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Adventureforum

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moderiert von: lazarus

Zum aktuellsten Beitrag  Warum spielt ihr gerne Adventure?
Nikki verfasst: 26.09.2006, 21:59
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Nikki

registriert: Jan. 2004
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letzter Besuch: 04.07.08
Viele wissen gar nicht was Adventure sind, können sich unter dem Genre nichts vorstellen. Und so kommt es oft, dass die guten alten Rätselspiele mit Jump-and-Run- oder sogar Action-Spielen verwechselt werden.

Die Vielfalt der verschiedenen Adventurearten, wie Detektiv-Adventure, Lern-Adventure, Grusel-(Horror)Adventure etc. ist den meisten dann auch völlig unbekannt.

Nutz doch einfach mal dieses Forumthema, um anderen Eure Erfahrungen mit Adventuren zu vermitteln und zu beschreiben, warum ihr gerne Adventure spielt.

Gruß
Nikki

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!!!

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Neo verfasst: 27.09.2006, 17:20
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Neo

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letzter Besuch: 04.07.08
Grüße an alle Adventure Freunde gruppe

Ich bin ein echter Adventure-Fan schon seit langem. applaus
Adventures sind für mich Spiele mit Rätseln, einer guten Story und schönen Umgebungen zum erkunden.

Angefangen von "Maniac Mansion", "Monkey Island", "Indiana Jones", "Loom", "ZakMcKraken", "Legend of Kyrandia", "Leisure Suit Larry", "Space Quest", "Kings Quest", "Myst" usw... über abgedrehte Adventures (z.B. "Woodruff and the Schnibble of Azimuth") bis hin zu den heutigen Adventures ("Keepsake", "Tungusga", "Still Life", "Paradise" usw...). Das sind alles richtige Adventures.

"Adventures" wie z.B. "Leisure Suit Larry - Magna..." sind für mich keine Adventures. Immer die gleichen Minispiele und nur ein Thema das bei den anderen Larry Titeln wahrlich besser umgesetzt worden ist. Also das ist kein richtiges
Adventure - Der achte Titel ist eher was wie Moorhuhn!

Ich mag auch nicht so gerne "3D"Adventures" (z.B. "Monkey Island 4", "Simon the Sorcerer 3D") Sieht nicht gut aus und das Spiel wird durch die gewöhnungsbedürftige Steuerung nur verschlechtert.
Adventures in denen man sterben kann sind auch keine gute Idee. Wozu? Ich möchte knackige Rätsel lösen und nicht Angst haben müssen das ich gleich nen Abhang runterstürze. (Lucasfilm-Games hat auf Grund dessen ja auch schon in einem Monkey Island Titel Sierra Entertainment, Inc. aufs Korn genommen und Guybrush ne Klippe runterstürzen lassen, weil man ja bei Sierra Entertainment, Inc. Adventures auch sterben konnte. Guybrush hat diesen Sturz aber überlebt zwinkern )
Myst V war auch ein eher schlechter Titel. III und IV TOP und V ein FLOP. Schlechte Story mit den Aliens, keine Herrausforderung bei den Rätseln. Und diese rote Sternenwelt in Myst V (hab den Namen vergessen) hatte ich in fünf! Minuten fertig. Wie? Ganz einfach: Nachdem ich mich umgesehen hatte soweit ich konnte, habe ich am Höhleneingang mal nach oben an die Wand gesehen und am oberen Bildschirmrand konnte man ein Zeichen erkennen. Ich schrieb dieses Zeichen auf meine Steintafel und siehe da ich war fertig mit dieser Welt.


Folgende wichtige Punkte für Adventures:
- Keine Kampfszenen (außer vielleicht auf Monkey Island der Schwertkampf) fechten
- Kein Sterben (ich möchte Rätseln und nicht andauernd neu laden)
- Keine Kisten hin und herschieben (einmal ist OK. Es gibt auch bessere Rätsel) wand
- Keine "gehe 5 Bildschirme zurück, betätige den Schalter und komme wieder hierhin"-Rätsel schaem
- Keine "ich laber dich Matschig Dialoge" (Informationen OK, aber nicht das Spiel unnötig in die Länge ziehen) diskutieren

"Geheimakte Tunguska" ist z.B. aktuell ein super Adventure:
Gute Story, sehr schön gemacht und mit eingebauter Hilfefunktion für die ungeübten (= Frustfaktor bleibt niedrig und der Rätselspass kann immer weitergehen) swingen


Ein Beispiel von ("Ich weiss nicht was Adventures sind"):
Es gibt in einer Zeitschrift die Rubrik "Top 30 Abenteuerspiele". Hier werden Adventures mit Rollenspielen vermischt was meiner Ansicht nach nicht korrekt ist.
Da ist "Geheimakte Tunguska" auf Platz 20 und "Baphomets Fluch 4" auf Platz 23 zu finden. Und "World of Warcraft" (Platz 1) oder "Gothic 2" (Platz 4) sind hier ganz oben. Diese grundsätzlich verschiedenen Genres sollte man nicht vermischen, weil sie gar nichts miteinenader zu tun haben. flop


P.S.:
In der gleichen Zeitschrift (Ausgabe Sep06 - hab ich von der GC2006 grinsen ) steht übringens das Runaway 2 am 27.Oktober 2006 erscheinen soll. Ich konnte aber nirgends im www diesen Termin bestätigt sehen. Immer nur Oktober06.
Wann soll Runaway 2 den jetzt kommen?

Bis dahin
Neo
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Nikki verfasst: 27.09.2006, 18:00
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Nikki

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Beiträge: 3311

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letzter Besuch: 04.07.08
Hallo Neo,

im Großen und Ganzen stimme ich mit Dir überein. Nachdem ich ein paar Jahre Solitär und so was gespielt hatte, was natürlich auf die Dauer extrem langweilig wird, habe ich mir TechnoMage aus der Videothek geliehen. Für mich im Nachhinein natürlich kein Adventure, obwohl es oft als solches ausgewiesen wird. Das war mein Anfang.

Danach kamen die Gabriel Knight Spiele, die heute immer noch zu meinen Lieblingsspielen zählen. Vor allem der dritte Teil hat tolle Rätsel.

Da bin ich dann bei den reinen Adventuren hängen geblieben. Man kann sich so richtig hinein vertiefen und die Außenwelt ausblenden, einfach mal abschalten. Und wenn schwierigere Rätsel dann geschafft sind, hat man ein Erfolgserlebnis. Hinzu kommt, dass man doch so einiges aus der Geschichte lernen kann und es auch irgendwie besser behält, als wenn man sich ein stupides Lehrbuch vornimmt.

Adventure in denen man sterben kann unterscheide ich noch zwischen:
1. "Du musst jetzt neu laden" und
2. " macht nichts, wir fangen an der Stelle gleich noch mal automatisch wieder an".
Letzteres finde ich durchaus ok.

Ich mag "nicht lineare" Spiele nicht so gerne. Daher liegt mir auch die Myst Reihe nicht so. Die Rätsel von Exile fand ich zwar klasse, doch die Umgebung, in der ich mich ständig verlaufen habe, hat mir gar nicht gefallen. Hinzu kam, dass man z.B. ein Teil aus Welt 2 in Welt 3 benötigt, aus Welt 3 in Welt 1 und Welt 1 in Welt 2. Also alle 3 Welten mehrmals besuchen und immer im Kopf haben, welches Rätsel wie nochmal funktioierte. Da waren die Schizm-Spiele schon besser, weil die Schauplätze übersichtlicher waren. Auch hier ist zwar keine Linearität gegeben, aber man weiß an Hand der Bilder noch wo man ist.

Generell gehören für mich auch keine Kampfszenen in ein Adventure hinein, es sei denn, die Kämpfe können mit Hilfe von Logik bestritten werden und nicht mit dem Einsatz der Muskelkraft oder der Waffen der Charaktere. (Gooka 2 - Das Geheimnis von Onlinegame Jantris ist ein solches Beispiel)

Minispiele müssen nicht sein, machen aber in begrenzter und nicht all zu schwieriger Form nicht viel aus (siehe Atlantis Evolution und Baphomets Fluch 4) Hier streiten sich aber die Geister, was ich auch gut finden, denn auf diese Weise gibt es unterschiedliche Adventure und für jeden Geschmack etwas.

Ich kann eigentlich nicht sagen, welche Art von Adventure mir am besten gefällt, denn es gibt sowohl gute wie schlechte aus jedem Bereich. Besonders in Erinnerung sind mir geblieben:

- die Gabriel Knight Reihe
- die Syberia-Spiele
- die Monkey Island Serie
- die Baphomts Fluch Folgen
- Ankh
- Egypt 3 (Teil 2 musste man viel zu viel hin und her laufen)
- The longest Journey (auch wenn viel gelesen werden musste)

und natürlich Geheimakte Tunguska super

Letzteres zeigt, dass ein Spiel absolut fehlerfrei auf den Markt kommen kann und nicht ein Patch nach dem anderen hinterher geschoben werden muss.

Am Rand ganz leise angemerkt: Hab heute erfahren, dass es eine Fortsetzung geben wird.

Zu Runaway: Ja im Oktober soll es erscheinen. Schau doch einfach mal in unsere Releaseliste. Wir bekommen ständig aktuelle Mails von den Publishern und wenn sie lange nichts von sich hören lassen haken wir nach grinsen , um möglichst die aktuellsten Infos zu haben.

Bin mal gespannt wie andere zu den Adventuren gekommen sind und welche Features sie bevorzugen.

Gruß
Nikki

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!!!

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lazarus verfasst: 22.07.2007, 22:46
Moderator
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lazarus

registriert: Nov. 2006
Beiträge: 630

Status: offline
letzter Besuch: 03.07.08
Hallo,

ich bin zwar schon länger auf dieser Seite, habe aber diesen Forum-Beitrag noch gar nicht gelesen.

Bei mir hat es erst einmal mit Jump & Run Spielen auf der PS1 angefangen, dort spielte ich Rayman.

Danach kam ich zu den Adventuren wie zum Beispiel: Das Grab des Pharao, Versailles und Alone in the Dark.

Und jetzt spiele ich nur noch Adventure (und zur Erholung dazwischen-Soliär). smile

Am liebsten sind mir Point & Click Adventures.

Ich mag Adventure mit einer hintergründigen Story und die Rätsel dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Ebenso mag ich Adventure die mit etwas Witz behaftet sind a la Ankh und Jack Keane. grinsen

Am liebsten spiele ich Detektiv-Adventure wie Sherlock Holmes.

Deweiteren war ich begeistert von Broken Sword, Syberia, Still Life, Geheimakte Tunguska, Runaway....

Es gab eine Zeit, wo ich dachte, dass keiner mehr Adventures mag, da wenig oder keine guten Spiele mehr auf den Markt kamen.

Aber dies hat sich Gott sei dank wieder geändert. lachen

Jetzt kommt ein gutes Spiel nach dem anderen heraus und ich hoffe, dass dies noch lange so bleibt. tanzen




Gruß
lazarus

Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe.

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GittaG verfasst: 21.10.2007, 10:19
Grünschnabel
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GittaG

registriert: Okt. 2007
Beiträge: 3

Status: offline
letzter Besuch: 21.10.07
Hallo Nikki,

erst einmal muss ich sagen, dass ich hier vermutlich das älteste Mitglied bin. Und sicher ist es auch ungewöhnlich, dass eine Frau imittleren Alters eines der größen Fans von Adventure-Games ist - vermute ich jedenfalls -. zwinkern

Seitdem ich Computer besitze und seit es Adventures gibt, kaufe ich diese und kann es nicht erwarten, bis sie endlich installiert sind und gespielt werden können. Sollten einmal die technischen Voraussetzungen der Hardware nicht mehr ausreichen, MUSS halt ein neuer Rechner her bzw. wenn er aufzurüsten ist, dann halt neue / zusätzliche Hardware.

Und nun, was ich an diesen Spielen so mag:

Es gibt nichts Schöneres, als sich mit den Rätseln auseinander zu setzen, Gegenstände zu kombinieren und sinnvoll einzusetzen, das alles fördert das Denkvermögen. Viel mehr junge Leute sollten sich mit dieser Art von Spielen beschäftigen, statt nur rumzuballern, das fördert allenfalls die Gewaltbereitschaft auch im realen Leben.

Ich fiebere hinter jeder Neuankündigung her und bestelle mir die Spiele meistens vor, so dass ich sie immer dann sofort habe, wenn sie auf dem Markt erscheinen.

Weiterhin bin ich froh, dass nach etlichen Jahren "Leerlauf" der Trend zu Adventures wieder stark gestiegen ist.

Einen schönen Sonntag.



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Gerrit verfasst: 23.01.2008, 19:30
Gelegenheitsspieler
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Gerrit

registriert: Sep. 2007
Beiträge: 16

Status: offline
letzter Besuch: 23.01.08
Ich habe mir ca. 1996 mit einem älteren Freund einen Flohmartstand geteilt und er hat mir dann als Dank das Spiel geschenkt was er nicht verkaufen konnte (Indy 4)

das habe ich dann mit meinem Vater durchgespielt und da es mir so gut gefallen hat habe ich mir alte Ausgaben der Besteller Games gekauft wo dann noch andere Adventuers zu finden haben.

Ich spiele am Liebsten Adventures wie Gabriel Knight oder Baphomets Fluch

folgende Dinge sind für mich bei einem Adventure wichtig!

Spanende Storry
Kaum Action (wie bei Baphomets Fluch 1 ist aber OK)
Keine Minspiele


Meine lieblings Adventures sind

1: Baphomets Fluch 1
2: Gabriel Knight 2
3: Akte X Das Spiel
4. Gabriel Knight 3
5: Indy 4
6: Day of the Tentacele
7: Larry 7
8: Sam & Max
9: Sam & Max Session I
10: Overlocked


s ist alles wahr. Hörst du? Alles!
Das von den Freimaurern, den Illuminaten. Dieser ganze verrückte Verschwörungskram.
Es ist noch viel bedrohlicher, als wir alle dachten. Du kannst wirklich niemandem vertrauen. Sie verschonen keinen von uns.
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Jehane verfasst: 28.01.2008, 20:20
Gelegenheitsspieler
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Jehane

registriert: Apr. 2007
Beiträge: 94

Status: offline
letzter Besuch: 05.05.08
Bei mir war's mehr ein Zufall, dass ich auf Adventures gestoßen bin - oder eigentlich: wieder gestoßen bin. Im Jahre Schnee hatte ich mal mit Legend of Kyrandia begonnen, das mein damaliger Freund installiert hatte; sonderlich weit bin ich nicht gekommen, hab das Spiel und das Genre dann auch wieder aus den Augen verloren. Vor ein paar Jahren hab ich, da nach Uni-Abschluss von Büchern jeder Art übersättigt, mal in einer Libro-Wühlkiste nach einem Computerspiel gekramt, weil mir, wie Nikki, Solitär auf Dauer zu fad wurde. Ich hatte das große Glück, Baphomets Fluch um schlappe fünf Euro zu ergattern. Was soll ich sagen - ich kam vom PC nicht mehr los. Dann - noch so ein Zufall - hab ich Gabriel Knight 3, ebenfalls zum Schleuderpreis, gefunden. Bis heute ist das mein absolutes Lieblingsspiel (Beast Within ist fast gleichauf), und das Genre als solches liegt mir auch mehr als Shooter oder Strategiespiele. Ich schätze, das liegt einfach daran, dass gute Adventures guten Büchern nicht unähnlich sind und ich eine große Leseratte bin.

Für gute Geschichten bin ich immer zu haben, und wenn ich dabei noch selbst interagieren kann, umso besser. Was ich an Adventures so schätze, ist, dass sie mein Hirn herausfordern und mich nicht selten zur Verzweiflung treiben, weil manche Rätsel einfach zu heftig ausgefallen sind. Aber das widerlegt doch wunderbar das Vorurteil vom "dummen" Computerspiel, das einen nicht fordert, oder? Ich mag es einfach, wenn ich herausgefordert werde, intelligente Rätsel bewältigen muss, Gegenstände einsammeln und mit Leuten reden kann, um so Stück für Stück eine Geschichte zusammenzupuzzeln. Das kann ein Shooter nie leisten; man möge mich korrigieren, wenn ich mich irre - meine Shooter-Erfahrung beschränkt sich lediglich auf Doom 1 und 2 sowie Painkiller. Aber da ist doch von Anfang an klar, was zu tun ist: Geh rein und ballere alles nieder, was dir über den Weg läuft. Das ist hin und wieder auch lustig, keine Frage, aber sowas wie Painkiller halte ich nur für eine begrenzte Zeit durch, weil es mir dann einfach zu stressig wird. Mit einem guten Adventure schlage ich mir jederzeit und mit Freuden die eine oder andere Nacht um die Ohren. Jederzeit.

Wenn ein Adventure eine packende Story erzählt, dann hat es mich schon gefesselt; Vertonung, Grafik und dergleichen spielen zwar auch eine Rolle, sind aber eher zweitrangig - ich finde z.B. die Grafik von Culpa Innata völlig in Ordnung, bin aber kein Grafikfetischist und lege nicht so absoluten Wert auf bloße Optik (auch wenn mich schöne Grafik natürlich schon begeistert). Was mir - außer einer öden Story - ein Spiel aber unter Umständen vermiesen kann, ist eines oder mehrere der folgende Elemente:

- Actioneinlagen a la Baphomets Fluch 3. Wenn ich sowas will, spiele ich ein Action-Adventure, oder, wenn ich überhaupt nur Action will, gleich einen Shooter.
- miese Steuerung, siehe ebenfalls Baphomets Fluch 3
- miese Sprachausgabe, die mich an meinen Ohren auch dann noch zweifeln lässt, wenn die Lautsprecher schon auf Maximum laufen - Necronomicon habe ich deswegen bis heute nicht beendet, weil ich zu den voll aufgedrehten Lautsprechern nicht auch noch ein Hörgerät kaufen wollte.
- getimte Sequenzen, die ich zigmal wiederholen muss, ehe sich ein Erfolg einstellt - siehe Actioneinlagen
- Ich mag in einem Adventure nicht sterben. Das vermiest mir zwar den Spielspaß nicht unbedingt nachhaltig, aber es trübt die Motivation. Gut, in manchen Untergenres gehört Sterben auch der eigenen Spielfigur einfach dazu. Ich mag's trotzdem nicht grinsen
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Barbara111 verfasst: 12.04.2008, 18:23
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Barbara111

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Status: offline
letzter Besuch: 12.05.08
Hallo,

ich bin zwar noch neu hier, aber an dieser Umfrage möchte ich mich auch gern beteiligen. Mir gefallen Adventures, weil sie meinen Geist fordern. Spiele, in denen man ein schnelle Reaktionen und Geschicklichkeit im Umgang mit Waffen haben muss, sind nichts für mich. Nicht nur, dass ich solche Action nicht mag - ich wäre auch einfach zu langsam dafür.

Schön ist ein Adventure dann für mich, wenn es liebevoll gezeichnet ist (Tunguska, Syberia, Runaway, Black Mirror beispielsweise), eine spannende Geschichte und nicht allzu schwere Rätsel hat. Geduld ist nämlich nicht meine Stärke, und wenn ich nach mehrmaligem Probieren nicht weiterkomme, werfe ich das Spiel in die Ecke. Nikki sei Dank (Hallo Nikki ! Danke für die nette Begrüßung!) habe ich das jetzt nicht mehr nötig, weil ich im Verzweiflungsfall nach ihrer Komplettlösung greife.

Genau wie die meisten von Euch hasse ich es zu sterben. Ich mag es aber auch nicht, wenn die Rätsellösung in der Kombination von Gerätschaften liegt, die man im wahren Leben nie miteinander gemeinsam benutzen würde. Auf so abartige Verwendungsmöglichkeiten komme ich NIE von alleine, trotz jahrelanger Übung im Adventurespielen. Wahrscheinlich denke ich zu logisch...

Irgendwie mag ich auch die Spiele aus der Ego-Perspektive nicht. Als meine Söhne Myst spielten, habe ich mich gelangweilt ohne Ende und als ich dieser Tage Sherlock Holmes durch seine Wohnung dirigierte, wurde mir von den Kameraschwenks schwindelig und übel. Neeee, ist einfach nicht mein Ding.

Ansonsten kann ich für Stunden in einem Adventure versinken und den Regen und die auf mich wartende Arbeit vergessen. Schöööööön!

Liebe Grüße Barbara111
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BlackyBlack verfasst: 03.06.2008, 10:04
Grünschnabel
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BlackyBlack

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Beiträge: 10

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letzter Besuch: 19.06.08
Bei mir hats alles mit sam and max season 1 angefangen und seit dem hat mich diese Art von Spielen so gepackt.
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