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     Nightmare Adventures 1 - Das Verlies der Hexe

   
verfasst am:    29. September 2011
verfasst von:    avsn-Nikki

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Gesamtwertung
90%
 


Auf der Suche nach der eigenen Abstammung
Kiera Vale ist auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Ihr einziger Hinweis ist der Name "Wystwick". Sie bedient sich des Internets, um nach Angehörigen der Wystwick-Familie zu suchen. Dann erhält sie plötzlich einen Brief von einem gewissen Alton Quinn. Er kümmert sich seit Jahren um das Gelände des Blackwater-Sanatoriums, das 1810 von der Familie Wystwick erbaut wurde. Seiner Aussage nach, ist Kiera die neue Besitzerin des Sanatoriums, das im Jahre 1950 auf Grund einer Grippe-Epidemie geschlossen wurde. Alton Quinn war noch nie im Gebäude selbst und vermutet nur, dass sich dort vielleicht Hinweise auf Kieras Mutter finden lassen. Natürlich folgt sie diesem einzigen Hinweis und macht sich sofort auf den Weg...

Doch schon in der Hütte des alten, merkwürdigen Kauzes stößt Kiera auf seltsame Dinge. Alton Quinn scheint sich für Hexerei und Dämonologie zu interessieren. Unsere Heldin findet sogar ein Foto von sich mit der Notiz, dass sie die Nummer 13 ist. Außerdem entdeckt sie Briefe, die auf streng geheime Regierungsangelegenheiten schließen lassen. Was hat es damit auf sich? Und was ist das Allerheiligste des Sanatoriums, in das Alton unbedingt vorstoßen möchte?

Entdecke das Geheimnis des Sanatoriums
Dieses Casual-Game ist ein reines Adventure. Nur eine Wimmelbild-Szene ist enthalten, die in wenigen Sekunden gelöst ist. Sie dient lediglich dazu, Zugang zu einem Computer zu erhalten und ist daher im Grunde gar nicht erwähnenswert. Im gesamten Abenteuer bewegt man sich in der 1st-Person-Perspektive durch die Schauplätze und muss Gegenstände und Informationen sammeln, um das Geheimnis der ehemaligen Anstalt zu lüften. In jeder Szene findet man nützliche Dinge. Viele Bereiche können näher betrachtet werden. Einige Objekte sind erst bei näherer Betrachtung sichtbar. Sei es ein Gemälde, ein Grabstein oder ein Mechanismus, man sollte sich alles gründlich ansehen, denn oft liegt dort ein kleines Buchstabenplättchen oder ein Zahnrad versteckt, das für ein Rätsel benötigt wird. Manchmal kann man Dinge sogar erst dann an sich nehmen und näher betrachten, wenn die Story ein Stückchen vorangeschritten ist. Allerdings muss man nie an einen vorherigen Schauplatz zurückkehren. Durch kurze Zwischensequenzen und Dialoge wird jeder Schauplatz eingegrenzt, sodass lange Laufwege erspart bleiben. Die Rätsel sind abwechslungsreich und sehr schön. Der Spieler muss z. B. Grabsteininschriften aufmerksam lesen, da sie Hinweise enthalten können. Auch alte Zettel, die überall herumliegen, sind hilfreich. Von den ganz wichtigen Dingen macht Kiera Fotos. Diese Fotos werden gesammelt und können jederzeit mit einem Klick auf den Button in der unteren rechten Bildecke abgerufen werden. Sobald das Rätsel, das zu einem Foto gehört, gelöst ist, wird das entsprechende Bild aus der Liste entfernt. Zu jedem Rätsel kann man sich einen Tipp geben lassen und sie alle nach kurzer Wartezeit überspringen. Der Tipp-Button ist auch hilfreich, um Locations zu finden, an denen noch etwas erledigt werden muss. Er muss sich nach Gebrauch jedoch erst wieder regenerieren.

Gruselige Atmosphäre
Am späten Abend kommt Kiera vor den Toren des Sanatorium-Geländes an. Gleich dahinter befindet sich die einsame Hütte von Alton Quinn. Keine Menschenseele ist außer ihm weit und breit zu sehen. Die Hütte liegt zudem in einem einsamen Waldstück. Kiera durchsucht die Hütte in Abwesenheit ihres Besitzers gründlich und entdeckt dabei eine Falltür, die in einen geheimen Keller hinunterführt. Der Weg zum Sanatorium ist auch nicht gerade einladend, zumal unsere Heldin dabei an einem einsamen Friedhof vorbei muss. Doch mit dem einfachen Vorgehen ist es nicht getan, denn er muss gründlich erforscht werden. Sogar eine Gruft enthält wichtige Hinweise. Diese gruselige Atmosphäre wurde grafisch wunderschön eingefangen. Den alten Gemäuern ist der Verfall anzusehen, in der Gruft spenden ein paar Kerzen ein schauriges Licht, der Waldboden ist von Moos überwachsen und rund um das gesamte Gelände wurde eine Mauer gezogen, die mit Stacheldraht versehen ist. Den alten Alton könnte man für einen Eigenbrötler halten, doch in dieser Umgebung und Atmosphäre wirkt er eher gruselig und beängstigend. Das Flair wird von schönen Soundeffekten unterstützt. Das Geräusch zuschlagender Türen ist in völliger Stille z. B. überdeutlich zu hören. Auch die Hintergrundmusik hat mir gut gefallen, passt sie doch perfekt zur Story. Synchronstimmen hätten den gruseligen Faktor jedoch sicherlich noch verstärkt. So muss der Spieler die Dialoge in einem Untertiteln nachlesen.

Fazit
"Nightmare Adventures - Das Verlies der Hexe" hat den Titel mehr als verdient. Zum einen handelt es sich bei diesem Casual-Game um ein reines Adventure. Zum anderen wird für Kiera die Suche nach ihrer leiblichen Mutter zu einem Alptraum, als sie einer Einladung folgt und zu einem stillgelegten Sanatorium fährt, das sie angeblich geerbt hat. Hier trifft sie auf den kauzigen Alton Quinn, der sozusagen als Hausmeister das Außengelände betreut. Zugang zum Sanatorium selbst muss sich Kiera jedoch ganz alleine verschaffen, denn auch Alton hat das Gebäude nie betreten. Die Schauplätze und Locations wurden perfekt gewählt und grafisch sehr schön dargestellt, um eine schaurige Atmosphäre zu erzeugen: ein einsamer Wald, ein Friedhof, ein stillgelegtes und seit Jahren verfallendes Sanatorium. Auch die abwechslungsreichen Rätsel sind so gestaltet, dass die Aura des Geheimnisvollen noch einmal verstärkt wird. Ich hätte mich über eine Synchronisation gefreut, die dem Spiel sicherlich das gewisse Etwas verliehen hätte. Außerdem beantworten das Ende und der Abspann nicht wirklich alle Fragen, die sich im Laufe der Story angesammelt haben. Mit ca. 4 Stunden Spielzeit bietet "Nightmare Adventures - Das Verlies der Hexe" somit fast alles, was das Herz eines Gelegenheitsspielers begehrt!
  
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