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Sonntag, 23. November 2014




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     Agatha Christie 1 - Und dann gabs keines mehr

   
verfasst am:    26. Januar 2006
verfasst von:    avsn-Nikki

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Gesamtwertung
80%
 


Dieses Spiel ist ein reines Adventure ohne viele oder schwere Rätsel. Das einzige wirkliche Rätsel besteht in der Öffnung eines Tresors und ist nicht wirklich eine Herausforderung. Ansonsten musst Du Dich mit allen Personen im Laufe des gesamten Spiels mehrmals unterhalten, Gegenstände und Beweise suchen und diese gegebenenfalls kombinieren.

Die Steuerung funktioniert ausschließlich über die Maus und ist sehr einfach gehalten. Die Grafik ist zwar nicht so gut wie bei einigen anderen Spielen, aber durchaus ansprechend. Die Atmosphäre ist düster gehalten und auch die Musik verspricht ein spannendes Spiel. Lässt man sie aber das gesamte Spiel über an, kann sie schnell lästig werden. In den Optionen gibt es allerdings eine Möglichkeit die Musik vollkommen abzustellen.

Das Spiel kann zu jedem Zeitpunkt gespeichert werden. Da man aber nicht sterben kann, ist dies nicht unbedingt notwendig. Es ist absolut nicht linear. Viele Dinge kann man in ganz unterschiedlicher Reihenfolge erledigen. Auch sind die durchzuführenden Handlungen Kapitel übergreifend. Die Kapitel enden meist damit, dass man mit allen Personen gesprochen hat oder etwas bestimmtes entdeckt hat. Wenn man dann einige Fakten in diesem Kapitel nicht herausgefunden hat, kann man sie im nächsten oder übernächsten Kapitel immer noch finden.

Obwohl die Musik, die Einführungssequenz und auch die düstere Atmosphäre Spannung verspricht, lässt der Spielverlauf die Spannung sehr vermissen. Es ist eher amüsant zu erfahren, was als nächstes geschieht. Die Spannung aus Agatha Christies Roman geht zum größten Teil verloren.

Richter Lawrence John Wargrave sitzt zusammen mit einer Dame und ihrem Sohn in einem Abteil des Zuges nach Dorset. Der Junge spielt mit einem Ball und rempelt den Richter dabei an. Die Mutter entschuldigt sich für die Störung durch ihren Sohn, woraufhin der Richter hochnäsig reagiert. Wenn er den Jungen zu 30 Tagen Zwangsarbeit verurteilen könnte, würde dieser den Richter nicht stören.

Im gleichen Zug sitzt Vera Elisabeth Claythorne. Sie reist nicht erster Klasse und sitzt zusammen mit anderen Fahrgästen in einem Wagon. Ihr gegenüber sitzt Philip Lombard. Er versucht mit Vera ein Gespräch zu führen, doch sie gibt nur knappe, reservierte Antworten, so dass Philip es bald aufgibt Konversation zu betreiben. Man erfährt nur, dass Vera nicht in die Ferien reist.

In einem weiteren Abteil sitzen sich Emily Caroline Brent und General John Gordon Mackenzie gegenüber. Während der General schläft, vor sich hin schnarcht und ab und zu im Schlaf spricht, sitzt Emily steif und starr auf ihrem Platz. Sie scheint sich durch die Geräusche des Generals gestört zu fühlen. Der General träumt von einer gewissen Leslie und wacht dadurch auf. Als er sich bei Emily entschuldigt, besteht diese darauf, dass sie noch eine "Miss"� ist.

Dr. Edward George Armstrong ist hingegen mit dem Auto unterwegs. Während er die Fahrt zu genießen scheint, hat Anthony James Marston es sehr eilig und überholt den Dr. in einem rasanten Tempo. Darüber regt der Arzt sich ein wenig auf. Nach einer kurzen Strecke jedoch sieht er Tony mit einem anderen Herrn am Straßenrand stehen. Was er nicht sehen konnte, Tony hat mit diesem Herrn ein Päckchen heimlich ausgetauscht. Der Dr. geht von einem Unfall aus und ist leicht schadenfroh, aber auch erleichtert, dass niemand zu Schaden gekommen ist.

Wieder zurück im Zug vervollständigt William Henry Blore seine Notizen. Er hakt alle Name der bisher genannten Personen in einem Notizbuch ab. Anscheinend weiß er genau, wer mit ihm im Zug sitzt und wie die anderen Personen nach Dorset kommen. Seine Bemerkung, dass er auf den Diener tippt, lässt bereits auf einen Krimi schließen.

Alle Personen versammeln sich in Sticklehaven, wo sie vom Hafenmeister Davis in Empfang genommen werden. Sie sollen mit einem Boot nach Shipwreck Island übergesetzt werden. Tony kommt natürlich durch seinen kleinen Zwischenstopp etwas zu spät. Das Gepäck ist bereits von Patrick Narracott im Boot verstaut worden. Er ist für seinen Bruder Fred eingesprungen und treibt die Passagiere zur Eile an, da es nach einem Sturm aussieht.

Auf der Insel und dem Anwesen angelangt, werden alle von Ethel und Thomas Rogers, der Haushälterin und dem Butler des Anwesens in Empfang genommen. Patrick hilft Mr. Rogers die Koffer ins Haus zu tragen, gibt ihm diese Arbeit doch die Möglichkeit das Haus ein wenig näher zu betrachten. Mrs. Rogers nimmt die Gäste im Haus in Empfang und meint, irgendetwas würde nicht funktionieren. Nachdem das Gepäck im Haus verstaut ist, verabschiedet Mr. Rogers Patrick. Dieser soll schnell sehen, dass er mit dem Boot nach Hause kommt, denn der Sturm kommt näher. Momentan nieselt es noch, doch es wird schlimmer werden. Patrick redet vor sich hin, dass er Fred nicht enttäuschen wird. Somit sind 10 Personen im Haus, während Du die Rolle der 11. Person, Patrick, übernimmst.

Aus welchem Grund sind all diese Personen hier angereist? Finde es heraus. Bald kommst Du ihren schrecklichen Geheimnissen auf die Spur. Aber das ist nicht alles, was auf der einsamen Insel geschieht.


gespielt mit nachfolgendem System:
Pentium 4 2.80 GHz / Windows XP
  
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