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     Reversion Episode 2 - Das Treffen

   
verfasst am:    21. September 2019
verfasst von:    avsn-fawks

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Grafik 73%
Sound 73%
Atmosphäre 83%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 90%
Relation: Preis/Spieldauer

80%

Gesamtwertung
80%
 
Dieser Bericht fasst "Episode 1 - Die Flucht" und "Episode 2 - Das Treffen" zusammen!

Story
Ahnungs- und gedächtnislos wachst du auf einem Klinikbett in Buenos Aires auf. Wir schreiben das Jahr 2035 und dein Filmriss reicht wohl wie es scheint 20 Jahre zurück. Bewaffnete Milizen haben jetzt das Sagen in deiner geliebten Heimatstadt, und es herrschen überall Chaos, Angst und Trostlosigkeit auf den in Schutt und Asche liegenden Straßen. Wie ist es bloß dazu gekommen, wie bist du bloß hierher geraten und warum erinnerst du dich an rein gar nichts? Deine Reise hinter deiner Vergangenheit her beginnt mit dem einzigen Gegenstand in deinem Besitz, der an dein Vorleben, wenn auch nur vage, zu knüpfen scheint: das Foto eines Unbekannten.

Gameplay
Mit "Reversion" präsentiert Entwickler "3f Interactivo" ein Point & Click Adventure im klassischen Stil. Es handelt sich hierbei um ein Remake bzw. um ein Upgrade. Die ersten zwei Kapitel dieses Adventures erschienen bereits in den Jahren 2012 sowie 2013 und wurden 2019 mit neuen Stimmen und zusätzlichen Animationen aufgerüstet. Auch inhaltlich bekommt die Reihe demnächst ein drittes Kapitel, mit dessen Geschichte sie abschließen soll.

"Reversion" bietet ein einfach bedienbares Interface. Zum Interagieren wird ein Doppelklick benötigt, woraufhin ein Untermenü die Wahl zwischen Reden, Ansehen und Handeln je nach Zusammenhang ermöglicht. Auf dieselbe Weise interagiert man auch mit Inventarobjekten. Beim Rätseldesign wurde offensichtlich viel Wert darauf gelegt, die Dinge fließend und relativ logisch zu halten. Man wird meistens mit mehrstufigen Rätseln konfrontiert, wo jedes das vorherige voraussetzt, z. B. als die Hauptfigur Christian etwas aus dem Medikamentenschrank mitgehen lassen möchte, muss er dazu erstmal für eine Ablenkung sorgen. Erst mit diesem Gegenstand in der Tasche kann die nächste Stufe seines Fluchtplans aus dem Krankenhaus, wo er gedächtnislos aufwacht und von Soldaten festgehalten wird, abgewickelt werden. Die Linearität ist dabei vorwiegend. Eine Herausforderung knüpft an die nächste an und man folgt einem Storypfad, in welchem die Handlungen wie die Glieder einer Kette miteinander verbunden sind. Nebenhandlungen, die von der Hauptstory abzweigen und dadurch die logische Verkettung parallelverlaufender Rätsel verkomplizieren (z. B. zwei spielbare Charaktere), kommen leider so gut wie gar nicht vor. Auf einer Skala von 1 bis 5 würde ich den allgemeinen Schwierigkeitsgrad mit 3 bezeichnen.

Hinsichtlich des Spielflusses besteht bei Bedarf stets die Möglichkeit, sich an das in-game Hinweissystem zu wenden. Man bekommt dadurch den nächstbesten Schritt verraten. Hängenbleiben ist allerdings eine recht unwahrscheinliche Option. Die Rückmeldungen, die aus der Interaktion mit der Umgebung und dem Inventar resultieren, verstreuen genug Hinweise, um den Durchblick zu behalten. Die Zusammenhänge sind alles in allem recht unkompliziert. Zum Glück peppen viele falsche Fährten, in der Form von Hotspots, die zum Fortfahren eigentlich nicht nötig sind, den sonst ziemlich leicht vorhersehbaren Weg ein bisschen auf.

Das Dialogsystem dürfte noch etwas ausgefeilter sein. Es ist auf jeden Fall voll funktionsfähig, aber bereits verwendete Gesprächsthemen könnten ruhig ausgeblendet werden, wenn es sich nur um belangloses Geplauder handelt.

Grafik und Sound
Ganz zu Recht werden die Grafiken vom Entwickler selbst mit klassischen 2D-Grafiken des goldenen Zeitalters des PC-Spiel-Genres verglichen. Konkret heißt das, man kann sich auf bunt kolorierte und zum größten Teil handgezeichnete Schauplätze freuen. Die Realität ist darin sehr gut zu erkennen, wenn auch relativ detailarm und stark zur Comic-Grafik neigend. Nahansichten führte man je nach Relevanz ein. Man kann z. B. Inventarobjekte von der Nähe meistens nur dann betrachten, wenn dies eine Rolle in einem Rätsel spielt. Animationen sind zwar vorhanden, jedoch nur minimal; Handbewegungen oder ein paar wechselnde Pixel sind grafisch oft der einzige Ausdruck dafür, dass eine Spielfigur etwas unternimmt oder bastelt. Alles in allem, eine bescheidene Grafik in jeder Hinsicht, die ein klassisches, story-betriebenes Point & Click Adventure zufriedenstellend versorgt und auf jeden Fall gemütlicher ist, als die Grafik eines Pixel-Adventures. Dennoch dürfte sie denjenigen etwas altmodisch vorkommen, die in der Regel höhere Ansprüche stellen.

Was Sprachen und die Sprachausgabe betrifft, beinhaltet Kapitel 1 eine englische und spanische Vertonung. Untertitel in acht weiteren Sprachen, einschließlich Deutsch sind verfügbar. Kapitel 2 wurde bis zum Einreichtermin dieses Reviews allein mit einer englischen Sprachausgabe ausgestattet und zudem mit Untertiteln in 6 weiteren Sprachen, einschließlich Deutsch.

Fazit
"The Escape" und "The Meeting" sind die ersten zwei Kapitel in der "Reversion" Spielreihe. Ursprünglich erschienen beide im Jahr 2012 sowie 2013 und sind nun aufgerüstet und poliert auf Steam erschienen. Ein drittes und abschließendes Kapitel wurde ebenfalls bereits angekündigt, obwohl ein Erscheinungsdatum zum Zeitpunkt dieses Reviews noch nicht vorlag. Es handelt sich bei "Reversion" um ein Sci-Fi Adventure. Ein dystopisches Buenos Aires bildet die Kulisse für diese spannende Geschichte, der Komponenten wie Zeitreisen und Bösewichte zugrunde liegen. Mir hat die Story sehr gut gefallen. Allgemein betrachtet eignet sich das Rätseldepot für Einsteiger oder wenig erfahrenen Spieler am besten, auf Grund des relativ niedrigen Schwierigkeitsgrades und des integrierten Hinweissystems. Trotzdem würden meiner Meinung nach auch erfahrene Spieler ihren Spaß daran finden – nicht alles im Leben muss einen herausfordern, oder? Für beide Kapitel brauchte ich jeweils ca. zwei Stunden. Viel sagt das zur gesamten Dauer des Spiels noch nicht aus, denn wie bereits oben erwähnt, soll demnächst ein drittes Kapitel erscheinen, das seine Vorgänger, laut Entwickler, zeitlich und vielleicht auch technisch erheblich übersteigen soll. Der Preis für Kapitel 1 & 2 ist momentan unschlagbar und steht auf 0,99 Euro für Kapitel 1 und 4,99 Euro für Kapitel 2. Beide halte ich als eingefleischter Point & Click Fan für absolut spielenswert!
  
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