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     Die Legende des Propheten und des Mörders

   
verfasst am:    17. Mai 2008
verfasst von:    avsn-Nikki

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Gesamtwertung
70%
 


Wieder haben wir ein älteres Spiel ausgegraben, das auf einem neueren PC und sogar unter Windows XP ohne Probleme und Sondereinstellungen läuft. "Die Legende des Propheten und des Mörders" ist die Fortsetzung des Abenteuers "Pilgrim", in dem der junge Simon Lancrois sich auf den Weg macht, den letzten Wunsch seines Vaters zu erfüllen. In einer Zeit der Glaubenskrise, muss er einige Prüfungen bestehen und sich schließlich für eine Seite entscheiden. Inzwischen ist er erwachsen und eine Art Leitperson für viele Menschen geworden. Er wollte eine Stadt namens Jebus erbauen lassen, in der Frieden und Eintracht herrschen. Zu dieser Zeit macht sich Tankred de Nerac, der sich inzwischen As-Sayf nennt, auf die Suche nach der Stadt Jebus, denn er ist es leid zu kämpfen. Einst war er Hauptmann in der Armee von Uvak Khan, dem Oberhaupt der Stadt Jerusalem, dann wechselte er zu den Kreuzrittern und nun sucht er nur noch Frieden. Als er die Stadt Jebus endlich erreicht, muss er mit Schrecken feststellen, dass sie weder fertig gebaut, noch bewohnt ist. Keine Menschenseele hält sich in der Stadt auf. Nur ein Hund und die Geister derer, die hier einst ihren Traum verwirklichen wollten sind seine stummen Gastgeber. Doch dann findet As-Sayf den Architekten der Stadt und erfährt, dass Simon niemals die Stadt besucht hat, und auch nicht die Absicht hat, jemals hierher zu kommen. Lediglich ein Brief erreichte die Bewohner. In As-Sayfs Augen hat Simon die Menschen, ja sogar seinen eigenen Traum, verraten. Voller Hass auf diesen Mann, macht sich As-Sayf auf die Suche nach Simon und kehrt sogar nach Jerusalem zurück, in die Stadt, die er niemals mehr betreten wollte.

Die Grafik ist zwar nicht auf dem neusten Stand, aber für ein Spiel aus dem Jahre 2000 sehr ansehnlich. Die Landschaften und Städte sind auf die damalige Zeit abgestimmt und bringen deutlich die Atmosphäre von Einsamkeit und Zwiespalt zum Ausdruck, denn das Land ist immer noch nicht glaubenseinig. Unser Held reitet durch weite Wüstenflächen, durchsucht eine halb fertig gebaute Stadt und besucht schließlich die große Stadt Jerusalem mit seinem Marktplatz, dem Palast mit Gefängnis und den Häusern der Bewohner. Ob Schmiede oder Astrologenbibliothek, überall sitzt unserem Helden die Gefahr im Nacken.

So kommt es auch, dass er nicht nur einmal im Spiel sterben kann, sollte er eine falsche Entscheidung treffen oder nicht schnell genug handeln. Das Spiel setzt nicht wieder an der verpatzten Stelle ein. Ein Spielstand muss geladen werden. Daher ist es sinnvoll oft zu speichern. Speicherplätze sind genügend vorhanden. Die Rätsel sind leicht bis mittelschwer. Es gibt allerdings nur sehr wenige bis gar keine Hinweise auf die Lösung der Rätsel. Viele kann man nur durch ausprobieren lösen, was nicht selten mit einem tödlichen Ende des Protagonisten einhergeht.

Das Inventar befindet sich am oberen Bildschirmrand und kann jederzeit mit der rechten Maustaste geöffnet werden. Es unterteilt sich in einen Beutel und in Aktionen. Im Beutel werden alle Gegenstände gesammelt, die As-Sayf im Laufe des Spiels aufhebt, bzw. erhält. In der Rubrik Aktionen liegen sein Dolch und sein Schwert. Zusätzlich findet man hier von Zeit zu Zeit auch Phorbas, das treue Pferd unseres Helden. Hinter dem Ritterschild in der Leiste verbergen sich die Gesprächsthemen. Bis zu 4 Themen können pro Spielfigur über die 4 Ecken des Schildes angesprochen werden. Das Hauptmenü kann ebenfalls mit Hilfe der rechten Maustaste in der oberen rechten Bildschirmecke aufgerufen werden.

Die Hintergrundmusik passt zum zeitlichen Geschehen des Abenteuers und auch die Charaktere sprechen deutlich, auch wenn die Namen der Spielfiguren oft für uns etwas seltsam klingen.

Fazit: "Die Legende des Propheten und des Mörders" ist immer noch ein Adventure, dass für ein paar Stunden gute Unterhaltung sorgt. Leider gibt es nur wenige Hinweise zu den Rätseln. Unser Protagonist kann zudem häufig in eine Falle laufen. Die Story ist interessant und berichtet von der Glaubenskrise der damaligen Zeit. Wer sich für dieses Abenteuer entscheidet, sollte sich auch gleich den dritten Teil der Pilgrim-Reihe zulegen "Das Geheimnis von Alamut", denn As-Sayfs Suche nach Simon wird darin fortgesetzt.
  
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