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     Tales of Monkey Island (Episode 1 - Launch of the Screaming Narwhal)

   
verfasst am:    07. Juli 2009
verfasst von:    avsn-Nikki

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Gesamtwertung
90%
 


Guybrush Threepwood ist zurück!
Guybrush Threepwood ist wieder da und mit ihm natürlich seine Frau Elaine und sein Gegenspieler LeChuck. Aber auch die Voodoo-Lady, die bisher immer wieder mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat, ist wieder mit von der Partie. Und es wird gleich zu Anfang wieder gefährlich und spannend. Guybrush muss den untoten LeChuck endgültig ins Jenseits befördern und hat zu diesem Zweck von der Voodoo-Lady eine Anleitung bekommen. LeChuck konnte allerdings vor unserem Helden fliehen und Elaine gefangen nehmen. Doch so schnell gibt unser Held nicht auf. Mit seinem Schiff hat er den Schurken eingeholt und muss nun nur noch eine letzte Zutat finden und sein Werk vollenden. Doch irgendetwas läuft mal wieder vollkommen schief. Statt vernichtet zu werden, wird LeChuck wieder menschlich. Die Böse Macht, die ihn besessen hat, wird dabei in Guybrushs rechte Hand übertragen, mit der er zum Zeitpunkt der einsetzenden Wirkung LeChuck berührt hat. Zu allem Überfluss explodiert auch noch das Schiff. Guybrush wird von Bord geschleudert und landet am Strand von Flotsam Island, einer ziemlich abgelegenen Insel, die unter einem Fluch zu stehen scheint. Niemand, der auf dieser Insel gestrandet ist, konnte sie bisher wieder verlassen, da der Wind ständig mit voller Kraft landeinwärts weht. Segelschiffe können nicht von der Insel ablegen. Wie soll es Guybrush nun gelingen seine Elaine wieder zu finden, wo er noch nicht einmal weiß, wo sie jetzt ist und ob sie noch lebt? Was ist mit LeChuck? Und wie zum Teufel soll er mit dieser verfluchten Hand zurecht kommen und sie wieder loswerden? So viele Fragen und Probleme auf einmal und er sitzt auf einer Insel fest.

alter Stil und neue Grafik mit fantastischem Mienenspiel
Telltale Games ist es hervorragend gelungen der alten Piratenlegende neues Leben einzuhauchen. Die Grafik erinnert noch immer an die alten Abenteuer, obwohl sie viel besser und strahlender ist, als in den ersten vier Abenteuern des tollpatschigen Piraten. Bunte und fröhliche Schauplätze erwarten uns, aber auch ein Dschungel mit einer gruseligen Hütte. Viele Animationen wurden in die Handlung eingebaut. Die Voodoo-Hand wendet sich z.b. immer stärker gegen ihren Besitzer und schlägt auf Guybrush ein. Möwen, die sich auf den Docks nieder gelassen haben, fliegen in die Luft, wenn man vorbei kommt. Haare flattern im Wind, Büsche bewegen sich und vieles mehr. Leider sind die Wellenbewegungen des Meeres nicht so gut gelungen, denn sie sehen eher aus, wie bei der Augsburger Puppenkiste. Dafür hat man sehr viel Wert auf die Mimik aller Charaktere gelegt. Es macht Spaß den Gesprächen zu folgen und das Minenspiel der beteiligten Personen zu folgen. Nicht nur Guybrush hat einen verfluchten Körperteil, auch andere gestrandete Piraten verwandeln sich hin und wieder in aggressive Monster. Das erste Kapitel kommt mit ca. 10 Charakteren aus, die jedoch sehr eindrucksvoll und unterschiedlich sind.

bekannte und neue Musik mit witzigen Soundeffekten
Die bekannte Hintergrundmusik ist ebenfalls wieder, neben neuen Klängen, zu hören. Je nach Schauplatz wechselt die Hintergrundmusik und passt sich der jeweiligen Atmosphäre an. Wer sie dennoch nicht mag, kann ihre Lautstärke getrennt von der Lautstärke der Soundeffekte und Sprachausgabe einstellen. Soundeffekte sind ebenfalls reichlich vorhanden. Geräusche von Schritt im Sand oder Gras oder auf einem Holzsteg, das Klatschen, wenn Guybrushs abwegige Hand mal wieder zuschlägt, Tiergeräusche im Dschungel und vieles mehr ist zu hören. Manche Geräusche sind sogar für die Rätsel von Bedeutung. Die englischen Stimmen sind klasse, vor allem so markante Persönlichkeiten wie der Marquis. Aber auch der wortgewandte Davey oder der Verkäufer von Glasbläserarbeiten, der seine Waren wie ein Marktschreier anbietet, sind toll und amüsant. An Humor wurde nicht gespart. Nachdem man das erste Mal eine Kanone abgeschossen hat, ist man versucht es immer wieder zu tun, nur um noch einmal den lustigen Schrei des Piraten zu hören, dessen Arbeit durch die Kanonenkugel zerstört wurde. Viele kleine Anspielungen und Witze machen das neue Abenteuer von Guybrush Threepwood zu einem ebenso witzigen Adventure, wie seine Vorgänger.

abgedrehte Rätsel, wie wir sie kennen
Die Rätsel sind natürlich manchmal etwas abgedreht, doch ihre Lösung ist immer greifbar. Alles, was irgendwie brauchbar aussieht, wird eingesammelt, und findet an irgendeiner Stelle Verwendung, selbst ein kleines unzerbrechliches Glasröhrchen. Die Art der Rätsel knüpft ebenfalls an die ersten vier Abenteuer an. Auch hier waren sie nicht immer ganz logisch und oft ziemlich abgedreht. Monkey Island Fans werden sich über die bekannte Piratenlogik freuen.

Tastatur- und Point-and-Click-Steuerung
Die Steuerung ist nicht ganz auf Point-and-Click ausgelegt. Man kann das Abenteuer zwar komplett mit der Maus spielen, doch lässt sich Guybrush besser mit der Tastatur steuern. Die Optionen "Gehe zu", "Benutze mit", "Nimm", sind natürlich nicht mehr vorhanden. Das Inventar lässt sich mit dem Mausrad oder der mittleren von drei Maustasten öffnen, aber auch mit dem "I" auf der Tastatur. Darin können Gegenstände kombiniert und näher betrachtet werden. Guybrush kann man durch die Schauplätze bewegen, indem man mit der linken Maustaste klickt, sie gedrückt hält und in die Richtung bewegt, in die unser Held laufen soll. Einfach ist es allerdings, ihn mit den Tasten W, A, S und D oder den Pfeiltasten zu steuern. Gespräche können mit der rechten Maustaste abgebrochen werden.

Fazit
Wir haben uns riesig auf die Fortsetzung der Kultserie "Monkey Island" gefreut und sind nicht enttäuscht worden. Die Grafik ist zwar nicht ganz auf dem neuesten Stand, doch das hat uns nicht weiter gestört, denn die Schauplätze sind wieder einmal absolut piratenmäßig. Dialoge, Rätsel und Sound sind klasse. Eine reine Point-and-Click Steuerung wäre zwar schöner, jedoch hat man sich schnell an die Steuerung des Helden per Tastatur gewöhnt. Alles in allem hat uns das erste Kapitel sehr gut gefallen, und wir fiebern der Fortsetzung entgegen, die ja nicht lange auf sich warten lassen soll. Monkey Island Fans sollten sich "Tales of Monkey Island" auf keinen Fall entgehen lassen, und solche, die es noch werden wollen, könnten das neueste Abenteuer von Guybrush Threepwood auch spielen, wenn sie die ersten vier Abenteuer nicht gespielt haben. Auf geht die Jagd nach LeChuck. Setzt die Segel!
  
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Kommentare

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Autor Kommentar
HobbieHolmes Titel: wo kaufen ? verfasst: 02. Sep 2009
HobbieHolmes's Avatar

registriert: 26. Aug 2005

tach allerseits,

ch hab schon in unserem media markt nachgefragt, es gibt das spiel noch nicht zu kaufen?!! also woher beziehen ? danke für antworten

Top  HobbieHolmes PM senden


Autor Kommentar
avsn-Nikki verfasst: 03. Sep 2009
avsn-Nikki's Avatar

registriert: 03. Jan 2004

Hallo HobbieHolmes,

im Forum haben wir schon darüber diskutiert. Das Spiel gibt es über die Homepage von Telltale Games mit englischer Sprachausgabe.

---

Gruß Nikki


Smile smile and the world smiles with you smile smile smile

Top  avsn-Nikki PM senden


 

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