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     Adam Wolfe (Episode 3 - Dame und Maler)

   
verfasst am:    04. November 2016
verfasst von:    avsn-smarte

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Grafik 88%
Sound 90%
Atmosphäre 90%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 80%
Relation: Preis/Spieldauer

100%

Gesamtwertung
90%
 
Der Kult der Zeitlosen
Endlich ist Adam Wolfe auf eine heiße Spur gestoßen, was das spurlose und mysteriöse Verschwinden seiner Schwester Allison vor zwei Jahren betrifft. Dez Morrigan, dessen Leben der Ermittler fĂŒr Übersinnliches erst vor kurzem gerettet hat, trĂ€gt die TĂ€towierung des Zeichens der Unendlichkeit (∞) auf seinem Arm. Genau das gleiche Zeichen ist auf Adam Wolfes Zeituhr abgebildet, mit der der Detektiv Ereignisse aus der Vergangenheit rekonstruieren kann und das zweifelsohne mit seiner Schwester Allie zu tun hatte. Dez erzĂ€hlt Adam nur zögerlich vom mĂ€chtigen Kult der Zeitlosen, eine gefĂ€hrliche Vereinigung, deren Mitglieder ihre Unsterblichkeit nur dadurch erlangen, indem sie die Lebenszeit anderen Menschen stehlen. Bei dem Maler Ross Robertson hat Dez dieses Zeichen erst vor kurzem gesehen. Adam soll sich dort einmal umschauen. Gesagt, getan. Der Detektiv macht sich sofort auf den Weg zum Haus der Robertsons. Was ihn von da an jedoch erwartet, hĂ€tte selbst der hartgesottene Ermittler nicht fĂŒr möglich gehalten. Um seiner verschwundenen Schwester wieder einen Schritt nĂ€her zu kommen, muss Adam Wolfe u.a. das Haus der Robertsons, das UhrengeschĂ€ft "Piaget", die Kanalisation von San Francisco, die Golden Gate Bridge und das Versteck der Zeitlosen untersuchen. Wird es ihm diesmal gelingen, Allison zu finden, oder ist der Kult der Zeitlosen zu mĂ€chtig fĂŒr unseren Helden?

Gameplay
Das Gameplay hat sich im Vergleich zu den vorangegangen Episoden nicht verĂ€ndert. Im MenĂŒpunkt Optionen werden unter dem Hilfebutton alle Symbole des Spiels erlĂ€utert, trotzdem steht dem Spieler auch zu Beginn der dritten Episode noch einmal ein vollstĂ€ndiges Tutorial zur VerfĂŒgung. Die Inventarleiste lĂ€sst sich mittels eines kleinen Schlosses arretieren. Objekte, die mit einem "+" gekennzeichnet sind, mĂŒssen erst noch bearbeitet werden, bevor man sie im Spiel einsetzen kann. Die wĂ€hrend des Spiels Ă€nderbaren Schwierigkeitsgrade "Leicht", "Mittel", "Schwer" und "Angepasst" bestimmen, wie lange der Tipp- und Lösen-Button benötigen, um sich voll aufzuladen, mindestens jedoch 15 Sekunden. Allerdings gibt es im schweren Modus keine Tipps und Minispiele können nicht ĂŒbersprungen werden. Wieder ist Adam Wolfe im Besitz seines Smartphones, ĂŒber das er wichtige Telefonate fĂŒhren kann. Außerdem wird hier seine aktuelle Aufgabe angezeigt und wichtige Fotos werden gespeichert. Nach wie vor kommen auch Adam Wolfes Revolver sowie seine Zeituhr zum Einsatz. Die Uhr ermöglicht es dem Ermittler, Ereignisse, die sich in der Vergangenheit zugetragen haben, noch einmal nachzustellen. Eine Übersichtskarte erleichtert dem Spieler den Ortswechsel von einer Szene in eine andere. Lange Laufwege gibt es daher nicht. Außerdem ist auf der Karte der momentane Standort des Detektivs ersichtlich und wo eine Aufgabe auf ihn wartet.

Aufgaben und RĂ€tsel
Die RĂ€tsel der dritten Episode sind leider immer noch viel zu leicht. Adam Wolfe muss unter anderem Indizien in eine logische Reihenfolge setzen, Bilder vergleichen, Uhren korrekt einstellen und natĂŒrlich auch wieder seine Geschicklichkeit und Schnelligkeit beweisen. Mit einem Klick auf das Fragezeichen werden die Minispiele durch Symbole gut erklĂ€rt. Meist öffnet man durch das Lösen der Minispiele verschlossene Elemente oder erhĂ€lt weitere Hinweise.

Im Spiel mĂŒssen auch wieder WBS absolviert werden. Alle Szenen werden dabei nur einmal aufgesucht. Die GegenstĂ€nde sind leicht in den Szenen erkennbar. Man sucht sie anhand ihrer Umrisse oder einer Textliste. Bei einigen WBS mĂŒssen auch Fragmente oder Symbole, die umschrieben werden, entdeckt werden. Der Tipp zeigt eines der gesuchten Objekte in der Szene an. Ansonsten ist der Tipp im Spiel richtungsweisend.

Im den gesamten 4 Episoden können 27 Errungenschaften erspielt werden. Einige davon erhĂ€lt man im Spielverlauf automatisch, andere wiederum muss man sich erarbeiten, indem man z.B. kein Minispiel ĂŒberspringt oder WBS in einer bestimmten Zeit absolviert.

Grafik und Sound
Die LautstĂ€rke der Musik, Effekt- und UmgebungsgerĂ€usche sowie der Stimmen lĂ€sst sich ĂŒber die Optionen regeln. Man kann die Art des Cursors wĂ€hlen sowie Vollbild und die Korrektur des SeitenverhĂ€ltnisses einstellen. Die Grafik ist identisch mit den beiden vorangegangen Episoden in einer gezeichneten realen Optik. Die Szenen bieten etwas mehr bewegliche Elemente wie bisher. Details sind gut erkennbar, da die SchauplĂ€tze nicht ĂŒberladen wurden. Die Filmsequenzen bestehen aus zusammengesetzten Bildern, Ă€hnlich dem eines Comicstrips, oder aus kleinen Filmparts. Die Sprachausgabe erfolgt in Englisch, wĂ€hrend man zwischen verschiedenen Sprachen des Untertitels wĂ€hlen kann, u.a. auch Deutsch. Die Lippen bewegen sich konform zum gesprochenen Text. Die Synchronstimmen sowohl der bereits bekannten als auch der neuen Spielfiguren wurden durchweg passend zu den Charakteren gewĂ€hlt. Die Musik wirkt in dieser Episode manchmal sehr soft und melancholisch, aber stets der Situation entsprechend. Die Effekt- und UmgebungsgerĂ€usche kommen immer besser zur Geltung.

Fazit
Die Geschichte der dritten Episode ist die bisher spannendste von allen. Diesmal schlĂŒpft man nicht nur in Adams Rolle sondern auch in die Erinnerungen anderer Personen. Die Minispiele und WBS sind leider nach wie vor zu leicht. Der Spielfluss gerĂ€t nie ins Stocken, da immer klar ist, welche Aufgabe als nĂ€chstes ansteht. Die Grafik wirkt wie immer sehr realistisch und die Mischung aus Comicstrips und Filmclips ist ausgewogen. Der Soundtrack passt gut zu den Szenen und ist je nach Stimmung mal spannend, leise oder traurig. Die Soundeffekte kommen immer besser zur Geltung. Die Synchronstimmen entsprechen dem Charakter der einzelnen Spielfiguren. Pro Episode betrĂ€gt die Spielzeit ca. 2 Stunden. Das Ende der dritten Episode bleibt mehr als offen und lĂ€sst den Spieler atemlos zurĂŒck, so dass man der vierten und letzten Episode mit Ungeduld entgegenfiebert.
  
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