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     The Silver Lining Episode 1 - What is Decreed Must Be

   
verfasst am:    10. Juli 2010
verfasst von:    avsn-Nikki

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Gesamtwertung
80%
 


Ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren
The Silver Lining ist ein Freeware-Adventure, basierend auf der von Roberta Williams erschaffenen King's Quest Serie und erscheint in mehreren Episoden. Einst war Graham König von Deventry, doch inzwischen hat er die Krone an seinen Sohn Alexander weitergereicht, der mit Cassima verheiratet ist. Doch an diesem Tag soll ein anderes Pärchen im Vordergrund stehen, denn es ist die Hochzeit von Alexanders Schwester Rosella und ihrem Bräutigam Edgar. Eine Hochzeit sollte Grund zum Feiern geben. Als jedoch Alexander den Saal mitten in der Zeremonie verlässt, sorgt sich seine Mutter Valanice um ihn und folgt ihm bis in sein Gemach. Als Valanice die Tür öffnet, sieht sie Alexander wie tot am Boden liegen und eilt schnell zurück zu ihrem Gatten. Ein Blick auf ihre Tochter Rosella genügt, um zu erkennen, dass auch sie von einer fremden Gestalt mit einem Fluch belegt wird. Während die Geschwister nun in einer Art Traumzustand schweben, will Graham herausfinden, was mit seinen Kindern geschehen ist, wie er den Fluch lösen kann, und wer dahinter steckt. Er begibt sich auf die Reise, um ein Orakel aufzusuchen, das vielleicht behilflich sein kann. Doch während er per Schiff von einer Insel zur anderen fährt, zieht ein unnatürlicher und starker Sturm auf...

Gameplay
Der Spieler schlüpft in die Rolle von Graham und steuert diesen mit der Maus in der 3rd-Person-Perspektive. Mit der rechten Maustaste kann man Aktionen wie betrachten, nehmen, sprechen und gehen auswählen und diese mit der linken Maustaste ausführen. Dabei verändert sich der Cursor in ein Symbol für die entsprechende Aktion. Graham läuft immer in die Richtung, in die man mit der Maus geklickt hat. Allerdings muss er um jedes Hindernis, sei es ein Pfeiler, eine Truhe oder eine Wand, herumgeführt werden. Er umgeht diese nicht automatisch und selbstständig. Daher ist die Steuerung etwas umständlich. Viele Dinge können betrachtet werden, doch nur wenige dienen dem Spielverlauf und noch weniger Gegenstände können ins Inventar aufgenommen werden. Die meisten Objekte beinhalten Hintergrundinformationen für alle Spieler, die die Vorgeschichte der King's Quest Serie noch nicht kennen. Bewegt man die Maus an den oberen Bildschirmrand, kann man von hier aus das Hauptmenü, das Speichermenü und das Inventar öffnen. Letzteres bietet unbegrenzten Platz und auch die Zahl der Speicherplätze wurde nicht begrenzt. Im Inventar können Gegenstände noch einmal näher betrachtet werden. Nimmt man sie auf, um sie anzuwenden, heften sie sich als Icon an den Cursor anstelle des Hand-Icons.

Grafik und Sound
The Silver Lining präsentiert sich mit einer sehr schönen Grafik im Comic-Stil. Nicht nur die Schauplätze, wie der Palast in Deventry und seine Räumlichkeiten, sondern auch die düstere Atmosphäre der Isle of Mists wurden eindrucksvoll dargestellt. Schon alleine das Intro bietet einen tollen Anblick. Ob Land, Wasser oder Luft, nichts ist statisch, sondern alles in Bewegung. Effekte, wie brennende Banner, sich niederlassende Vögel und vieles mehr sorgen für Lebendigkeit. Aber auch die Charaktere sind wunderschön herausgearbeitet worden. Ob es sich dabei um den Protagonisten oder seinen Gegenspieler handelt, um merkwürdige Druiden oder die Crew des Seemanns Hassan, bei allen wurde auf kleinste Details geachtet. Hier ist lediglich zu bemängeln, dass sich Graham wie ein Roboter bewegt. Arme und Beine bewegen sich bei jedem Schritt unnatürlich steif und abgehackt. Die englischen Synchronstimmen sind wiederum hervorragend gelungen und die Texte voller Emotionen eingesprochen. Ein weiterer Pluspunkt ist die atmosphärische und abwechslungsreiche Hintergrundmusik.

Fazit:
Die erste Episode zu "The Silver Lining" fällt recht kurz aus, doch handelt es sich hierbei schließlich auch um ein Freeware-Adventure. Gekonnt setzen die Phoenix Online Studios die Charaktere in Szene und in wunderschöne Landschaften mit den verschiedensten Schauplätzen. Die Hintergrundmusik und die Synchronstimmen, sowie die Soundeffekte unterstützen die Spannung und geheimnisvolle Atmosphäre. Grahams Bewegungen gleichen allerdings leider einem Roboter. Außerdem hätte ich mir ein wenig mehr Aktionen durch den Spieler gewünscht, denn die erste Episode beinhaltet sehr viele Sequenzen und Dialoge. Alles in allem ist der Einstieg in die Fortsetzung der King's Quest Serie mit der ersten Episode dieses Freeware-Adventures gut gelungen. Ich bin schon gespannt, wie Grahams Abenteuer weiter geht und, ob er in der Lage sein wird, seine Kinder von dem Fluch zu befreien.
  
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