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     Syberia 2

   
verfasst am:    09. April 2009
verfasst von:    Madam

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Gesamtwertung
100%
 


Bei Syberia 2 handelt es sich um die erfolgreiche Fortsetzung des legendären ersten Teils, in dem die Protagonistin Kate Walker mit einem weiteren Abenteuer erneut die Herzen der Adventurespieler höher schlagen lässt. Das von Benoît Sokal ins Leben gerufene und von Microîds entwickelte Adventure, ist in zahlreichen Ländern der Welt bereits mehrfach in verschiedenen Neuauflagen erschienen und jüngst sogar in einer Adventure Collection zusammen mit zwei anderen Werken von Benoît Sokal. In diesem 3rd-Person Point & Click-Adventure hat sich Kate Walker im Laufe der Jahre nicht nur einen Platz in den Herzen der Spieler erworben, sondern ist darüber hinaus zum Vorbild vieler Spielentwickler der Neuzeit geworden. Das Abenteuer ist auch für die X-Box und die Playstation 2 erhältlich.

In Syberia 2 befindet sich die Anwältin Kate Walker an Bord des Zuges von Hans Voralberg. Auch der von Hans konstruierte Automat Oskar, der erneut den Zugführer mimt, ist wieder mit von der Partie. Hans hängt seiner Vision nach, die Mammuts von Syberia zu finden. Dies ist sein letzter Wille bevor er stirbt. Kate begleitet ihn auf seinem letzten großen Abenteuer. Der Zug stoppt jedoch in der kleinen russischen Stadt Romansburg, da er nicht nur neu aufgezogen werden muss, sondern auch noch Kohle benötigt wird, um den Fahrgastraum während der langen und beschwerlichen Reise mit Wärme zu versorgen. Letzteres gestaltet sich jedoch als schwierig, da der Schalter des Kohlesilos streikt. Um das Vorankommen zu beschleunigen, muss sich Kate etwas einfallen lassen. Hierbei erkundet sie auf der Suche nach Hilfe automatisch das kleine Städtchen und lernt den einen oder anderen Bewohner kennen. Doch als das Problem dann behoben ist und sie ihre Reise endlich fortsetzen können, ist Hans Voralberg verschwunden. Damit steht Kate nun vor einem weitaus schwerwiegenderen Problem. Wo ist Hans und wer hat ihn gesehen?

Gameplay:
Auf der Suche nach Hans erforscht Kate zahlreiche Schauplätze, wie ein Waldgebiet, das Kloster von Romansburg oder die Stadt Youkol. Dabei durchläuft Kate einige Bildabschnitte, in denen es allerdings nichts zu erledigen oder anzuschauen gibt. Diese Abschnitte dienen dazu, den Spieler sanft von einem Ereignis in das nächste zu führen. Die Gegenstände, die es zu finden gilt, sind nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Man muss genauer hinsehen, was dem Spielspaß jedoch keinen Abbruch tut. Die entdeckten Gegenstände können oft noch mal detailliert in der Nahansicht betrachtet werden, was nicht bei jedem Gegenstand der Fall ist. Der Inventarbereich ist übersichtlich gestaltet. Kate sammelt hier nicht grenzenlos alles ein, sondern beschränkt sich auf einige wenige Gegenstände. Die Rätsel sind im leichten bis mittelschweren Bereich anzuordnen. Alle Ereignisse sind logisch aufgebaut. Mit genau dieser Logik kommt der Spieler auch kontinuierlich voran. Wer sich alle Gegenstände genau anschaut und die Hinweise, die sich ihm bieten beherzigt und richtig deutet, der wird es am Ende nicht schwer haben dem Verschwinden von Hans und dem Geheimnis der Mammuts von Syberia auf die Spur zu kommen.

Grafik:
Die liebevolle und genaue Gestaltung der Umgebung macht sich besonders bei der Zeichnung der Tiere bemerkbar, denen Kate begegnet. Wie zum Beispiel einem Lemming, einem Bären oder einigen Pinguinen. Da wir uns in einem verschneiten und vereisten Gebiet befinden ist die Zeichnung der Landschaft ein schwieriges Unterfangen gewesen, das der Entwickler jedoch meisterhaft gelöst hat. Eine beispielsweise verschneite Hängebrücke über einem metertiefen, ebenfalls verschneiten Abgrund zeichnet sich deutlich ab. Es ist nicht notwendig das Auge anzustrengen, um Details am Boden des Abgrundes ausmachen zu können. Eine komplett gerenderte Grafik, die nahezu beispiellos ist.

Sound:
Die Musikauswahl unterstreicht zu jedem Zeitpunkt die Atmosphäre des Spiels. Die Einöde der Umgebung wird hierbei musikalisch sanft unterlegt. Die Geräuschkulisse ist vielseitig und eindrucksvoll. Das Heulen des Windes, das Tosen des Wassers oder das Quietschen und Donnern der Maschinen oder dem Zug, wurden fantastisch eingebunden. Die Stimmen der Synchronsprecher sind individuell auf den jeweiligen Charakter abgestimmt und äußerst klangvoll und klar zu verstehen.

Fazit:
Dort, wo der erste Teil von Syberia aufhört, beginnt der zweite Teil und steht dem Vorgänger in nichts nach. Eine erfolgreichere Fortsetzung ist fast nicht möglich. Wer den ersten Teil gespielt hat, kommt hierbei erneut voll und ganz auf seine Kosten. Wem der zweite Teil dieses Abenteuers zusagt, der sollte jedoch vorher den ersten Teil spielen, denn damit wird die Geschichte von Syberia 2 verständlicher. Wir waren schon im ersten Teil von Kate Walkers Abenteuern begeistert und sind es nach dem zweiten immer noch. Wir würden uns freuen, wenn diese Serie eine Fortsetzung finden würde!
  
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