahl und kann diese Themen nacheinander durchgehen. Wichtige Themen bleiben auch nach dem ersten Gespräch erhalten, sofern sie noch nicht erledigt sind. Oder der Gesprächspartner gibt noch einmal eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte wieder, wenn man ihn erneut anspricht. Die Texte wurden wieder einmal mit sehr für Gefühl eingesprochen. Angst, Humor, Aufsässigkeit, all das kann man nicht nur aus der englischen Synchronisation heraushören, sondern man nimmt den Charakteren diese Emotionen auch ab. Ein deutscher Untertitel wird im Laufe der Zeit sicher noch folgen, denn auch die ersten beiden Kapitel wurden inzwischen damit versehen.

Fazit
Das dritte und letzte Kapitel von "The Journey Down" bietet einen grandiosen Abschluss, der alles enthält. Es ist ein Wechselbad der Gefühle, denn Humor und Spannung, Aufregung und Ruhe, Freude und Gefahr alles ist vorhanden und wechselt sich ständig ab. Die Hintergrundgrafik ist wieder ein Genuss. Die Charaktere wurden super in Szene gesetzt und mit tollen Synchronstimmen versehen. Die Hintergrundmusik lässt keine Wünsche offen, denn sie enthält zahlreiche Titel, die sich der jeweiligen Situation anpassen. Das Gameplay ist benutzerfreundlich und die Rätsel integrieren sich hervorragend ins Geschehen. Gleichzeitig macht man es dem Spieler aber nicht zu einfach, denn ein paar versteckte Dinge sind nur zu finden, wenn man sich gründlich und ausführlich umsieht. Auch dieses Mal übernimmt man nicht nur die Rolle von Bwana, sondern auch von Lina und erlebt auf diese Weise zwei Handlungsstränge, die sich zur selben Zeit abspielen und schließlich nach ca. 4 Stunden Spieldauer wieder zusammenführen. Ein kinoreifes Ende mit allem, was dazugehört, schließt dieses Abenteuer, das den Namen mehr als verdient hat, ab. Das darf man sich einfach nicht entgehen lassen!
  
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