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     Dark Tales 08 - Das verräterische Herz

   
verfasst am:    21. Juli 2017
verfasst von:    avsn-smarte

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Grafik 80%
Sound 80%
Atmosphäre 53%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 68%
Relation: Preis/Spieldauer

80%

Gesamtwertung
72%
 
Ein neuer Fall für Auguste Dupin
In der Stadt Gurtos wird eine junge Frau auf grausame Weise ermordet und ihr Leichnam an einem Baum aufgehängt. Der Mörder hinterlässt mehrere merkwürde Zeichen am Tatort. Die Polizei des Ortes scheint mit dem Fall völlig überfordert zu sein und bittet daher den Meisterdetektiv Auguste Dupin um Unterstützung. Als Gehilfe reist du zusammen mit dem Ermittler nach Gurtos. Nachdem ihr die Leiche der Frau gründlich untersucht habt, meldet sich eine Zeugin, die nähere Angaben zum Aussehen des Täters machen kann. Durch weitere intensive Ermittlungen könnt ihr den Kreis der Verdächtigen immer weiter eingrenzen. Doch wird es euch gelingen, den Täter zu fassen, bevor noch weitere Morde geschehen?

Gameplay
Zu Beginn kann man sich das Spiel anhand eines vollständigen Tutorials erläutern lassen oder man lässt sich nur Besonderheiten anzeigen. Unter den Optionen wird im Hilfemenü das Gameplay auch in Worten gut erklärt. Die Inventarleiste lässt sich durch einen Klick auf das Auge fest arretieren. Gefundene Gegenstände, die mit einer Lupe versehen sind, müssen erst bearbeitet oder kombiniert werden, damit sie im Spiel eingesetzt werden können. Die vier änderbaren Schwierigkeitsgrade bestimmen u.a. die Ladedauer für den Tipp bzw. die Lösenfunktion. Die Zeitspanne liegt zwischen min. 5 Sekunden und max. 160 Sekunden. August Dupin verfügt unter dem Button "Büro" links neben dem Inventar über eine Fallakte, in der alle gefundenen Hinweise, Bilder, Gedanken festgehalten werden. Dem Spieler steht außerdem von Beginn an eine Übersichtskarte zur Verfügung, die schnelle Ortswechsel ermöglicht, den Standort des Detektivs anzeigt und Szenen markiert, in denen Aufgaben zu erledigen sind.

Aufgaben und Rätsel
Das Spiel bietet eine Vielzahl verschiedener Minispiele, die alle durch einen Text ausreichend erklärt werden. Der Spieler muss u.a. durch Drehen von Schlüsseln Bilder vervollständigen, mit Hilfe von verschiedenen Linsen eine Leiche untersuchen, ein Labyrinth durchqueren, Blumenornamente wiederherstellen, Punkte durch Linien korrekt verbinden, Tathergänge rekonstruieren und noch vieles mehr. Die meisten Rätsel sind leicht und schnell gelöst, aber einige wenige sind recht knackig und etwas langwieriger. Die Minispiele können auch übersprungen werden. Meist öffnen sich durch das Lösen der Rätsel verborgene Bereiche, oder man erhält einen brauchbaren Gegenstand. Hin und wieder schlüpft man in Rückblenden auch in die Rolle anderer Spielcharaktere und erzählt die Geschichte aus deren Sichtweise.

WBS gibt es nur wenige und werden ein bis zwei Mal aufgesucht. Mal muss man gleiche Gegenstände suchen, WBS im Dunkeln absolvieren oder anhand von Erzählungen oder Textlisten verschiedene Objekte in den Szenen entdecken. Die Gegenstände lassen sich sehr leicht in den Schauplätzen finden. Manche Elemente können nur durch eine gesonderte Aktion gefunden werden. Als Belohnung erhält man nach jeder WBS einen Gegenstand für das Inventar. Wenn man mal nicht weiterkommt, hilft der Tipp. Ansonsten ist der Tipp im Spiel richtungsweisend und deutet auf bestimmte Bereiche hin.

Grafik und Sound
Die Lautstärke der Musik, Sounds und Stimmen lassen sich über den Menüpunkt Optionen regeln. Man kann die Art des Cursors wählen und auf Vollbild einstellen. Die Grafik ist im gezeichneten Stil mit düsteren Farben gehalten, die aber auch zum Spiel passen. Die Szenen bieten wenige bewegliche Animationen u.a. sind ein paar vorbeifliegende Vögel am Himmel zu erkennen. Dafür wurden die Details sehr schön herausgearbeitet und sind gut erkennbar, wie z.B. die Kopfsteinpflaster in den Straßen, Blätter an den Bäumen oder Verzierungen an den Häuserfassaden. Die wenigen Filmsequenzen laufen flüssig ab und wurden gut im Geschehen platziert. Das Spiel bietet einen deutschen Untertitel und eine englische Sprachausgabe. Bei den Dialogen bewegen sich die Lippen passend zum gesprochenen Text und auch die Synchronstimmen entsprechen den Charakteren des Spiels. Die Musik ist sehr klassisch und im normalen Spielverlauf gediegen im Hintergrund zu vernehmen. Die Soundeffekte wie das Wiehern von Pferden, das Bellen von Hunden, Regen und Gewitter stören nicht, sondern unterstreichen die einzelnen Spielszenen.

Fazit
Der achte Teil der "Dark Tales"-Serie kann mit einer schönen Grafik punkten. Die Minispiele sind abwechslungsreich und bieten auch ein paar schwerere Rätsel. Aber das war es dann auch schon. Die Geschichte ist völlig unzusammenhängend, verworren, bietet keinerlei Spannung und ist einfach nur blutrünstig, worauf man am Anfang auch hingewiesen wird. Das Ende kommt zu überraschend und lässt den Spieler mit vielen offenen Fragen zurück. Mit der Geschichte von Edgar Allen Poe hat diese Erzählung gar nichts gemein. Im Untertitel haben sich mitunter Schreib- und Übersetzungsfehler eingeschlichen. Der Klickbereich lässt auch zu wünschen übrig. Die Spieldauer beträgt nicht mehr als zweieinhalb Stunden.
  
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