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     Gold Rush! 1 Anniversary

   
verfasst am:    02. Februar 2015
verfasst von:    avsn-Nikki

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Grafik 70%
Sound 67%
Atmosphäre 65%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 80%
Relation: Preis/Spieldauer

40%

Gesamtwertung
64%
 
Der Traum vom Gold
Jarrod Wilson lebt zur Zeit des Goldrauschs in New York und arbeitet dort als Journalist. Seinen Bruder Jack hat er schon seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen. Doch plötzlich trifft ein Brief von Jack ein. Jarrod soll nach ihm suchen, denn Jack ist auf Gold gestoßen. Die Reise musst finanziert werden. Daher verkauft Jarrod das geerbte Elternhaus und begibt sich in den Westen des Landes, um seinen Bruder und Gold zu finden…

Gameplay
Die ersten Minuten verbringt man im New York des Jahres 1848. Wer die Story noch nicht kennt, läuft erst einmal durch die Straßen und den Park, bevor er das Postamt findet. Erst nachdem man den Brief von Jack erhalten hat, nimmt das Spiel langsam Fahrt auf. Sobald man in der Heimatstadt alles erledigt hat, kann man auf drei verschiedene Weisen nach Kalifornien reisen. Einer der Wege führt über Land, die anderen beiden sind Schiffsrouten. Die zu erledigenden Aufgaben sind unterschiedlich und auch die benötigten finanziellen Mittel variieren. Sobald man in Kalifornien angekommen ist, führen alle drei Wege wieder zusammen.

Die Hauptaufgabe des Spielers besteht zu Beginn darin, herauszufinden, wer Jarrod ist. Dazu läuft man durch die Straßen, spricht andere umherwandernde Passanten an, geht in Gebäude hinein und spricht auch dort mit den Menschen. Im späteren Verlauf werden mehr Informationen geliefert. Auf der Reise über Land bekommt man z. B. vom Reiseleiter Aufgaben übertragen. Diese Aufgaben bestehen aus einer besonderen Art von Rätsel. Besorge etwas, ohne zu wissen, wo und wie du es bekommen kannst.

Während die ursprüngliche Version eine reine Tastatursteuerung besaß, bietet die Neuauflage die Möglichkeit, das Spiel entweder mit der Tastatur oder per Point-and-Click zu steuern. Per Doppelklick wechselt Jarrod sofort in die nächste Szene. Um Aktionen durchzuführen, muss man die Maustaste gedrückt halten und dann eines der verfügbaren Icons auswählen. Auf diese Weise kann man Gegenstände betrachten, benutzen oder nehmen sowie mit Personen reden etc.

Grafik und Sound
Auch die Grafik hat sich gegenüber dem ursprünglichen Spiel stark verbessert. Während die alte Version heute so pixelig ist, dass kaum noch etwas erkennbar ist, bietet die neue Fassung klare Linien. Allerdings kann auch diese Grafik mit den Spielen von heute nicht mithalten. Die Charaktere bewegen sich ziemlich hölzern, laufen durch Gegenstände hindurch und sehen bis auf die Kleidung alle ziemlich gleich aus.

Die Neuauflage gibt es nur mit englischer Sprachausgabe und deutschem Untertitel. Leider wurden die Texte ziemlich emotionslos eingesprochen. Hinzu kommen viele Monologe des Erzählers, der dir immer ganz genau mitteilt, was Jarrod sieht und denkt. Auch die Hintergrundmusik klingt oft recht eintönig.

Fazit
Wenn man bedenkt, dass die ursprüngliche Version vor 25 Jahren erschienen ist, darf man von einer Neuauflage, die sich streng ans Original hält, nicht allzu viel erwarten. Die Story wurde nicht verändert. Die ursprüngliche Version wurde per Tastatur und Befehlen wie "gehe zu", "betrachte", etc. gesteuert. Die Point-and-Click-Steuerung der Neuauflage macht es dem Spieler schon wesentlich einfacher. Grafisch hat sich zwar einiges geändert, doch die Charaktere sehen, wenn man von der Kleidung absieht, ziemlich identisch aus. Sie bewegen sich hölzern und sprechen ebenso. Selbst der Erzähler klingt emotionslos. Mir hat ein wenig die Einführung in die Story gefehlt. Zu Beginn läuft man durch die Straßen, ohne zu wissen, wer man ist oder welches Ziel man hat. Wenn man nicht aufpasst, wird man überfahren oder bekommt ein Bußgeld aufgebrummt, weil man den Rasen des Parks betritt. Es gibt mehrere Situationen, in denen der Protagonist ein vorzeitiges Ende finden kann. Das Spiel kommt somit nur schleppend in Gang und nimmt auch später nicht wirklich Fahrt auf. Wenn man dies jedoch alles mit dem Hintergrund sieht, dass dieses Spiel 25 Jahre alt ist, man sich an das Original gehalten hat und es nur aufpoliert wurde, ist das einzige große Manko der Preis. Denn für knapp 30 Euro bekommt man bei einmaligem Durchspielen, maximal 2 Stunden Spielzeit geboten. Um die anderen zwei Reisewege ebenfalls zu erkunden, kann man noch einmal 1 Stunde zusätzlich rechnen. Wer die guten alten Zeiten vermisst, in denen die Charaktere nur per Textbefehl durch die Abenteuer gescheucht wurden, sollte einen Blick riskieren. Und auch Fans des alten Goldrauschs sollten auf jeden Fall zugreifen.
  
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