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     Black Sails - Das Geisterschiff

   
verfasst am:    25. April 2010
verfasst von:    avsn-Nikki

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Gesamtwertung
80%
 


Ein Schiffsunglück offenbart düstere Geheimnisse
Anna ist Reporterin und für ihren Job mit einem Schiff unterwegs nach Portugal als dieses Schiff kentert. Anna geht zusammen mit einem weiteren Passagier über Bord bevor das Schiff sinken kann. Die Rettung liegt nahe, denn in der Nähe ist ein weiteres Transportschiff unterwegs, welches anscheinend nichts von der Seenot der anderen mitbekommen hat. Anna und Lex können sich durch ein Fenster auf dieses andere Schiff retten, doch landen sie in der verschlossenen Kapitänskajüte. Was ist aus den übrigen Passagieren geworden? Was ist dies für ein Schiff und wo ist die Besatzung? All diese Fragen können sie nur beantworten, wenn sie einen Weg aus der Kajüte hinaus finden. Da der arrogante Lex sich lieber damit beschäftigt, die Kajüte nach Wertgegenständen zu durchsuchen, bleibt es der zierlichen Anna überlassen die Kajütentür zu öffnen. Durch den nötigen Gewaltakt lösen sich jedoch die Kisten aus einem an der Decke befestigten Netz und begraben Lex halb unter sich. Auch wenn er vorher schon keine große Hilfe war, so ist er nun schwer verletzt, wodurch Anna ihn zusätzlich auch noch versorgen muss. Als sie schließlich die Kajüte verlässt, um nach der Mannschaft des Schiffs zu suchen, macht sie eine unheimliche Entdeckung. Niemand ist an Bord des Schiffs. Es scheint steuerlos über das Meer zu treiben. Wo ist die Mannschaft? Was ist hier geschehen und vor allem, wie können Anna und Lex sich retten? Düstere Geheimnisse werden aufgedeckt, die in Annas Vergangenheit hineinreichen.

Gruselige Atmosphäre
Schiffbruch zu erleben war im Jahre 1884 schon alleine ein abenteuerliches und lebensbedrohliches Unterfangen. Wenn man sich dann jedoch auch noch auf ein herrenloses, auf dem Meer treibendes Schiff rettet, wird die Atmosphäre zudem auch noch unheimlich. Deck13 hat dieses gruslige und psychisch belastende Flair hervorragen umgesetzt. Auch wenn das gesamte Abenteuer "nur" auf einem einzigen Schiff spielt, so gibt es genügend Schauplätze, die erforscht werden müssen. Jede Kajüte, die Messe, die Gänge, der Maschinenraum und die Brücke sind Teil dieser abenteuerlichen Reise, in der man durch zahlreiche grafische Feinheiten in das Jahr 1884 zurückversetzt wird. Doch nicht nur die zeitlich angepassten Möbelstücke, Einrichtungsgegenstände und technischen Geräte sorgen für Spannung. Nachdem man die Kapitänskajüte verlassen hat, ist an vielen Kleinigkeiten deutlich zu erkennen, dass dieses Schiff schon lange keine Besatzung mehr gesehen hat. Nicht nur die Grafik sorgt für die richtige Atmosphäre. Im Zusammenspiel mit den Soundeffekten, der Hintergrundmusik und der Sprachausgabe, wird dieses Abenteuer zu einem grusligen Psychothriller. Beeindruckende Geräusche, wie das Knarzen der Schiffsplanken, das Knistern von Feuer und vieles mehr, sorgen für Spannung. Die tolle Hintergrundmusik bringt zu gleichen Teilen Ruhe und Gefahr hinein. Die Synchronstimmen der Charaktere sorgen für den Rest. Emotionen wie Angst, Wut, Hilflosigkeit, kommen deutlich zum Ausdruck. Mir hat die Stimme von Fiona besonders gut gefallen.

Gameplay
In diesem Point-and-Click-Abenteuer wird lediglich die linke Maustaste benötigt. Gegenstände können damit betrachtet, ins Inventar aufgenommen, kombiniert und angewendet werden. Das Inventar befindet sich in einer Leiste am oberen Bildschirmrand. Manchmal muss man dort Dinge genauer untersuchen, indem man sie auf eine im Inventar befindliche Lupe anwendet. Viele Dinge können betrachtet werden, doch nur wenige Gegenstände sind wirklich von Nutzen. Für unerfahrene Spieler wurden Hotspots eingebaut. Unten links im Bildschirm befindet sich ein Button. Fährt man mit der Maus darüber, werden diese Hotspots angezeigt. Eine Flut von Gegenständen wird dadurch für kurze Zeit mit Lupen versehen. Schade, dass irrelevante Dinge nach einmaliger Betrachtung nicht aus der Hotspotliste gelöscht werden. Hat man einen relevanten Gegenstand betrachtet, erhält er manchmal einen Zahnradcursor. An dieser Stelle muss somit ein anderes Objekt anwendet werden. Werden Dinge mit einer Hand versehen, kann man sie ins Inventar befördern. Die Hotspots sind leider nicht immer exakt platziert. Man muss also mit der Maus in einem Radius von ca. 0,5mm um den Hotspot herum nach dem markierten Objekt suchen. Eine weitere Hilfe bietet das Aufgabenbuch, welches sich ebenfalls unten links wiederfindet. Hier werden alle erledigten und zu erledigenden Aufgaben aufgeführt. Die wenigen Rätsel sind recht einfach gehalten. Meist beschränkt sich Annas Aufgabe darauf, die richtigen Dinge in den richtigen Räumen zu suchen und anzuwenden. Doch die enthaltenen Rätsel sind sehr abwechslungsreich. Anna muss z. b. das Codeschloss einer Truhe öffnen oder die Route des Schiffs auf einer Seekarte markieren. Das Abenteuer kann außerhalb der Dialoge zu jeder Zeit gespeichert werden.

Fazit
Deck13 hatte es sich zum Ziel gesetzt, dieses Abenteuer erwachsener als die Ankh-Reihe und Jack Keane zu gestalten, was ihnen voll und ganz gelungen ist. Sowohl die tolle Grafik, als auch die hervorragende akustische Untermalung bieten eine Atmosphäre der besonderen Art. Der Titel "Black Sails - Das Geisterschiff" wird dem Abenteuer voll und ganz gerecht. Gespannt erlebt der Spieler, was Anna und Lex auf diesem gruseligen verlassenen Schiff widerfährt. Richtig spannend wird es dann, als die kleine Fiona und der Doktor ins Spiel kommen. Bis zum Schluss bleibt es dem Spieler überlassen, seine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen und selbst bei der letzten Handlung lässt Deck13 gewollt noch einige Fragen offen, wodurch der Psychocharakter des Spiels bis zum Ende erhalten bleibt. Leider ist das Abenteuer viel zu schnell zu Ende. Selbst unerfahrene Spieler können in ca. 5 Stunden wieder auf Heimatkurs sein, wodurch dieses Adventure zu den kürzesten Spielen gehört, die ich jemals gespielt habe.
  
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Kommentare

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Autor Kommentar
CumbachIsACity Titel: Die Demo... verfasst: 09. Mai 2010

registriert: 07. Dez 2009

Die ersten spielbaren Szenen der Demo sind wirklich packend! Anna ist eine wirklich sympathische Heldin, doch Lex ist dann doch eher ein merkwürdiger Typ... Ich bin gespannt wie das Abenteuer weiter geht!

Dieses tolle Review von dir, liebe Nikki smile , verspricht noch weiterer fesselnde Szenen. Ich bin sehr gespannt und frohe mich schon riesig drauf!

Kleine Bemerkung noch:

Mir sind die tollen Gesichtsanimationen besonders positiv aufgefallen. DECK13 Interactive GmbH kann es! zwinkern

---

Life is short, 'nough said.

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Autor Kommentar
CumbachIsACity Titel: Die Vollversion... :-) verfasst: 19. Mär 2011

registriert: 07. Dez 2009

Ich habe BLACK SAILS heute begonnen und nach gut 5 Stunden beendet. Das Spiel ist wirklich extrem kurz...

... und da kommt auch schon eine große Besonderheit des Spiels: Trotz der Kürze bietet BLACK SAILS eine ausgereifte, hochspannende, emotionale und wendungsreiche Story, die mich absolut begeistert hat. Ich wurde total gepackt!

Auch die Grafik ist stimmungsvoll und die Atmosphäre ist super spannend! Leider sind einige Charakteranimationen nicht ganz sauber. Ich bin gespannt, was der Patch alles so zu bieten hat... zwinkern

Zur musikalischen Gestaltung brauche ich eigentlich nicht viel zu sagen, außer: WAHNSINN! UMWERFEND! Unglaublich aufwühlend...

Die Atmosphäre war z.T. so schaurig (z.Bsp. ziemlich am Anfang, als Anna zum ersten Mal aus der Kapitänskajüte tritt), dass ich Angst hatte weiterzuspielen! oh Das hat mir gut gefallen. grinsen

Das Gameplay ist im Großen und Ganzen ziemlich in ordnung. Doch meiner Meinung nach ist die Hot-Spot-Anzeige nicht so perfekt gelungen. Man muss auch oft neben einen Gegenstand klicken, um ihn aufzunehmen... konfus

Fazit: Sauspannender Psycho-Thriller, mit absolut gelungener Atmosphäre und einem unerwarteten Ende.

*SPOILER*

(Nur lesen, wenn du das Spiel schon durchgespielt hast) :D

Frage an euch: Könntet ihr euch eine Art Fortsetzung vorstellen? Natürlich nicht auf einem Schiff, sondern so zum Beispiel:

Es geht wieder um Anna & Lex. Die beiden sind mit ihrem kleinen Boot an einer kleinen verlassenen Insel angekommen. Und dort wirds wieder gruselig und mysteriös. grinsen Ja, klingt käsig, aber wär doch cool. zwinkern "BLACK ISLAND - The sequel to BLACK SAILS" baehfreundlich

--> Nun ist es aber ungünstig, für die Leute, die sich entschieden haben, unseren Freund Lex zurückzulassen bzw. zu erschiessen... Ach, keine Ahnung! augenrollen

MfG

CumbachIsaCity

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Life is short, 'nough said.

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