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     Gobliiins 4

   
verfasst am:    09. April 2009
verfasst von:    avsn-Nikki

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Gesamtwertung
80%
 


Tchoup sitzt wieder einmal schlafend in seiner Detektei auf dem Schreibtischstuhl, als ein gefl√ľgelter Bote des K√∂nigs bei ihm eintrifft. In einem Brief bittet K√∂nig Balderon die drei Freunde um Hilfe. Alleine kann Tchoup nicht losziehen, daher muss er sich zun√§chst auf die Suche nach Stucco, dem Starken, und Perlius, dem Magier, machen. Doch zu aller erst muss er seine vegetarische Pflanze f√ľttern. Nachdem er endlich einen Hinweis hat, wo Stucco zu finden ist, muss Tchoup zusammen mit seinem Freund auch noch bei einem Umzug helfen, denn nur dort erhalten sie einen Tipp, der sie zu Perlius f√ľhrt. Der Magier wiederum will seine Arbeit im Bergwerk nicht unvollendet lassen. Daher hei√üt es f√ľr Tchoup und Perlius: anpacken. Endlich sind die drei vereint und k√∂nnen zum K√∂nig gehen. Der Zugang zum Schloss stellt eine weitere Herauforderung dar. Doch auch diese H√ľrde √ľberwinden die drei Goblins. All dies ist nur ein Vorgeschmack auf ihr wirkliches Abenteuer, denn das geliebte Erdferkel des K√∂nigs ist ohne ein Wort verschwunden. War es Riris Wunsch zu gehen oder steckt mehr dahinter? Mit detektivischen F√§higkeiten, magischem Talent und Muskelkraft m√ľssen Tchoup, Perlius und Stucco nun nach Riri suchen. Dabei folgen sie den Spuren und erleben gro√üe Abenteuer und bestehen so manche Herausforderung.

Der vierte Teil der Goblins Reihe kann ohne Vorkenntnisse gespielt werden. Schnell hat man sich an die Aufgabenverteilung der drei Goblins gew√∂hnt, denn jeder hat seine F√§higkeiten, die alle genutzt werden m√ľssen, um zum Ziel zu gelangen. Oft ist Teamwork gefragt. So muss Perlius einen Gegenstand mit einem Zauber anheben, damit Tchoup das darunter verborgene Objekt an sich nehmen kann. Nur Stucco ist in der Lage, Kletterpartien zu bestehen und schwere Dinge hochzuheben. Tchoup hingegen ist f√ľr die Kopfarbeit zust√§ndig. So kommt es auch, dass nur Tchoup ein Inventar besitzt. Alles, was eingesammelt oder gelesen werden muss, f√§llt in seinen Aufgabenbereich. Manche Kapitel haben es in sich, andere wiederum sind leichter zu bew√§ltigen. Es m√ľssen immer alle Hinweise und Gegenst√§nde gefunden werden, bevor die Kapitel abgeschlossen sind. In den ersten 13 Kapiteln kann pro Kapitel je ein Goldzahn eingesammelt werden. Teilweise sind diese gut versteckt. Findet man sie alle, kann man im 14. Kapitel ein Bonuslevel freischalten. Doch man kommt auch zum Ende, ohne alle Goldz√§hne gefunden zu haben.

Wie schon in den vorherigen Teilen der Serie, kann das Spiel nicht gespeichert werden. Am Ende eines jeden Kapitels erhält man einen Code, den man sorgfältig notieren sollte. Diese muss man bei einem Neustart des Spiels eingeben, um mit dem zuletzt freigeschalteten Kapitel weiterspielen zu können. Eine Fortsetzung eines bereits begonnenen Kapitels ist nicht möglich. Man startet immer am Anfang. Doch die Kapitel sind alle ziemlich kurz, maximal 1 Stunde Spielzeit pro Kapitel.

Grafisch ist das Spiel leider nicht auf dem neuesten Stand. Die Grafik gleicht eher einem Spiel aus den Anf√§ngen der 3D-Zeit. Es sind kaum Hintergrundanimationen vorhanden. Leider gibt es auch nicht wirklich eine Sprachausgabe. Die Goblins geben zwar Ger√§usche von sich, wenn sie Gegenst√§nde betrachten oder Gespr√§che f√ľhren. Doch die Laute kann man nicht verstehen, und es sind auch immer die gleichen. Was die Goblins sagen, kann nur anhand des Untertitels, der sich in diesem Fall am oberen Bildschirmrand eingeblendet wird, entnommen werden. Der Untertitel bleibt solange stehen, bis man ihn wegklickt. Daher kann sich jeder so viel Zeit beim lesen lassen, wie er m√∂chte. Es w√§re allerdings sch√∂n gewesen, wenn die Goblins verst√§ndlich sprechen w√ľrden.

Das Gameplay ist fl√ľssig. Per Point-and-Click-Steuerung f√ľhrt man die Goblins durch die statischen Bilder. Das Inventar kann mit der rechten Maustaste ge√∂ffnet und geschlossen werden. Klickt man die Goblins an, kann man zwischen den spielf√ľhrenden Charakteren hin- und herwechseln oder man schaltet mit der Leertaste von einem Goblin zum anderen um.

Fazit: Gobliiins 4 ist eine kleine Herausforderung f√ľr R√§tselfreunde, die nicht so gro√üen Wert auf den heutigen technischen Standard legen. Die drei Freunde sind lustig und die durchzuf√ľhrenden Aktionen oft nicht einfach zu erkennen. 16 kurze, abgeschlossene Level bieten eine Spielzeit mit einiger Kopfarbeit von 10 bis 15 Stunden. Wer die Goblins nicht kennt, muss zwar erst einmal herausfinden, wie sie ticken, doch nach den ersten Kapiteln hat man sich schnell eingelebt. Uns hat es viel Spa√ü gemacht nach dem kleinen Erdferkel zu suchen und die Abenteuer von Tchoup, Perlius und Stucco zu erleben!
  
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