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     Gefangen - Die Entführung

   
verfasst am:    26. Mai 2010
verfasst von:    avsn-lazarus

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Gesamtwertung
70%
 


Entkomme einem psychotischen Entführer
Eine junge Frau wird entführt und kommt erst wieder in einem verschlossenen Kofferraum zu sich. Sie hat keine Ahnung, wie sie in den Kofferraum gelangt ist, wo sie sich befindet oder wer sie überhaupt ist. Als sie sich schließlich aus ihrem Gefängnis befreien kann, ist der Alptraum noch lange nicht vorbei. Sie ist in einem Gebäude gefangen, und ihr Entführer meldet sich mit bedrohlicher Stimme über Lautsprecher. Der Psychopath macht sich einen Spaß daraus, die junge Frau durch Kameras zu beobachten. Zu allem Übel hat der Entführer alle wichtigen Teile aus dem Auto entfernt, sodass eine Flucht unmöglich erscheint. Ein Spiel auf Leben und Tod beginnt, denn der Entführer hat im gesamten Gebäude Fallen aufgestellt. Die junge Frau muss sich nun durch das Gebäude schlagen, um die Teile des Autos zu finden und, um ihre Flucht zu planen. In den Räumen findet die junge Frau aber auch Hinweise auf ihre Identität. Es stellt sich schließlich heraus, dass ihr Name Helene ist. Wird Helene es schaffen, dem unbekannten Entführer lebend zu entkommen?

Der Fluchtplan
Das Spiel beginnt im Dunkeln des verschlossenen Kofferraums. Helene ertastet sich ein Feuerzeug, das mit der gewohnten Point & Klick Steuerung aufgenommen wird. In jedem Raum hast du nun die Aufgabe, einen Ausgang zu finden. Dazu musst du mit der Maus die Szenen nach interaktiven Bereichen absuchen, die mit einem Fragezeichen gekennzeichnet sind. Klickst du auf einen dieser Bereiche, wird ein Gegenstand deiner Liste am unteren Bildschirmrand hinzugefügt. Suche nun die Szene nach diesem Gegenstand ab. Solltest du Hilfe bei der Suche benötigen, steht dir am linken unteren Bildschirmrand ein blaues Fragezeichen als Hinweisgeber zur Verfügung. Dieser braucht dann wieder eine gewisse Zeit zum Aufladen. Klicke nun auf den Gegenstand aus der Liste, um ihn auf dem interaktiven Bereich anzuwenden. Teilweise ist es auch nötig, Gegenstände aus der Liste miteinander zu kombinieren. Neben diesen Szenen gilt es auch, normale Wimmelbild-Szenen zu lösen, in denen du die Gegenstände aus der Liste am unteren Bildschirmrand finden musst. In der Ecke findest du auch den Zugang zum Menü, welches als Zahnrad dargestellt ist, und zum Rucksack, welcher dein Inventar beinhaltet. Im Rucksack werden Gegenstände abgelegt, die zur Reparatur des Fluchtautos nötig sind oder Hinweise auf Helenes Identität geben.

Schaurige Atmosphäre
Helene wird ständig über die Kameras, die im ganzen Gebäude aufgestellt sind, von ihrem Peiniger beobachtet. Man sieht den Entführer nur von seiner Rückenpartie, wie er auf den Bildschirm starrt. Mit bedrohlicher Stimme unterhält sich der Entführer mit Helene über Lautsprecher. Die Gespräche werden auf Englisch mit deutschem Untertitel geführt. Leider werden die Sätze des Entführers zu oft wiederholt. Mehr Abwechslung hätte da sicher nicht geschadet. Beim Finden der Gegenstände ertönt ein kurzer Sound. Klickt man zu oft auf eine falsche Stelle, bricht der Entführer in Gelächter aus. Die Räume sind recht dunkel, trotzdem lassen sich die meisten Gegenstände gut finden. Die Grafik wurde gut umgesetzt. Die schaurige Atmosphäre wird durch die gelungene Hintergrundmusik nochmals unterstrichen.

Fazit
„Gefangen – die Entführung“ soll wohl eine Adaption auf den Horror-Streifen „Saw“ darstellen. Wenn dem so ist, hat man die schaurige Atmosphäre gut aufgreifen können. Die bedrohliche Stimme des Entführers und dazu die verängstigte Stimme von Helene wurden gut umgesetzt. Doch wiederholen sich die Sätze des Entführers zu oft. Die Hintergrundmusik und Soundeffekte wurden gut ausgewählt. Leider ist die Vorgehensweise der Aufgaben oftmals unlogisch. Einige Aufgaben ergeben einfach keinen richtigen Sinn. Ich hätte mir auch mehr Abwechslung gewünscht. Die Räume werden hauptsächlich nach Gegenständen abgesucht. Es wäre interessant gewesen, bei einigen Aufgaben ein Rätsel oder Minispiel einzubauen. Zum Schluss ist es mir so vorgekommen, als wenn dem Entwickler die Ideen ausgegangen wären. Das Ende kommt doch ziemlich plötzlich. Im Grunde hat das Spiel viel potenzial, es konnte nur leider nicht richtig umgesetzt werden.
  
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