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     Royal Detective 1 - Herr der Statuen

   
verfasst am:    21. März 2013
verfasst von:    avsn-Nikki

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Grafik 96%
Sound 97%
Atmosphäre 98%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 95%
Relation: Preis/Spieldauer

100%

Gesamtwertung
97%
 
Wer erweckte die Statuen zum Leben?
Gregorian Amadey ist ein ausgezeichneter Bildhauer, der sich seiner Fähigkeiten durchaus bewusst ist. Er lebt in der kleinen Stadt Martlet, in der eines Tages ein Säugling, ein kleines Mädchen vor das Stadttor gelegt wird. Das Mädchen ist so hübsch, dass Amadey es bei sich aufnimmt und groß zieht. Immer wieder versucht er Statuen nach dem Ebenbild des Mädchens zu erstellen, doch gelingt es ihm nicht, die perfekte Statue zu erschaffen. Liegt es an seiner Fertigkeit oder hat das Mädchen einen Makel, der die Statuen nicht so werden lässt, wie Amadey es sich wünscht? Nach einigen Jahren lernte er eine Schauspielerin kennen, verliebt sich in sie und heiratet sie. Wenn er zuvor seiner kleinen Prinzessin, wie er das Mädchen zu nennen pflegt, nur wenig Liebe und Zuneigung entgegenbrachte, so fühlt sich das Kind jetzt völlig vernachlässigt. Kurz darauf werden die Statuen, die Amadey erschaffen hat und die überall in der Stadt auf Podesten aufgestellt wurden, plötzlich lebendig. Sie zerstören Teile der Stadt und entführen die Dorfbewohner. Aus diesem Grund wurdest du zur Hilfe gerufen. Wer hauchte den Statuen Leben ein und zu welchem Zweck? War es Amadey selbst oder war es seine Frau, die sich des Kindes entledigen will? Was ist aus den verschwundenen Dorfbewohnern geworden und warum wurden sie überhaupt entführt?

Gibt es wirklich nur einen Schuldigen?
Die Hintergründe der Geschichte werden dir nach und nach von dem kleinen Zwerg Rupert er erzählt. Er ist es auch, der dir mit Rat und Tat jederzeit zur Seite steht. Er gibt dir Tipps in den Wimmelbild-Szenen und auch im übrigen Abenteuer. Allerdings muss er sich anschließend jedes Mal für kurze Zeit wieder erholen. Besonders hilfreich ist die Karte, die von jedem beliebigen Schauplatz aus aufgerufen werden kann. In ihr findest du goldene und silberne Punkte. Ist eine Location mit einem goldenen Punkt versehen, muss dort noch etwas erledigt werden. Ein silberner Punkt zeigt an, dass es an diesem Standort zurzeit nicht mehr zu tun gibt. Allerdings erhältst du nicht nur diese Information durch die Karte, sondern kannst dich mit ihrer Hilfe auch schnell und unkompliziert von einem Ort zum anderen begeben.

Die Wimmelbildszenen lassen sich recht zügig lösen, auch wenn die Gegenstände oft mit den Hintergründen farblich verschmelzen. Meist müssen Dinge gefunden werden, die nicht so recht in die jeweilige Szene passen wollen. Um die Suchbilder etwas aufzulockern, müssen in jeder Szene ein bis zwei kleine Aufgaben erfüllt werden. Die Minispiele bestehen aus abwechslungsreichen Rätseln, die einfallsreich gestaltet wurden. Einige der Rätsel sind nicht ganz so einfach zu lösen, was eine kleine Herausforderung darstellt.

Auch die Inventarrätsel wurden sehr schön gestaltet, denn nicht alle Statuen sind gegen dich. Die kleineren Figuren, wie ein Hahn, Zwerge und ein Bergwerkskumpel helfen dir in ihrer lebendigen Form gerne weiter, um weit oben liegende Dinge zu erreichen oder kraftaufwendige Arbeiten zu erledigen.

Tolle Grafik und Synchronstimmen
Grafisch ist das Spiel ein Wechselspiel aus kalt und warm, aus lebendig und eigentlich leblos. Während man durch die winterlichen Straßen der Stadt wandert, wird man in den Häusern von warmem Licht und Kaminfeuern empfangen. In diesem Moment noch still stehende Statuen werden plötzlich lebendig. Manche von ihnen sind dir gegenüber feindlich gesinnt, andere wiederum helfen gerne. Doch nicht nur lebendig gewordene Statuen laufen dir über den Weg. Auch Menschen wirst du begegnen. Die Charaktere wurden sehr schön dargestellt und mit ansprechenden englischen Synchronstimmen ausgestattet. Vor allem Ruperts Stimme passt perfekt, da er unter anderem die Rolle des Erzählerst übernommen hat. Eingerahmt wird die Story von einer märchenhaften und beruhigenden Hintergrundmusik.

Fazit
Da du erst nach und nach mehr über die Charaktere erfährst, hält sich die Spannung von Anfang bis Ende. Wer zunächst als Verdächtiger gilt, kann sich schon bald als unschuldig herausstellen, um dann doch wieder in Verdacht zu geraten. Es ist nicht immer alles nur schwarz und weiß, auch Grautöne sind möglich, wie die Geschichte um Amadey und seine kleine Prinzessin beweist. Am Ende musst du dich sogar entscheiden, wie und ob du den Täter bestrafen willst. Grafisch wurde die Story perfekt umgesetzt. Tolle Synchronstimmen hauchen den Charakteren Leben ein. Die Rätsel wurden interessant und hin und wieder herausfordernd gestaltet. "Royal Detective - Herr der Statuen" ist ein hervorragendes Casual-Game, das sehr viel zu bieten hat. Mehr davon!
  
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