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     Inmates

   
verfasst am:    06. Oktober 2017
verfasst von:    avsn-ABoyens78

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Grafik 88%
Sound 80%
Atmosphäre 70%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 68%
Relation: Preis/Spieldauer

70%

Gesamtwertung
75%
 
Story
"Inmates" ist ein psychologisches Horror-Adventure. Der Spieler übernimmt die Rolle von Jonathan, einem Gefängnisinsassen, der mit schlimmen Kopfschmerzen in einer Zelle erwacht, sich aber weder daran erinnern kann, wo er ist, noch warum er eingesperrt wurde. Ihn beschleicht aber direkt das Gefühl, nicht zum ersten Mal im Gefängnis zu sein. Zu seiner Überraschung ist seine Zellentür nicht abgeschlossen und in der gesamten Umgebung befinden sich weder Wärter noch andere Gefängnisinsassen. Jonathan macht sich also auf, den Dingen auf den Grund zu gehen …

Gameplay
Die Bedienung des Spiels erfolgt ganz einfach über Keyboard oder Maus. Man steuert Jonathan durch die Gänge des Gefängnisses, auf der Suche nach Hinweisen, die zur Erklärung seiner Situation beisteuern. Leider beschränkt sich das Spiel darauf, eintönige Handlungen durchzuführen. So muss Jonathan im Prinzip nur Türen öffnen und hin und wieder für ausreichend Licht sorgen. Es gibt weder Kampfhandlungen noch erwähnenswerte Rätsel, abgesehen von irgendwelchen Kombinierungsaufgaben. Ein Schwierigkeitsgrad ist praktisch nicht vorhanden. Das Ganze dient wohl dazu, dass der Spieler nicht beim Spielen einschläft.

Grafik und Sound
Sowohl die Grafik als auch der Sound stechen positiv heraus. Sie sind dem düsteren Setting eines verlassenen Gefängnisses sehr dienlich. Alles wirkt alt und verlottert. Religiöse Gegenstände sind in fast allen Räumen zu finden. Dazu der passende Soundtrack und verwackelte Bilder – wenn tatsächlich mal etwas passiert. Was teilweise wirklich verstörend wirkt, sind Kinderspielsachen und Malbücher: Gegenstände, die in einer solchen Umgebung eigentlich nichts verloren haben.

Fazit
Gefängnisse können eine faszinierende Spielwiese für ein Adventure bieten, gerade im Hinblick darauf, dass die wenigsten von uns schon einmal in einem gewesen sein dürften. Verlassene Gefängnisse bieten in der Theorie sogar ein hervorragendes Setting für ein Horror-Abenteuer. Wenn es aber bei wenigen Begegnungen sowie Rätseln und irgendwann doch eintöniger Umgebung bleibt, wurde das Thema leider verfehlt. Was man dem Spiel neben der überzeugenden Grafik und dem passenden Sound zugutehalten muss, ist, dass es von nur einem Entwickler, Davit Andreasyan, entwickelt und programmiert wurde. Dies ist aber wahrscheinlich zugleich auch die größte Schwachstelle, denn mit mehr Manpower hätte durchaus etwas Großartiges entstehen können. "Inmates ist ein Paradebeispiel verschenkten Potenzials. Die Grundidee, den persönlichen Horror einer Person in ein verlassenes Gefängnis zu transportieren, ist sehr gut. Leider hakt es an der Umsetzung – es passiert zu wenig, das Spiel verläuft zu linear, die Story ist irgendwann zu vorhersehbar und auch der Horror kommt ganz eindeutig zu kurz. Die Spielzeit ist übersichtlich und der Preis des Abenteuers nicht zu hoch. Eigentlich genau das Richtige für die Mittagspause. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
  
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