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     Law and Order 4 - Criminal Intent

   
verfasst am:    12. Juli 2007
verfasst von:    avsn-Nikki

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Gesamtwertung
60%
 


"Criminal Intent" ist ein reines Krimiadventure, in dem es darum geht 4 Mordfälle aufzuklären. Der Spieler übernimmt die Rolle von Detektive Bob Goren, dem gleich 3 Mordfallakten auf den Schreibtisch gelegt werden. Die Fälle scheinen nichts miteinander gemein zu haben. Es handelt sich um drei unterschiedliche Opfer und völlig verschiedene Täter. Sobald diese drei Mordfälle abgeschlossen sind, geschieht ein weiterer Mord. Das Opfer ist einer der Täter der drei vorherigen Mordfälle. Nach und nach wird klar, dass die ersten drei Täter nur Spielbälle des vierten waren.

Als Detektiv Goren muss der Spieler die Tatorte gründlich untersuchen, Beweise und Dokumente sammeln und Zeugen befragen. Jeder Gegenstand, jedes Dokument und jeder Zeuge kann analysiert werden. Diese Option sollte man grundsätzlich verwenden, auch wenn es noch so unsinnig erscheint. Unterstützung bekommt man durch die Pathologin, durch Tim vom Labor, durch Jenny aus der Ermittlungsabteilung und durch Walter aus dem Überwachungsbüro. Außerdem steht dem Spieler ein Analyseprogramm zur Verfügung, mit dessen Hilfe er ein Profil des Täters erstellen kann.

Während eines Mordfalls müssen mehrere Rätsel gelöst werden, die von leicht bis mittelschwer reichen. Die eigentliche Schwierigkeit besteht allerdings darin, die Zeugenbefragung richtig durchzuführen. Man kann die Fragen streitlustig, trügerisch, schmeichelnd, gradlinig oder einfühlsam stellen. Welche Art der Befragung man wählen muss, hängt zum einen vom Zeugen und zum anderen vom Gesprächsthema ab. Hat man mehrmals die falsche Art und Weise gewählt, wird der Zeuge verschlossen. Eine weitere Befragung ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Im späteren Verlauf des Spiels kann man den Zeugen dann allerdings noch einmal befragen.

Grafisch ist das Spiel nicht schlecht. Die Außenaufnahmen sind allerdings etwas statisch und die vielen grafischen Fehler machen es dem Spieler nicht einfacher. So kommt es z. b. vor, dass Goren mit den Füßen in einer Treppe versinkt. Dies ist noch das kleinste Übel. Betrachtet man einen Gegenstand im PDA und fährt mit der Maus darüber, um sich die genaue Bezeichnung des Gegenstands anzeigen zu lassen, kann nach Schließen des PDAs diese Bezeichnung weiterhin im Bild stehen. Oft genug wird auch die falsche Bezeichnung für ein Objekt angezeigt. So kann eine Batterie plötzlich zum Angelkoffer werden oder das Foto einer Leiche zum Hund. Auch die von den Kollegen erhaltenen Berichte weisen erhebliche Beschreibungsfehler auf. Lässt man sich anzeigen worum es in dem Bericht geht, wird ein Ermittlungsbericht eines Fotos plötzlich zum Laborbericht einer Batterie. Das Verwirrende daran ist nicht nur die falsche Bezeichnung, sondern auch die Tatsache, dass der Spieler bisher noch keine Batterie gesammelt hat.

Hintergrundmusik gibt es so gut wie keine. Die Stimmen der Charaktere sind gut gewählt worden. Die Soundeffekte können allerdings hin und wieder störend wirken. Es mag richtig sein, dass in einem Polizeirevier ständig das Telefon klingelt, doch wenn man an diesem Ort ein langes Rätsel lösen musst, stört dieser Soundeffekt ungemein. Teilweise sind auch die Texte der Charaktere falsch. So wird z. b. eine Mutter als Tochter bezeichnet.

Des weiteren gibt es unlogische Stellen im Spielverlauf. Immer wenn Berichte fertig gestellt wurden, erhält man eine Nachricht auf dem PDA. An einer Stelle des Spiels kann man sich den Ermittlungsbericht abholen gehen, ohne diese Nachricht abgehört zu haben. Will man aufgrund der Erkenntnisse, die man im persönlichen Gespräch mit der Kollegin erhalten hat, der Spur nachgehen, wird einem dies verwehrt. Erst nachdem man die Nachricht auf dem PDA, die den selben Inhalt enthält wie das persönliche Gespräch, abgehört hat, kommt man weiter. Es ist unlogisch, dass eine Nachricht auf der Mailbox schwerer wiegt, als das persönliche Gespräch. Weiterhin ist unlogisch, dass man bei Beantragung von Zeugenschutz ein Dokument erhält, dass man dem Zeugen vorzeigen muss. Ein Durchsuchungsbefehl wird aber nicht in Dokumentenform verfasst und muss auch dem Zeugen nicht vorgelegt werden.

Ärgerlich ist auch, dass man nicht vom Spiel aus in ein anderes Programm umschalten kann. Man wechselt zwar in das andere Programm, doch geht das Spiel anschließend nicht mehr auf. Man erhält nur noch einen schwarzen Bildschirm und ist gezwungen, den Prozess des Spiels mit Hilfe des Taskmanagers zu beenden.

Fazit: "Criminal Intent" ist ein Auszug aus der Polizeiarbeit. Leider mangelt es dem Spiel an Spannung. Der fehlende Abspann verstärkt das Gefühl, dass noch irgendetwas kommen müsste. Spieler, die gerne einmal einen Blick in das Alltagsleben eines Detektivs werfen, kommen auf ihre Kosten.
  
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