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     The Lost Crown – a ghost-hunting Adventure

   
verfasst am:    22. Juni 2009
verfasst von:    avsn-Nikki

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Gesamtwertung
80%
 


Eine gruselige Suche nach der verlorenen Krone wartet auf dich
Nigel Danvers arbeitet für Hadden Industries in der Entwicklungsabteilung. Doch er hat eigentlich nicht zu allen Bereichen Zugang. "Eigentlich", weil Nigel gerne im Netzwerk der Firma nach geheimen Unterlagen stöbert. An diesem Tag hat er mal wieder verbotene Dokumente gefunden und gelesen, weshalb er sich schnell aus dem Staub machen muss. Mr. Hadden hat ihm seine Bluthunde auf den Hals gehetzt, doch diese haben Nigel im Bahnhof von London verloren. Hadden selber jedoch hat ein perfekt ausgetüfteltes Überwachungssystem und weiß genau in welchen Zug Nigel gestiegen ist und, wo er hinfahren wird. Nigel selber kennt sein Ziel nicht. An der Endstation stellt er überrascht fest, dass er im Bahnhof von Sedgemarsh in der Nähe der Stadt Saxton gestrandet ist. Wie soll er Hadden sein Verhalten erklären, damit er seinen Job nicht verliert? Doch zunächst gilt es erst einmal herauszufinden, wo er überhaupt gelandet ist. Nigel erfährt schnell, dass die Stadt für eine Schatzsuche bekannt ist. Einer Legende nach ist irgendwo in der Gegend eine der drei bedeutenden angelsächsischen Kronen versteckt. Die Bewohner von Saxton reagieren ziemlich merkwürdig, als Nigel sie darauf anspricht. Irgendein dunkles Geheimnis umgibt diese Krone. Nigel quartiert sich in einem alten Cottage ein. Zu allem Überfluss scheint es in diesem alten Haus auch noch zu spuken. Doch nicht nur in diesem Haus. Welche Geheimnisse verbirgt die Stadt? Welche rastlosen Seelen suchen die Orte rund um Saxton immer noch heim? Wird Nigel hinter alle Geheimnisse kommen? Begleite ihn auf der Suche nach der verlorenen Krone und hilf ihm, die gequälten Geister zu befreien.

Einfache Point-and-Click-Steuerung mit Geisterjägerzubehör
Die Steuerung ist einfach gehalten. Mit Point-and-Click bewegt sich der Spieler von Schauplatz zu Schauplatz und untersucht Objekte, spricht mit Personen und sammelt Gegenstände ein. Dabei verändert sich der Cursor, wenn ein Gegenstand auf ein Objekt angewendet werden muss. Nigel verfügt ab einem Gewissen Zeitpunkt über technische Geräte, die ihm die Geisterjagd erleichtern und Beweise für die Anwesenheit von Geistern liefern. Sie können wie ganz normale Gegenstände aus dem Inventar geholt und benutzt werden. Damit das Inventar nicht zu voll wird, kann man gesammelte Beweise immer wieder in der Unterkunft des Geisterjägers ablegen und dort auch erneut betrachten. Die Dinge, die man einsammelt, können im Inventar noch einmal näher betrachtet werden. Bei manchen Gegenständen ist dies sogar zwingend erforderlich, denn die Betrachtung ist für den Spielfortschritt von großer Bedeutung. Aufgenommene Geisterstimmen können im Inventar immer wieder angehört werden und liefern Hinweise zur Lösung von Rätseln. Hin und wieder wird die Stimme des jeweiligen Geistes so deutlich, dass man sie klar verstehen kann. Eine Speicherung des Spielstandes ist immer möglich. Es ist allerdings schade, dass nur 8 Speicherplätze zur Verfügung stehen. Spieler die oft speichern, was immer wieder empfohlen wird, sind gezwungen ihre Spielstände ständig zu überschreiben. Wenn etwas an einem Schauplatz erledigt wurde, bleibt der Schraubenschlüssel immer noch auf diesem Objekt erhalten. Dadurch ist nie direkt klar, ob man an diesem Ort alles erledigt oder noch etwas vergessen hat.

Markante Stimmen und schaurige Musik
Die Stimmen der Charaktere passen perfekt zu dem gruseligen Stil des Adventures. Manche Charaktere sind Nigel wohlgesonnen, was man bereits an der Stimmlage erkennen kann. Andere wiederum klingen geheimnisvoll oder sogar abweisend. Von ihnen kann Nigel keine große Hilfe erwarten. Gesprächsthemen bleiben auch dann bestehen, wenn man sie schon durchgesprochen hat. Dies hat zwar den Vorteil, dass man sich die Informationen immer wieder anhören kann, doch gibt es auch einen Nachteil. Gespräche können nämlich nicht abgebrochen werden. Wenn der Dialog zu diesem Thema ziemlich lang ist, muss man ihn sich komplett noch einmal anhören. Nigel ist auch bei seinen Kommentaren zu Objekten nicht sehr erfinderisch. Wir hören immer wieder Sätze wie "Hm, was ist das?" oder "Wer nicht wagt...". Schaut er sich belanglose Gravuren in den Höhlen an, ist auch hier der Kommentar immer gleich. Dies ist mit der Zeit etwas störend. Die Hintergrundmusik ist sehr gut gewählt. Je nach Situation wird der Sound dramatischer und steigert dadurch die Spannung. Gut platzierte Soundeffekte sorgen für puren Gruselcharakter, vor allem in den späteren Kapiteln.

Schwarz-weiß Grafik mit farbigen Akzenten
Die Grafik des im Film Noir Stil gehaltenen Adventure ist gut. Hin und wieder sind Objekte farbig dargestellt, was eine besondere Wirkung und Atmosphäre erzielt. An einem besonders freundlichen Tag, ist sogar der Himmel strahlend blau. An düsteren Tagen ist alles nur noch in Grautönen gehalten. Kleine Animationen sorgen für Lebendigkeit, der ansonsten ziemlich "toten" Szenen. Nebel wabert immer wieder über den Boden, Geistererscheinungen teilen sich in gut und böse auf und werden durch helle Lichtphänomene oder schwarzen Rauch dargestellt. Selbst Nigel wird in manchen Situationen durchsichtig wie Pergament, was einen noch gruseligeren Effekt hervorruft. Diese grafische Darstellung macht das Spiel vom ersten Moment an zu einem schaurigen Erlebnis. Wir haben jedoch Animationen wie Wolken- und Wasserbewegungen vermisst. Die Charaktere sind gut gezeichnet, bewegen sich allerdings etwas statisch. Nigel z.b. scheint nicht über den Boden zu laufen, sondern eher darüber hinweg zu schweben. Die Mimik der Charaktere verändert sich kaum. Mundbewegungen beim Sprechen sind oft nicht vorhanden.

Fazit
"The Lost Crown – a ghost-hunting adventure" ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Geisterjäger-Abenteuer, auch wenn die wirkliche Geisterjagd erst nach dem ersten Viertel des Spiels zögerlich beginnt. Mit mehr als 20 Stunden Spielzeit gehört dieses Adventure zu den längsten Spielen. Grafik, Sound und Gameplay sind auf den Gruselcharakter abgestimmt und arbeiten Hand in Hand, wenn es darum geht, den Spieler zu erschrecken. Leichte bis mittelschwere Rätsel warten darauf gelöst zu werden. Hinweise zur Lösung sind immer vorhanden, wenn auch oft hinter belanglos scheinenden Kommentaren versteckt. Auch wenn Nigel bei seiner Wortwahl oft eintönig ist, so hat uns das Abenteuer gut gefallen. Die Geschichte ist spannend und gruselig bis zum Schluss. Wer die Dark Fall Reihe kennen und lieben gelernt hat, der wird von "The Lost Crown" begeistert sein! Auf geht's zu einer groß angelegten Geisterjagd!

  
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Kommentare

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Autor Kommentar
morlog Titel: Zieht sich hin verfasst: 01. Okt 2010

registriert: 02. Jan 2009

Ich habe den Eindruck das zieht sich hin ohne ,dass wirklich was interessantes passiert,völlig unlinear,meist weis man nicht wo man hin soll.Man muss ständig alles an allem ausprobieren um irgend was zu finden. Die Höhlenwanderungen sind und ohne jeden Hinweis. Die Dialoge Langatmig. Die Ladezeiten bei jedem,aber auch jedem Bildwechsel,nervig. Alles schwarz weis ist auch nicht gerade Atmosphäre einflößend.

Der Gesamteindruck ist ,das Game ist recht laienhaft gemacht. Das ganze dann auch nur mit Fotokulissen aufzubauen nimmt jeglichen Flair.

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Wir müssen die Änderungen sein,die wir in der Welt sehen wollen. Mahatma Gandhi.

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