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     Necronomicon - Das Mysterium der Dämmerung

   
verfasst am:    06. November 2014
verfasst von:    avsn-Nikki

weitere Infos zum Spiel
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Grafik 75%
Sound 50%
Atmosphäre 28%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 40%
Relation: Preis/Spieldauer

100%

Gesamtwertung
59%
 
Ein mysteriöser Besuch und seine Folgen
Wir schreiben das Jahr 1927. Du schlüpfst in die Rolle des auf Rhode Island lebenden William. Dein Freund Edgar Wycherley stattet dir einen mysteriösen Besuch ab. Er scheint völlig verstört zu sein, drückt dir eine kleine schwarze Pyramide in die Hand, die du aufbewahren und niemandem aushändigen sollst - noch nicht einmal Edgar selbst -, und verschwindet so plötzlich wieder, wie er aufgetaucht ist. Kurz darauf klingelt es erneut an der Tür. Dieses Mal ist es der Hausarzt der Familie Wycherley Dr. Robert Egleton. Er fragt nach Edgar, der sich in einem Besorgnis erregenden Zustand befindet. Der Arzt befürchtet, dass er Edgar einweisen muss. Man bittet dich, bei Edgar vorbeizuschauen und über dessen Zustand zu berichten. Also begibst du dich auf die Suche nach deinem Freund und beginnst in der nahegelegenen kleinen Stadt. Edgar ist nicht leicht zu finden. Als du ihn endlich gefunden hast, wird die Sache jedoch nur noch mysteriöser…

Einfache Steuerung
Nach dem Besuchen der beiden Männer, macht sich der Spieler auf zur Stadt, um herauszufinden, wo Edgar wohnt. Dies ist schon merkwürdig, da Edgar doch dein Freund ist?! Mittels einer Übersichtskarte kann man schnell von den Wohnhäusern in die Stadt reisen. Doch in der Stadt selbst läuft man erst einmal eine ganze Weile herum, bis man in einer verwinkelten Gasse jemanden findet, der eine Auskunft gibt, die weiterhilft. Man kann mit einigen Charakteren sprechen, doch die meisten weigern sich. In einem Krämerladen erfährt man schließlich, wo Edgar wohnt. Doch nicht, ohne dem Ladenbesitzer ein kleines Vermögen zu hinterlassen. Das Geld holt man aus einem kreisförmigen Inventar, welches man mit der rechten Maustaste öffnet. Dort hat jeder im Spiel vorkommende Gegenstand seinen festen Platz. Neben diesem Bereich gibt es noch eine Art Regal, in dem wichtige Dokumente abgelegt werden, die man im Laufe des Spiels finden und immer wieder zu Rate ziehen kann. Neben den Dokumenten und Gegenständen befindet sich hier auch die Übersichtskarte. Zu einem späteren Zeitpunkt gesellt sich noch ein Holzkasten mit chemischen Zutaten hinzu. Die Steuerung ist recht einfach gehalten.

Einfallslose Rätsel ohne jegliche Hinweise
Komplizierter sind da schon die Rätsel. Nicht, dass sie schwierig wären. Im Grunde sind sie alle sehr einfach. Kompliziert ist nur die Art und Weise, wie sie zu lösen sind. Es gibt nämlich selten Hinweise auf die Lösung eines Rätsels. Man sucht vergeblich in den verschiedenen Büchern und Dokumenten und kommt schließlich frustriert zu dem Schluss, dass dieses Rätsel einmal wieder nur durch Ausprobieren und heiteres Herumraten zu lösen ist. So gibt es zum Beispiel sechs gleiche Sockel mit jeweils 6 Schaltern. Nur einer der Schalter ist der richtige. Welcher dies ist, muss man durch wahlloses Klicken herausfinden. Selbst wenn man im Inventar befindliche Dokumente zu Rate ziehen könnte, so sind diese dennoch nutzlos, da man die Schrift darauf nicht lesen kann und vom Protagonisten auch keinerlei Erklärung bekommt. Welche Anschrift steht z. B. auf einem Paketschein? Von wem stammt das Päckchen? An wen ist der Brief adressiert? All dies wäre wichtig, um Orte auf einer Weltkarte zu finden. Stattdessen klickt man mit den Gegenständen wild auf der Karte herum, bis man die besagten Orte findet. Ein Labyrinth besonderer Art oder ein Labyrinth, bei dem man grundsätzlich den rechten von zwei Schaltern bedienen muss, sind auch nicht gerade hilfreich, um die Freude am Spiel zu heben.

Grafik und Sound
Da dieses Spiel aus dem Jahre 2001 stammt, ist die Grafik natürlich nicht auf dem neuesten Stand. Dennoch ist sie nett anzusehen. Die Landschaft vermittelt eine trostlose Atmosphäre, die leider jedoch nicht so recht zur Story zu passen scheint. Die wenigen Charaktere sind für die damalige Zeit gut gelungen. Leider gibt es bei der kürzlich erschienenen Steam-Version, die unter neueren Betriebssystemen lauffähig ist, ein großes Problem mit dem Zwischensequenzen. Sie sind nämlich einfach nicht vorhanden. Man muss eine Datei ersetzen, um die Sequenzen sehen zu können. Macht man dies nicht, fehlt ein großer Teil der an sich schon sehr schleppenden Story. Das Spiel besitzt eine deutsche Sprachausgabe, jedoch keinen Untertitel. Es gibt auch kein Tagebuch, in dem man etwas nachlesen könnte. Daher sollte man aufmerksam zuhören. Dies ist allerdings nicht ganz so einfach, denn man kann die Lautstärke der Musik und Hintergrundgeräusch nicht getrennt von der Lautstärke der Sprachausgabe einstellen, da es nämlich keinerlei Einstellmöglichkeiten gibt. Die Nebengeräusche übertönen oft das Gesprochene. Nuscheln die Charaktere dann auch noch, was nicht selten vorkommt, hat man keine Chance, überhaupt ein Wort von dem Dialog zu verstehen.

Fazit
"Necronomicon - Das Mysterium der Dämmerung" ist ein Adventure aus dem Jahre 2001, weshalb auch die Grafik nicht auf dem neuesten Stand ist. Für die damalige Zeit ist die Grafik allerdings durchaus in Ordnung. Doch es gibt andere Punkte, die dieses Spiel nicht gerade empfehlenswert machen. Da wäre z. B. die sehr schleppend in Gang kommende Story. William, der Protagonist, wird von seinem Freund besucht, doch William scheint nicht zu wissen, wo sein langjähriger Freund wohnt. Dies ist schon sehr merkwürdig. Man erfährt nur sehr wenig und tastet sich auf gut Glück von einem Ort zum anderen. Dies betrifft leider nicht nur die Story. Auch die Rätsel sind auf die gleiche Art und Weise aufgebaut worden. Nur selten findet man Hinweise auf die Lösungen. In den meisten Fällen löst man die Rätsel nur durch Ausprobieren. Ein weiteres Manko ist die Lautstärke der einzelnen Bereiche. Die Sprachausgabe ist oft so leise, dass man kaum einen Dialog verstehen kann. Hinzu kommt, dass die Texte nicht nur einmal undeutlich eingesprochen wurden. Positiv ist anzumerken, dass die seit 2014 erhältliche Steam-Version auch unter Windows 7 und Windows 8 spielbar ist. Leider gibt es hier jedoch auch wieder Mankos. Um die Zwischensequenzen ansehen zu können, musst man ein Datei austauschen. Dies ist das kleinere Übel, denn kurz vor Ende des Spiels gibt es einen dicken Bug, der das Inventar zerstört. Hierfür gibt es noch keinen Patch. Man muss einen Spielstand herunterladen, der das Weiterspielen ermöglicht. Alles in allem ist "Necronomicon - Das Mysterium der Dämmerung" nur den Spielern zu empfehlen, denen diese Mankos und Fehler nichts ausmachen.
  
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