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     Hidden Expedition 09 - Genialer Wahnsinn

   
verfasst am:    25. Januar 2017
verfasst von:    avsn-smarte

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Grafik 70%
Sound 80%
Atmosphäre 70%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 65%
Relation: Preis/Spieldauer

100%

Gesamtwertung
77%
 
Das Optimus Projekt
Seit einiger Zeit werden in den WĂ€ldern und Bergen Montanas eigenartige Erdbeben registriert. Aus der einsamen Gegend hat man bereits mehrere Funksignale abgefangen. Als Agentin der H.E.L.P Organisation obliegt dir die Aufgabe, den Ursprung der Signale zu orten und herauszufinden, was es damit auf sich hat. Auf einem großen GrundstĂŒck mit einem angeblich leerstehenden Observatorium findet reges Treiben statt. Es ist außerdem verwunderlich, dass das Gebiet scheinbar besser ĂŒberwacht wird als Fort Knox. Trotzdem gelingt es dir, in die Einrichtung einzudringen. Schnell findest du heraus, dass dort alle fieberhaft nach einem jungen MĂ€dchen namens Clara suchen. Als dich deine geheimen Ermittlungen tiefer in das Observatorium fĂŒhren, verschlĂ€gt es dir fast die Sprache. Im Erdinneren wurde eine ganze Stadt aufgebaut. Hier arbeiten drei junge Teenager, die als Genies gelten, am sogenannten Optimus Projekt. Das Experiment soll dem Wohle der Menschheit dienen. Kann das Projekt der Auslöser fĂŒr die Erdbeben sein? Clara ist eine dieser hochbegabten jungen Leute. Es scheint in letzter Zeit jedoch Unstimmigkeiten gegeben zu haben. Je mehr du ĂŒber das Projekt und die Beteiligten erfĂ€hrst, desto mehr kommt dir der Verdacht, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Was ist mit Clara passiert und sollen die Experimente wirklich dem Wohl der Allgemeinheit gelten oder treibt hier jemand ein falsches Spiel?

Gameplay
Dem Spieler steht zu Beginn ein vollstĂ€ndiges Tutorial zur VerfĂŒgung. Man kann sich aber auch nur wichtige Ereignisse anzeigen lassen. Die Inventarleiste lĂ€sst sich durch ein kleines Schloss fest einstellen. GegenstĂ€nde, die mit einem "+" versehen sind, mĂŒssen vor ihrem Einsatz noch bearbeitet oder mit anderen GegenstĂ€nden kombiniert werden. Die Schwierigkeitsgrade "leicht", "mittel", "schwer" und "eigene Einstellungen" können wĂ€hrend des Spielverlaufs geĂ€ndert werden. Der eingestellte Modus entscheidet darĂŒber, ob sich der Tipp- bzw. der Lösen-Button schneller oder langsamer aufladen. Die Mindestdauer betrĂ€gt 10 Sekunden. Als Agentin hat man Zugriff auf die sogenannte H.E.L.P. Box. Hier erhĂ€lt man Nachrichten und kann die aktuellen Aufgaben einsehen. Überall im Spiel findet man CDs, die man in die Box laden kann. Dadurch erhĂ€lt man viele interessante Infos ĂŒber Physik, Mathematik, Biologie, Astronomie, etc. In einem Rucksack findet die Agentin gleich zu Beginn auch eine Karte der Gegend. Die Übersichtskarte zeigt den Standort des Spielers an sowie Orte, an denen momentan Aufgaben erledigt werden können. Man muss keine langen Laufwege absolvieren, da man mit der Karte auch bequem von einer Szene in eine andere wechseln kann.

Aufgaben und RĂ€tsel
Um das Geheimnis des Optimus Projektes zu ergrĂŒnden, muss die H.E.L.P. Agentin eine Vielzahl unterschiedlichster RĂ€tsel lösen. U.a. muss man mehrere Schallwellen gleichstellen, Zahlen mit Buchstaben korrekt verbinden, Kameras mit Laserstrahlen beschießen, Flipper spielen, Scheiben richtig anordnen und noch einiges mehr. Die Minispiele werden alle durch einen Infotext gut erklĂ€rt und sind leicht zu lösen. Die RĂ€tsel können auch ĂŒbersprungen werden. Meist öffnet man durch die Minispiele verschlossene Elemente oder TĂŒren.

Die WBS werden meistens nur einmal aufgesucht. Die GegenstĂ€nde werden anhand von Textlisten, Umrissen oder einer Kombination aus beiden Varianten gesucht. Auch interaktive WBS sind ausreichend vorhanden, in denen man die gefundenen Objekte sofort wieder in die Szene einsetzen muss. In manchen WBS muss man sogenannte ChamĂ€leonobjekte finden, die sich in der Szene immer wieder verĂ€ndern oder auch Matheaufgaben lösen. Die Elemente lassen sich nicht immer leicht entdecken, obwohl die Szenen nicht ĂŒberladen wurden. Als Belohnung erhĂ€lt man nach Abschluss einer WBS einen Gegenstand fĂŒr das Inventar. Der Tipp zeigt gesuchte Objekte in der Szene an. Ansonsten zeigt der Tipp im Spiel den Ort an, an dem momentan eine Aktion möglich ist. Man kann mit einem Klick auf die Szene auch sofort dorthin wechseln.

Grafik und Sound
Unter dem MenĂŒpunkt Optionen kann die LautstĂ€rke der Musik, Effekte und Stimmen getrennt voneinander reguliert werden. Hier kann man auch den Cursor bestimmen und auf Vollbild einstellen. Der Breitbildmodus wird automatisch unterstĂŒtzt. Die Grafik ist in einer gezeichneten Optik, wobei die Gesichtsgrafiken besonders gut gelungen sind und wie echt wirken. Auch der Rest der Grafik bietet schöne Bilder mit dezenten Farben, die zur Umgebung passen. Die wenigen Filmsequenzen könnten etwas flĂŒssiger ablaufen. Die Szenen bieten leider auch nur spĂ€rliche bewegliche Details wie schwebende Staubpartikel, GegenstĂ€nde, die sich leicht im Wind wiegen oder gelegentlich vorbeifliegende Vögel oder Schmetterlinge. Bei einer Szene gibt es auch einen grafischen Bug, denn das Gesicht des Hausmeisters schwebt ohne dessen Körper mitten in der Luft. Die Sprachausgabe erfolgt in Englisch mit einem deutschen Untertitel, der bedauerlicherweise viele Schreibfehler beinhaltet. Die Lippen bewegen sich synchron zum gesprochenen Text und auch die Synchronstimmen passen zum Aussehen und Charakter der einzelnen Spielfiguren. Die klassische Musik ist leise im Hintergrund zu vernehmen und stört nicht. Oft hat man zugunsten der GerĂ€usche ganz auf die Musik verzichtet.

Fazit
"Hidden Expedition 9 - Genialer Wahnsinn" hĂ€tte ein wirklich gutes Casual-Game werden können. Die Geschichte ist spannend und wird gut erzĂ€hlt. Die Minispiele sind vielseitig und auch die WBS bieten genĂŒgend Abwechslung. Die Grafik, Stimmen und GerĂ€usche sind gut gelungen und passen zum Spielgeschehen. Leider sind im deutschen Untertitel zu viele Schreibfehler vorhanden und der schwebende Kopf des Hausmeisters gehört auch nicht in die Szene. Nach fast vierstĂŒndiger Spielzeit und kurz vor Ende des Spiels erschien bei mir die Fehlermeldung, dass das Spielerprofil beschĂ€digt sei und man ein neues Profil anlegen soll. Das bedeutet gleichzeitig einen kompletten Neustart des Spiels. Das ist mehr als Ă€rgerlich. Ohne den Neustart wĂŒrde die normale Spielzeit etwas mehr als vier Stunden betragen.
  
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