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     Die Kunst des Mordens - Die tödliche Spur

   
verfasst am:    30. September 2011
verfasst von:    avsn-Nikki

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Gesamtwertung
70%
 


Eine Mordserie im Antiquitätenmilieu
In letzter Zeit wurden eine Reihe von Antiquitätengeschäften überfallen und die Besitzer ermordet. FBI Agentin Nicole Bonnet wird zu einem solchen Mordfall gerufen. Das Opfer Clifford Raven hatte kurz zuvor eine kleine Kiste gekauft, aus der er ein großes Geheimnis machte. Seine Assistentin weiß nur, dass sich Zettel in der Kiste befanden. Raven kaufte sie vom Antiquitätensammler Edgar Freeman, der am gleichen Abend an einem Herzinfarkt starb. Bei den Ermittlungen stößt Nicole auf den Namen Burke. Auch dieser Mann war an den Zetteln interessiert und wurde ungehalten, als er erfuhr, dass die Kiste bereits anderweitig verkauft worden war. Steckt Mr. Burke hinter den Morden? Was stand auf den anscheinend so wertvollen Zetteln?

Wimmelbild-Spiel mit Zeitlimit
Als FBI Agentin verfolgt Nicole Bonnet natürlich wieder einmal die Spuren eines Mörders. Dabei muss sie zahlreiche Wimmelbild-Szenen lösen, aus denen nicht immer ein Gegenstand ins Inventar befördert wird. Manchmal geht der Spieler auch leer aus und löst diese Szenen nur, um zur nächsten Location zu gelangen. Die Wimmelbild-Szenen sind alle mit einem Zeitlimit versehen. Benötigt man zu lange, um sie zu lösen, wird die Szene komplett neu aufgesetzt. Manchmal müssen im zweiten Versuch andere Gegenstände gesucht werden. Leider muss man auch bei diesem Gelegenheitsspiel sagen, dass die zu suchenden Objekte manchmal entweder viel zu klein sind oder zu sehr mit dem Hintergrund verschmelzen. Das macht die Suche unter Zeitdruck nicht gerade einfacher. In jeder Szene ist eine kleine Taschenuhr versteckt. Sammelt man sie ein, wird der Tipp-Button um einen Tipp aufgefüllt. Ist eine Zahl auf dem Tipp-Button zu sehen, hat man nur einen Tipp zur Verfügung, der sich nach Gebrauch wieder aufladen muss. Ist eine Zahl eingetragen, kann man diese Anzahl Tipps ohne Wartezeit sofort in Anspruch nehmen. Die Wimmelbild-Szenen an sich sind unterschiedlicher Natur. Mal müssen gleiche Objekte gefunden werden, mal die am unteren Bildschirmrand aufgelisteten Dinge. Ein paar wenige und einfache Rätsel wurden integriert, die sich meist auf die Polizeiarbeit beziehen. Vergleiche Patronenhülsen und Schuhabdrücke, setze zerrissene Zettel wieder zusammen und öffne einen Safe. Im Tagebuch werden die Story und die Dialoge festgehalten.

abwechslungsreiche Schauplätze
Nicole beginnt ihre Untersuchungen im Geschäft des ersten Opfers. Es folgen weitere Schauplätze, wie das Haus des Antiquitätensammlers, eine Autowerkstatt, das Polizeiarchiv, ein U-Bahn-Tunnel, etc. Sie hält sich nie lange an einem Schauplatz auf, der meist nur aus ca. 3 verschiedenen Locations besteht. Dadurch wurde grafisch sehr viel Abwechslung ins Spiel gebracht und dem Spieler lange Laufwege erspart. Jeder Schauplatz bietet eine andere Atmosphäre, wenn sie auch alle sehr dunkel gehalten sind. Zahlreiche Charaktere müssen im Laufe der Ermittlungen befragt werden, seien es die Assistentin des Händlers, die Ehefrau des Sammlers, der Automechaniker oder Polizisten. Alle Personen wurden sehr schön dargestellt. Allerdings habe ich ein paar kleine Animationen vermisst, die die Schauplätze lebendiger gemacht hätten. Die Hintergrundmusik wurde passend zum Abenteuer gewählt. Eine Sprachausgabe ist nicht vorhanden, sodass man die Dialoge im Untertitel nachlesen kann.

Fazit
Ein neuer spannender Fall wartet auf Nicole Bonnet. In "Die tödliche Spur" muss die FBI Agentin eine Reihe von Morden an Antiquitätenhändlern und -sammlern aufklären. Schrittweise kommt sie dem Täter auf die Spur, während sie die unterschiedlichsten Schauplätze nach Spuren absucht. Grafisch ist das Spiel gut gelungen, wenn auch alle Szenen ziemlich dunkel gehalten wurden und Animationen vermissen lassen. Während Entwickler City Interactive bei Vollpreisspielen gute und auch sehr gute Werke präsentiert, hapert es etwas mit der Umsetzung von Wimmelbild-Spielen. Auch in "Die Kunst des Mordens - Die tödliche Spur" sind die zu suchenden Objekte oft zu klein gewählt oder zu sehr in die Hintergründe integriert. Das integrierte Zeitlimit macht die Suche zudem nicht einfacher. Nach 1,5 Stunden hat man den Fall dann auch schon wieder gelöst, sodass die Spielzeit selbst für ein Gelegenheitsspiel recht dürftig ist.
  
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