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Heureka - Opera Fatal Review



Opera Fatal ist ein Lernspiel, dass uns in die Welt der Musik mitnimmt. Spielerisch können Kinder einiges aus dem großen Repertoir der Musik lernen. Angefangen mit den Tonleitern in Dur und Moll bis hin zur Musikgeschichte mit ihren Komponisten. Der Lernstoff ist sehr umfangreich. So kann das Spiel auch nach vollendetem Abenteuer noch als Nachschlagewerk dienen.

Grafisch ist das Spiel im Comic-Stil gehalten. Das alte Opernhaus ist mit kleinen Details ausgestatte worden. Licht- und Schattenverhältnisse werden ebenfalls eingesetzt.

Die Charaktere des Spiels wird aus der 1st-Person-Perspektive komplett mit der Maus gesteuert. Allerdings kommt man ohne Tastatur nicht aus, denn die Antworten auf die zahlreichen Fragen, die während des Spiels gestellt werden, müssen in ein Notizbuch geschrieben werden. Die Steuerung ist zwar einfach gehalten, doch kann man sich nicht von jeder Position aus in jeden Winkel der Räume bewegen.

Das Inventar ist jederzeit unten im Bildschirm in einer Leiste sichtbar. Gegenstände müssen lediglich eingesammelt und an der richtigen Stelle verwendet werden. Eine Kombination von Gegenständen ist nicht möglich und auch nicht nötig. Ganz unten rechts in der Ecke befindet sich ein kleiner Schalter. Mit seiner Hilfe kann man das Optionsmenü aufrufen, in dem man den Lernteil des Spiels finden und über das man den Spielstand speichern und laden kann. Wenn zu viele Inventargegenstände vorhanden sind, erscheint unten links der gleiche Schalter. Mit diesem kann man dann in die zweite Reihe der Inventarleiste wechseln.

Die Charaktere des Spiels sprechen nicht. Nur aus dem Lernteil heraus werden Erklärungen und Musikbeispiele abgegeben. Die Hintergrundmusik ist an manchen Stellen störend, kann aber ausgeschaltet werden.

Wird mit der Jubiläumsausgabe gespielt, können bei neueren PCs hin und wieder Fehler im Spiel auftreten. Da hilft aber immer ein Speichern des Spiels und der Neustart. Z.B. funktioniert der Bildschirm im Sekretariat nicht immer. Man sieht nur ein schwarzes Bild. Die ziemlich lange Eingangssequenz kann nur zu einem Zeitpunkt übersprungen werden. Ganz am Anfang beginnt unten ein roter Balken zu laufen. Hält man dann die Maustaste gedrückt, wird das Intro übersprungen. Verpasst man diese Stelle, muss man sich bei jedem Neustart die Eingangssequenz zum wiederholten Male ansehen.

Fazit: Opera Fatal ist das erste Spiel aus der Heureka-Klett-Reihe, das den Kindern spielerisch ein umfangreiches Wissen aus dem Bereich der Musik vermitteln kann. Lernen kann also doch Spaß machen. Zwar ist das Spiel ohne Altersbeschränkung frei gegeben, doch sollte man der Empfehlung des Herstellers folgen und es Kinder erst im Alter von 9 Jahren spielen lassen. Grundkenntnise im Lesen, Schreiben und Rechnen sind erforderlich, bevor man sich in das Abenteuer des Dirigenten stürzen kann. Auch Erwachsene werden ihre Freude an diesem Lernadventure haben, wenn ein gewisses Interesse an der Musik vorhanden ist, denn zum Lernen ist man nie zu alt. :-)

Der Zeitungsjunge ist mit einem Extrablatt der Zeitung unterwegs, um den Bürgern der Stadt mitzuteilen, dass die Noten des Dirigenten verschwunden sind. Es ist noch dunkel und der Dirigent hat nur bis zum Morgen zeit die Noten zu finden, denn sonst platzt die Prämiere. Er weiß nicht, wer sie ihm entwendet hat und begibt sich auf der Suche durch die nächtlichen Straßen der Stadt zum Opernhaus "Ars Musica". Dort angekommen erwartet ihn bereits eine Nachricht des Diebes. Unser Dirigent wird einem Wissenstest unterzogen. Der Dieb will feststellen, ob der Dirigent auch würdig ist das Orchester auf der Premiere zu führen.


Hinzugefügt:  Montag, 29. Mai 2006
von:  Nikki

Wertungen:

weitere Infos zum Spiel siehe:  Adventureliste


Hits: 761
Sprache: deu
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Enddatum : 15.02.2009, 00:46 Uhr

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