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     Jewel Quest Mysteries (Nintendo DS)

   
verfasst am:    22. Februar 2010
verfasst von:    avsn-Nikki

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Gesamtwertung
60%
 


Zwei Wimmelbild-Spiele in einem
Jewel Quest Mysteries enthält die beiden Spiele Jewel Quest Mysteries – Der Fluch der Smaragdträne und Mysteryville. In beiden Spielen erlebt man die Geschichte in Hidden Object Manier:

Jewel Quest Mysteries – Der Fluch der Smaragdträne
Legenden erzählen von einer rätselhaften Quelle der Macht des Tutanchamuns, Alexander des Großen, Hannibals uns vielen mehr. Es soll sich um eine Smaragdträne handeln, doch niemand weiß, wo sie sich heute befindet. Nun gibt es einen Mann, der diese Macht sein eigen nennen möchte. Er traf Rupert und Emma Pack, mit denen wir schon einige Abenteuer in "Jewel Quest Solitaire" erleben durften, in London und ist nun davon überzeugt, dass sie diesen Schatz für ihn suchen werden. Doch werden sie es auch bewusst tun?

Emma und Rupert befinden sich im Tal der Könige in Ägypten, nachdem Rupert bei seinen Studien zum Ursprung des Jewelbretts in der Nähe von Stonehenge ein altes Jewelbrett gefunden hat, das dem ihrem sehr ähnlich ist. Er konnte die Geheimnisse dieses Bretts soweit entschlüsseln, dass sie eine Karte zum Grab des Tutanchamun im Tal der Könige ergaben. Doch bei ihrer Ankunft im Tal der Könige müssen sie feststellen, dass sie nicht die Einzigen sind. Eine archäologische Expedition unter der Leitung von Orville Westing ist ebenfalls damit beschäftigt das Grab des Tutanchamun zu untersuchen. Die Eingeborenen raten davon ab, zu tief in der Vergangenheit des ägyptischen Pharaos zu stöbern. Auch sie scheinen ein Geheimnis zu kennen, welches Emma und Rupert fremd ist. Suchen beide Teams nach demselben Schatz, wenn auch aus anderen Gründen? Emma und Rupert haben jedoch einen kleinen Vorsprung, denn das alte Jewelbrett leitet sie durch die Ausgrabungsstätte...

Mysteryville
Laura Winner ist als Journalistin nach Mysteryville gereist, um einen Artikel über die Stadt zu verfassen. Gleich bei ihrer Ankunft will die Café-Besitzerin Lilith ihr jedoch weiß machen, dass die Stadt viel zu ruhig, ja sogar langweilig ist, um genügend Material für einen Bericht zusammen zu bekommen. Doch durch ihre hilfsbereite Art schafft Laura es, Lilith erste Informationen über verschwundene Katzen herauszulocken. Es scheinen in letzter Zeit sehr viele Katzen, nicht nur Streuner, verschwunden zu sein. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht. Laura riecht einen Aufhänger und macht sich sofort an die Arbeit. Sie unterhält sich mit einer Wahrsagerin, einem verrückten Professor, dem zerstreuten Museumsdirektor, dem Sheriff und vielen anderen Bewohnern der Stadt und kommt dem Mysterium Stück für Stück auf den Grund. Angeblich gibt es eine alte Prophezeiung, die das Ende der Stadt vorhersagt, wenn alle Katzen aus der Stadt verschwunden sind. Macht sich hier ein Wahnsinniger eine uralte Vorhersage, die noch nicht mal zutreffen muss, zu Nutze? Jeder Bewohner scheint jemand anderen aus der Gemeinde zu verdächtigen.

Gameplay
Jewel Quest Mysteries – Der Fluch der Smaragdträne
Die Levels in "Jewel Quest Mysteries – Der Fluch der Smaragdträne" sind alle gleich gestaltet. Zunächst muss der Spieler ein Geduldsspiel überstehen. Hierbei gibt es ein quadratisches Spielfeld, das komplett ausgefüllt werden muss. Dazu stehen Juwelen zur Verfügung, die alle eine andere Form aufweisen. Man kann diese Juwelen im Spielfeld ablegen und dadurch die Felder füllen. Doch überlappen sich die Formen, wird die Füllung an dieser Stelle wieder gelöscht. Hat man dieses Minigame bestanden, geht es auf die Suche nach Objekten. Eine Liste mit Gegenständen, die alle gefunden werden müssen, wird im oberen Screen angezeigt. Neben den Objekten auf der Liste, können auch noch Münzen und Juwelen gefunden werden. Für 3 gesammelte Münzen erhält man einen Tipp. Zu Beginn des Spiels stehen nur 3 Tipps zur Verfügung. Sind die Tipp-Felder alle gefüllt, werden drei Münzen in ein Juwel umgewandelt. Bunte Juwelen können zusätzlich im Bild gefunden werden. Am Ende jeden Levels kann man Features, wie zusätzliche Tippfelder mit den gesammelten Juwelen hinzu kaufen. Hat man alle Objekte in den Schauplätzen gefunden, folgt ein 3-Match-Spiel. Hier müssen ebenfalls wieder alle Felder eingefärbt werden, bevor das Spiel abgeschlossen ist, indem man Juwelen so vertauscht, dass immer eine Reihe von 3 oder mehr gleichen Juwelen entsteht. Neben bunten Juwelen sind auch Münzen auf dem Spielbrett verteilt. Bringt man sie zu einem Dreierpaar zusammen, erhält man wieder einen Tipp. Jeder komplette Level, also Geduldsspiel, Wimmelbild-Szene und 3-Match-Spiel zusammen, ist mit einem Zeitlimit begrenzt. Schafft man den Level nicht in dieser Zeit, muss man ihn komplett von vorne beginnen. 3 falsche Klicks in einer Wimmelbild-Szene bewirken eine Zeitstrafe.

Mysteryville
Laura muss jedem in der Stadt kleine Gefälligkeiten erweisen, um ein kleines Stück Information zu erhalten. Dabei muss sie z. b. eine gewisse Anzahl eines bestimmten Gegenstandes finden. Die Gegenstände sind auf einer Liste oder als Schattenumrisse dargestellt. Hin und wieder müssen auch zwei Bilder miteinander verglichen und auf Unterschiede untersucht werden. Die zu findenden Gegenstände und Unterschiede müssen lediglich mit dem Touchpen auf dem Screen berührt werden. Jeder Level ist mit einem Zeitlimit versehen. Dieses Limit variiert, je nach zu suchenden Objekten, Schwierigkeitsgrad beim Auffinden, etc. Wenn es zu dunkel ist, muss Laura ihre Taschenlampe benutzen. In solch einem Fall ist die Steuerung nicht nur schwerfällig, sondern sogar ein Geduldsspiel, denn hier greift der Touchpen nicht richtig. Oft muss man den Gegenstand 5-mal oder mehr antippen, bevor das Spiel ihn als gefunden wertet und von der Liste streicht. Da man mit Zeitabzug bestraft wird, wenn man zu wild herumklickt, kann es bei diesen Leveln auch leicht passieren, dass die Zeit gekürzt wird, weil man eben öfter auf den Gegenstand tippen muss. Die Story zieht sich dahin, weil Laura die Informationen nur tropfenweise erhält. Hin und wieder wird es dann auch richtig kitschig. Laura wird z. b. in Hypnose versetzt und kann in dieser Sitzung den Katzendieb herbeirufen, der dann auch als Silhouette erscheint und sich mit ihr unterhält. Nicht nur die Hypnosesitzung, sondern auch Lauras Begrüßung des unbekannten Verdächtigen ist leicht lächerlich.

Grafik und Sound
Jewel Quest Mysteries – Der Fluch der Smaragdträne
Grafisch entführt uns dieses Spiel in das alte Ägypten und dort zu den Gräbern der Pharaonen. Die Schauplätze wechseln nicht sehr oft. Sie tauchen in den verschiedenen Leveln immer wieder auf. Dafür sind sie jedoch sehr schön gestaltet und bieten eine antike Atmosphäre. Die zu suchenden Gegenstände sind hin und wieder leider nicht als das zu erkennen, was sie darstellen sollen. Hier helfen dann die Tipps weiter, mit denen man allerdings sparsam umgehen sollte. Eine schöne Hintergrundmusik begleitet den Spieler. Sie wechselt nicht nur bei den Schauplätzen, sondern auch in den Level-vorbereitenden Menüpunkten, wie dem Tagebuch von Emma und Rupert, dem Shop, in dem man Features kaufen kann, und dem Hauptmenü.

Mysteryville
Die Schauplätze, von denen es ca. 10 verschiedene gibt, sind schön gestaltet. Die Gegenstände sind groß genug für die kleine NDS und auch als das zu erkennen, was sie darstellen sollen. Mehr als 20 Levels müssen absolviert werden, in denen sich die Schauplätze jedoch wiederholen. Laura besucht ein Café, eine Tierhandlung, das Büro des Sheriffs, eine Kirche, das Museum und sogar den Flugplatz. Eine nette Hintergrundmusik begleitet den Spieler auf der Suche nach dem Katzendieb. Auch die Soundeffekte sind gut platziert. Sprachausgabe ist nicht vorhanden, jedoch schaltet der deutsche Untertitel erst dann weiter, wenn das Spiel eine Aufforderung erhält.

Fazit
"Jewel Quest Mysteries – Der Fluch der Smaragdträne" biete eine unterhaltsame und spannende Story. Das Gameplay ist zwar innerhalb eines Levels in unterschiedliche Aufgaben unterteilt, die sich allerdings in jedem Level wiederholen. Auch die Schauplätze an sich sind nicht sehr abwechslungsreich. Dafür bietet die Hintergrundmusik jedoch einen guten Unterhaltungswert. "Mysteryville" hingegen besitzt eine ziemlich kurze Story, die dem Spieler jedoch in winzigen Happen aufgetischt wird. Mir war sie teilweise zu kitschig und langweilig. Bei der Suche nach Objekten wurden drei verschiedene Varianten eingebaut, die jedoch nicht wirklich Abwechslung ins Spiel bringen. Grafik und Sound sind für die kleine Konsole gut gelungen.
  
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