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Montag, 20. November 2017




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     The Inner World 2 - Der letzte Windmönch

   
verfasst am:    23. Oktober 2017
verfasst von:    avsn-Nikki

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Grafik 95%
Sound 97%
Atmosphäre 96%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 93%
Relation: Preis/Spieldauer

100%

Gesamtwertung
96%
 
Story
Drei Jahre sind vergangen, seit es Robert gelungen war, Conroy zu versteinern und damit die Asposer von einem herrschsüchtigen Tyrannen zu befreien. Doch in Asposien ist immer noch keine Ruhe eingekehrt. Die Flötennasen werden reihenweise verfolgt, verhaftet und inhaftiert und sollen auf Anordnung von Emil, dem neuen selbst ernannten Herrscher von Asposien, hingerichtet werden. Emil verbreitet nämlich das Gerücht, dass die Flötennasen die Basylen mit ihren Liedern heraufbeschworen und Conroy versteinert haben. Sein Ziel ist es, alle Flötennasen zu vernichten und Conroy zu entsteinern. Laura versucht mit allen Mitteln, Emil davon zu überzeugen, dass Conroy der Bösewicht war, doch wo steckt eigentlich Robert, der neue König? Dieser hat von den Ereignissen der letzten drei Jahre nicht das Geringste mitbekommen. Nach dem Sieg über Conroy ist er nämlich durch den Wald laufen und gestolpert. Dabei ist er auf den Auslöser eines Basylen gefallen und hat sich selbst versteinert. Dort liegt er nun als Steinstatue auf dem Boden, tief im Wald in der Nähe von Wollingen. Bis Hack, die treue Taube, ihn endlich findet. Und hier kommst du ins Spiel. Übernimm die Rolle von Hack, Robert und auch Laura und versuche als Trio, Asposien erneut vor einer Schreckensherrschaft zu retten und das Ansehen der Flötennasen wieder ins rechte Licht zu rücken. Wird es dir gelingen?

Gameplay
Auch der zweite Teil der Serie verfügt über eine klassische Point-and-Click Steuerung. Betrachte Gegenstände und Personen und sammle sie ein bzw. spricht mit ihnen. Eingesammelte Objekte landen in der Inventarleiste, sie sich am unteren Bildschirmrand befindet. Dort können die Dinge noch einmal betrachtet, kombiniert und auch wieder auseinandergenommen werden. Um sie anzuwenden, werden sie mit gedrückter Maustaste aus dem Inventar heraus auf die gewünschte Stelle gezogen. Der Spieler kann dabei fast in jedem Kapitel frei zwischen zwei oder allen Charakteren wechseln. Jeder Charakter hat andere Fähigkeiten. Hack kann z. B. fliegen und gelangt auf diese Weise an höher gelegene Dinge heran. Dafür kann er aber mit seinem Schnabel nicht so schwer tragen. Laura hingegen ist kräftig und intelligent. Sie ist in der Lage Dinge aus dem Weg zu räumen, abzubrechen oder Rätsel zu knacken. Robert, die Flötennase, verfügt über eine besondere Fähigkeit. Ab einen bestimmten Zeitpunkt lernt er Lieder der Flötendynastie und kann diese gezielt einsetzen, um z. B. den Wind heraufzubeschwören, Dinge zu senken oder heben und zu drehen. Dies kann in manchen Situationen äußerst nützlich sein. Die Charaktere können zwar nicht rennen, dafür verlassen sie aber per Doppelklick auf einen Ausgang die Szene sofort. Ein Manko ist das Speichermenü. Leider kann man in diesem Abenteuer nicht individuell speichert. Der Spielstand wird automatisch alle paar Minuten auf demselben Speicherslot gespeichert, sodass er immer wieder überschrieben wird. Sollte Hilfe benötigt werden, kann das mehrstufige Hilfesystem in Anspruch genommen werden.

Grafik und Sound
Ein Wiedersehen mit bekannten und neuen Charakteren erwartet den Spieler. Robert, Laura, Hack, Schrof, Wollmäuse, Fosfos und auch die Einheitswachen sollten allen noch bekannt sein. Sie präsentieren sich in gewohntem Glanz. Zu ihnen gesellen sich neue Charaktere, die keine Grenzen kennen, wenn es um Fantasie geht. Eine Schweinsfliege, die aus 86% Nase und 14% Flügeln besteht, ist die Krönung der schöpferischen Vielfalt. Außerdem lernen wir neue Flötennasen, Trötenjäger, Scherereiarbeiter und viele unterschiedliche Asposer mehr kennen.

Die Schauplätze sind alle neu. Robert durchwandert den Wald bis er nach Wollingen gelangt, reist nach Zentral-Asposien, Alt-Aspen und in den Wurzelwald, bevor er sich schließlich entscheidet, sich seinem Schicksal in Ober-Asposien zu stellen. Laura hingegen beginnt das Abenteuer in Oper-Asposien und beendet es dort auch. Nicht nur die Charaktere sind witzig dargestellt, auch die Orte beinhalten witzige Gebäude, wie eine Schererei, in der Wollmäuse geschoren werden, oder ein Bahnhof, dessen Abfahrtsbereiche Kopf stehen. Hier hat man vielleicht ein wenig aus dem Abenteuer von Wilbur, Nate und dem Vieh abgeschaut, doch schadet dies nicht im Geringsten, da Anspielungen auf andere Filme, Serien und Spiele gekonnt im Spiel verteilt wurden.

Die deutschen Synchronstimmen wurden wieder einmal sehr gut eingesprochen. Laura ist und bleibt eine kleine Zicke, während Robert bis zum Schluss die Unsicherheit anzumerken ist. Dann hätten wir noch die bestimmende Mama Dola und den leicht verwirrten Onkel Oboe, um nur einige Bespiele der nicht nur guten, sondern auch witzigen Synchronisation zu nennen. Begleitet wird das Abenteuer von den schönen Klängen einer beruhigenden Hintergrundmusik, die sich auch durch die Lieder zieht, die Robert während seiner Rätselaufgaben spielen muss.

Fazit
Lange mussten wir warten, bis wir die Geschichte um Ocario Boe Tonalis Septiman Aquatromanius Piano Forte Ritardando Stakkateo, Flöter der Nase, Wächter des Nordens, Erbe des Throns und Ober Orchester Blasmusikant der vier Winde, der Dritte weiterverfolgen konnten, doch es hat sich definitiv gelohnt. Die Grafik ist wunderschön, witzig und gemütlich zugleich. Die Schauplätze laden geradezu dazu ein, sich ausführlich umzusehen. Alle Charaktere sind wunderschön sowie fantasievoll anzusehen und - ok fast alle - freundlich, sodass man sich gerne mit ihnen unterhält. Die Dialogthemen wurden gut durchdacht und geben, neben wichtigen Dingen, Informationen und Hintergrundwissen preis. Wunderschöne Rätsel warten darauf gelöst zu werden. Sie sind von mittlerem Schwierigkeitsgrad und gerade ansatzweise so schwer, dass es einem Spaß macht, sich hineinzudenken und zu knobeln. Um die Atmosphäre abzurunden, wurde ein Soundtrack eingespielt, der sich auch durch die Rätsel zieht. Aber eine kleine Bitte habe ich an die Entwickler des Studio Fizbin: gebt uns doch bitte wieder ein altbewährtes Speichermenü zurück, in dem wir individuell unsere Spielstände so oft wie möglich ablegen können. Jetzt bleibt nur noch eines zu sagen: Greift zu, reist nach Asposien und genießt ein weiteres grandioses Abenteuer mit Robert, Laura und Hack; lasst euch von der Geschichte verzaubern und von einem tollen Soundtrack verwöhnen!
  
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