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     Psycho Train

   
verfasst am:    18. Oktober 2015
verfasst von:    avsn-Nikki

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Grafik 75%
Sound 85%
Atmosphäre 75%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 85%
Relation: Preis/Spieldauer

70%

Gesamtwertung
78%
 
Story
Du übernimmst die Rolle einer Mutter, die mit ihrer kleinen Tochter eine Reise mit dem Zug unternehmen möchte. Kurz nach der Abfahrt, sieht die Kleine aus dem Fenster und entdeckt neben ihrem Spiegelbild einen bösartig aussehenden Mann, der jedoch sofort wieder verschwunden ist. War dies nur eine Halluzination? Kurz darauf löst sich eine Schiene aus dem Bahngleis, sodass der Zug scheinbar entgleist. Durch den Unfall wurdest du bewusstlos. Als du wieder wach wirst, ist deine Tochter spurlos verschwunden, doch nicht nur sie. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder scheinen den Zug verlassen zu haben, der sich trotz der Entgleisung immer noch vorwärts bewegt. Du bist ganz alleine auf einem führerlosen Zug. Irgendwie schaffst du es jedoch, den Zug zu verlangsamen und im nächsten Bahnhof abzuspringen. Dort erfährst du vom Geist eines Schaffners, dass der "Trainman" Zugunfälle verursacht, um die Seelen der Verstorbenen in diesen Bahnhof zu locken. Der Schaffner weiß, dass du deine Tochter suchst und schickt dich mit dem nächsten Zug wieder los, um sie zu finden. Doch auch dieser Zug ist menschenleer und bringt dich nur ein Stück des Weges voran. Wird es dir je gelingen, deine Tochter zu finden? Welches düstere Geheimnis verbirgt sich hinter dem "Trainman"?

Gameplay
Zu Beginn kannst du dich zwischen dem Standardmodus und dem Expertenmodus entscheiden. In Letzterem benötigt der Tippbutton eine Minute länger zur Regeneration. Außerdem glitzern interessante Stellen nicht. Doch egal, wofür du dich entscheidest, eine Spielerklärung kannst du dir zu Beginn immer ansehen, wenn du möchtest. Kurz nach Beginn erhältst du ein Tagebuch, in dem nicht nur die Ereignisse, sondern auch wichtige Hinweise auf Rätsel festgehalten werden.

Das Spiel ist in acht Kapitel unterteilt, die jeweils ca. 15 Minuten Spieldauer beinhalten. In jedem Kapitel gibt es eine Wimmelbildszene, die zweimal gespielt werden muss. Die Szenen sind übersichtlich gestaltet und die Objekte immer als das zu erkennen, was sie darstellen sollen, sodass die Zuordnung zu den in einer Textleiste aufgelisteten Begriffen leicht von der Hand geht. Am Ende einer jeden WBS erhält der Spieler einen Gegenstand für das Inventar. Weitere Objekte kann man durch zahlreiche Rätsel erhalten, die verschiedener Natur sind: ordne Murmeln nach Vorgabe, spiele bestimmte Töne auf einem Klavier, finde den richtigen Zahlencode, berichtige ein Mosaik, löse mathematische Rätsel, knacke Türschlösser mit Dietrichen und vieles mehr.

Grafik und Sound
Die Grafik kann sich sehen lassen. Schöne Schauplätze mit liebevollen Details warten darauf, erkundet zu werden. Alle haben jedoch etwas mit Zügen und Bahngleisen zu tun. Mal fährst du mit einem Personenzug, mal mit einem Güterzug. Dann untersuchst du eine Brücke oder ein Bahnhotel. Ob Außenschauplätze oder Räumlichkeiten, überall wurde auf Feinheiten geachtet. Allerdings gibt es in den Hintergründen kaum Animationen, wenn man einmal von den Handlungen absieht, die du durchführst. Wenn z. B. Nägel eingeschlagen werden müssen, bewegt sich selbstverständlich ein Hammer. Bei den Außenschauplätzen sieht man außerdem die Wolken am Himmel ziehen. Aber auch die Wimmelbildszenen weisen keine Bewegungen auf.

Das Spiel verfügt leider nicht über eine Sprachausgabe. Die Dialoge werden durch einen deutschen Untertitel vermittelt. Die Texte lassen sich gut lesen und beinhalten interessante Details zu den Geschichten der Opfer des "Trainman". Die Hintergrundmusik ist abwechslungsreich und ein sehr angenehmer Begleiter, während die Soundeffekte deine Handlungen unterstützen. Du hörst quietschende Türen, plätscherndes Wasser, Schrittgeräusche auf Kies- oder Holzboden und vieles mehr.

Fazit
Mit "Psycho Train" ist Entwickler Velves Studio eine interessante Story gelungen, die gut umgesetzt wurde. Hinter dem eigentlichen Ziel, die Tochter zu finden, verstecken sich kleine Geschichten, die von den Opfern des "Trainman" erzählt werden. Vom Ende hätte ich allerdings ein wenig mehr erwartet. Die Hintergrundgrafik und auch die Charaktere sind gut gelungen sowie die WBS übersichtlich gestaltet. Ein paar Animationen mehr, hätten dem Geschehen ein wenig mehr Leben eingehaucht. Die Dialoge sind interessant geschrieben, wurden jedoch leider ohne Sprachausgabe umgesetzt. Dafür ist die Hintergrundmusik sehr angenehm und auch die Soundeffekte wurden gut platziert. Die Rätsel sind nicht zu einfach, aber auch nicht schwer, sodass auch Anfänger des Genres ihren Spaß an diesem Spiel haben werden. Leider währt dieses Vergnügen nur ca. 2 Stunden, denn dann ist die Geschichte auch schon erzählt.
  
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