Nein, Ich lehne ab.
                                          


Hallo Gast

Spiel suchen:

Montag, 22. Juli 2019




Reviews


Review suchen:

[Alle | 1 | 2 | 3 | 4 | 7 | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | Y | Z ] [ zurück zur Hauptübersicht ]


     Danse Macabre 4 - Auf dünnem Eis

   
verfasst am:    06. Juli 2019
verfasst von:    avsn-fawks

weitere Infos zum Spiel
weitere News zum Thema

Grafik 78%
Sound 77%
Atmosphäre 73%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 90%
Relation: Preis/Spieldauer

80%

Gesamtwertung
80%
 
Story
Der Eistänzerin Ruth Fisher steht ein wichtiger Auftritt bevor. Nichts und niemand darf sie vom Training ablenken. Doch ihr Manager fürchtet, dass ein gewisser übereifriger Fan namens Donald genau das tun könnte, denn er versucht ständig zu ihr zu gelangen. Als Detektiv wirst du gebeten, Donald diskret von Ruth Fisher fernzuhalten. Bald darauf werden sowohl die Künstlerin als auch ihr Fan tot aufgefunden. Eine simple Stalking-Angelegenheit verwandelt sich in einen Doppelmord, den du nun aufzuklären hast.

Gameplay
Da es sich in "Danse Macabre" um einen Krimi handelt, wird vom Spiel automatisch eine Fallakte angelegt. Jeder Hinweis, den man entdeckt, und die Bios der Spielcharakter, auf die man trifft, bzw. eventuelle Tatverdächtige werden dort protokoliert und sind jederzeit zugänglich. Leider erreicht diese Mappe somit auch die Grenze ihrer Funktionalität und bietet keine Rätsel im Beriech Beweisbearbeitung oder Aussagebewertung an.

Nicht ganz positiv fällt das Dialogsystem auf, welches am besten gleich in "Monologsystem" umbenannt würde. Etliche Spielfiguren reden unaufhörlich auf den Detektiv bzw. den Spieler ein. Jedoch antwortet die Hauptfigur nur im klassischsten 1st-Person-Stil, nämlich in der Fantasie des Spielers. Weiterhin fand ich keinen echten Bedarf für die "Weiter“ Schaltfläche, die man zwischen Dialogsätzen anklicken muss, um fortzufahren; es belastet unnötig den Spielverlauf.

Sich mit den vielen einfallsreichen Kombinierrätseln auseinanderzusetzen, fällt nicht besonders schwer. Selbst die Schwierigsten greifen lediglich auf einen alltäglichen Sinn für Logik zurück. Die Hotspots selbst spenden zudem genug Informationen, damit man seinen nächsten Schritt stets im Visier hat.
Ausgerechnet die WBS überraschen mit einem mehr als standardmäßigen Schwierigkeitsgrad. Zusätzlich zu versteckten Objekten beinhalten sie mehrere Miniaufgaben. Sie sind entweder von der Art, bei der man etwas erledigen muss, um an das gesuchte Objekt heranzukommen oder solche, wo gefundene Objekte erneut in die Szene eingesetzt werden müssen. Die Suchmuster neigen zu mehr Komplexität als die für das Genre üblichen Suchlisten und Silhouetten und werden zudem in Form eines Piktogramms oder als rätselhafter Satz präsentiert. Jede WBS ist übrigens mit einer Partie 3-Gewinnt austauschbar.

Minispiele wurden ebenfalls reichlich in das Gameplay integriert. Es kommen u.a. einige "Memory"-Varianten vor, einzelne Runden von "Finde die Unterschiede", Mah-Jongg-ähnlichen Brettspielen und ein paar Stellen, wo Kacheln in einem bestimmtem Muster angeordnet werden müssen. Eigentlich gar kein übles Sortiment, aber gleichzeitig auch gewöhnlich, denn nichts davon prägt sich ins Gedächtnis ein.

Grafik und Sound
Grafikelemente, die in den Vorgängern positiv auffielen, wurden auch im hiesigen Spiel verwendet, so dass man sich zumindest auf detailreiche Animationen zu Kombinier- und Anwendungsaktionen sowie auf Kleinigkeiten wie gut gelungene Lippensynchronisation freuen darf. Das Ambiente allgemein konnte nicht wirklich beeindrucken. Den Kulissen ist weder die Zeit, noch ein bestimmter Ort des Geschehens abzulesen. Künstlerisch wurden überall bunte Mischungen aus leuchtenden Farben wie blau, pink und gelb verwendet, die irgendwie unrealistisch wirken. Das heißt natürlich nicht, dass Zeichentrickwelten die Realität unbedingt und überall widerspiegeln sollen, aber was Wimmelbildspiele angeht, bin ich zumindest der Meinung, sie sollten eine realitätsnähere Darstellung anstreben, sofern die Handlung sich nicht in einer fantastischen Spielwelt ereignet.
Eine unvollständige Sprachausgabe erfolgt in englischer Sprache. Vertont wurden ausschließlich Dialoge. Deutsche Untertitel und eine auf Deutsch lokalisierte Oberfläche sind vorhanden.

Fazit
"Auf dünnem Eis" ist der vierte (vollkommen eigenständige) Titel in der "Danse Macabre" (Französisch: Totentanz) Spielreihe. Wie in den Vorgängern dient auch in diesem Titel die Tanzkunstwelt als Kulisse für eine ganz passable Krimihandlung. Gewiss könnte die Story ein paar unerwartete Wendungen und etwas mehr Tiefe beim Charakterdesign gut vertragen, aber für Wimmelbild-Niveau ist sie ganz Ok. Man kann zusätzlich zum Adventure-Teil des Spiels, der mit einfachen bis mittelschweren Rätseln und Aufgaben versehen wurde, auch mit einem recht guten WBS-Sortiment rechnen. Sonderrätsel der detektivischen Art, die manchmal in Krimi-Wimmelbildspielen vorkommen, gibt es leider keine. Erfahrene Spieler dürften "Auf dünnem Eis" in weniger als 3 Stunden zu Ende führen können. Aufgrund seiner unkomplizierten Art und gut eingebauten in-Game Einführung (sofern man sie nicht deaktiviert) eignet sich dieses Spiel perfekt für Einsteiger, die dann vielleicht etwas länger brauchen, aber mit Sicherheit einen riesigen Spaß daran haben werden, dieses Genre mit diesem netten Titel zu entdecken.
  
[ zurück zur Hauptübersicht ]


Nur angemeldete Benutzer dürfen Kommentare verfassen. Zur Registrierung/Anmeldung

 

Werde Mitglied!

Eine Registrierung bei uns ist völlig kostenlos. Das Verfassen von Forenbeiträgen,der Download von Saves sowie die Teinahme an Gewinnspielen und Umfragen ist registrierten Usern vorbehalten. Die Registrierung ermöglicht den vollen Zugang zur Seite

 Registrieren

Benutzername:

Passwort:


Login merken

Zugangsdaten verloren? Passwort vergessen?

aktuellste Reviews

aktuellste Downloads