123
        





Hallo Gast

Spiel suchen:

Samstag, 18. November 2017




Reviews


Review suchen:

[Alle | | 1 | 2 | 3 | 4 | 7 | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | Y | Z ] [ zurück zur Hauptübersicht ]


     Grim Tales 08 - Zu Unrecht Verdächtigt

   
verfasst am:    20. Februar 2017
verfasst von:    avsn-smarte

weitere Infos zum Spiel
weitere News zum Thema

Grafik 80%
Sound 80%
Atmosphäre 80%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 85%
Relation: Preis/Spieldauer

100%

Gesamtwertung
85%
 
Wer hat Howard Kelly ermordet?
Anna Gray findet völlig benommen und mit einer schweren Gehirnerschütterung einen unbekannten toten Mann in ihrem Haus. Bevor sie das Bewusstsein komplett verliert, kann sie noch die Polizei verständigen. Als sie im Krankenhaus erwacht, erfährt Anna, dass sie des Mordes an dem jungen Howard Kelly, dem Toten in ihrem Haus, beschuldigt wird. Jedoch kann sie sich nicht an die Geschehnisse erinnern. Zuerst versucht sie zu ergründen, wer Howard Kelly war und warum er sie in ihrem Haus aufgesucht hat. Anna erfährt, dass Howard an schwarzer Magie interessiert war und in der Bibliothek ein altes Buch mit einem Amulett gefunden hat. Das Buch gehörte einst einem Hexer aus dem Mittelalter, der durch den Inquisitor William Light zum Tod auf den Scheiterhaufen verurteilt worden war. Seine Seele jedoch konnte der Hexer in einem Amulett in Sicherheit bringen. Nach und nach ergriff der Hexer durch das Amulett Besitz von Howards Seele. Doch auch Annas Nichte Jackie scheint in den Fall verwickelt zu sein. Anna nutzt ihre Fähigkeiten, in verschiedene Vergangenheiten zu reisen, um der ganzen Sache auf den Grund zu gehen. Sie besucht in der Vergangenheit ihr eigenes Haus kurz nach dem Mord, Howards Wohnung, welche viele Anzeichen und Symbole schwarzer Magie beinhaltet, und nicht zuletzt das Mittelalter, in dem das ganze Unglück seinen Lauf nahm. Wird die Ermittlerin in der Lage sein, das Unglück in der Zukunft durch Veränderungen in der Vergangenheit zu verhindern?

Gameplay
Der Spieler kann entscheiden, ob er zu Beginn ein vollständiges Tutorial wünscht oder nur Besonderheiten angezeigt werden sollen. Das Tutorial kann man jederzeit beenden. Durch ein kleines Schloss lässt sich die Inventarleiste fest einstellen, damit die Gegenstände immer sichtbar bleiben. Objekte die mit einem "+" gekennzeichnet sind, müssen vor ihrem Einsatz noch komplettiert oder anderweitig bearbeitet werden. Die Schwierigkeitsgrade "Einfach", "Normal", "Schwierig" und "Individuell" können während des Spielverlaufs geändert werden. Im schwierigen Modus sind keine Tipps vorhanden und Minispiele können nicht übersprungen werden. Ansonsten ist die Dauer, welche die Tipp- und Lösenfunktion benötigen, um sich aufzuladen, abhängig vom eingestellten Schwierigkeitsgrad. Die Mindestdauer beträgt 15 Sekunden. Anna Gray besitzt ein Tagebuch, das jedoch nur den Fortlauf der Geschichte festhält und deshalb fürs Weiterkommen im Spiel eher irrelevant ist. Ganz im Gegensatz zur Übersichtskarte, die Anna schnelle Ortswechsel innerhalb der jeweiligen Vergangenheit ermöglicht. Diese ist extrem wichtig, da man sonst sehr viele Laufwege absolvieren müsste. Aus der Karte ist auch ersichtlich, wo sich die Ermittlerin momentan befindet und wo derzeit eine Aktion möglich ist. Erledigte und neue Aufgaben werden als Überschriften eingeblendet. In jeder Vergangenheit in die Anna zurückreist, gilt es fünf Beweise zu sammeln, die am Ende der Zeitreise vorgelegt oder verwendet werden müssen, um das Kapitel abzuschließen. Die Beweisleiste befindet sich seitlich am rechten Bildschirmrand, so man sie jederzeit auf- bzw. zuklappen kann.

Aufgaben und Rätsel
Um in der Vergangenheit alle Beweise zu sammeln, muss Anna Gray einige Hürden in Form von Rätseln überwinden. U.a. muss sie Bilder richtig zusammensetzen, verschieden Objekte korrekt anordnen, Schieberätsel und Puzzles lösen, Fische fangen, Memory und 3-Match-Games spielen, Schlösser knacken. Aber auch interaktive Minispiele, die aus mehreren Teilen bestehen, gilt es zu lösen. Die Rätsel werden alle durch einen Infotext ausreichend erläutert. Der Schwierigkeitsgrad reicht von leicht bis mittelschwer. Durch das Lösen der abwechslungsreichen Minispiele werden meist verschlossene Bereiche freigeschaltet. Außer im Expertenmodus können alle Rätsel übersprungen werden.

Die WBS werden alle nur einmal aufgesucht. Die Gegenstände lassen sich gut in den Szenen erkennen, da diese nicht überladen wurden. Die Objekte werden anhand ihrer Umrisse oder einer Textliste gesucht. Die WBS sind vielseitig, dann man muss diese teilweise erst freischalten, Paare finden oder Fragmente eines gesamten Teiles finden. Einige Elemente können nur durch eine gesonderte Aktion aufgespürt werden. Falls man mal nicht weiterkommt, hilft der Tipp in der WBS weiter. Als Belohnung erhält man nach Abschluss einer WBS einen nützlichen Gegenstand für das Inventar. Im Spiel deutet der Tipp auf bestimmte Bereiche hin, die näher untersucht werden müssen oder zeigt in Form eines Miniaturbildes die Szene an, in der momentan Aktionen möglich sind. Mit einem Klick kann man dann auch sofort zu diesem Ort wechseln.

Grafik und Sound
Unter den Optionen lässt sich die Lautstärke der Musik, Effekt- und Umgebungsgeräusche sowie der Stimmen separat regeln. Der Cursor ist bestimmbar. Spezialeffekte können ein- bzw. ausgeschaltet werden und die Gammagrafik lässt sich durch einen Regler einstellen. Man kann auf Voll- und Breitbild einstellen. Die Grafik ist im gezeichneten sehr real wirkenden Stil. Die Farben wirken sehr gedämpft und sind sehr schön aufeinander abgestimmt. Viele Schauplätze wurden als Panaromaszenen konzipiert die mit einem Schwenk der Maus nach links oder rechts vergrößert werden. Leider gibt es nur sehr wenig bewegliche Animationen in den Szenen, lediglich ein paar im Wind schwankende Objekte sind sichtbar. Die Details sind gut in den Schauplätzen erkennbar. Die bedauerlicherweise spärlich gesäten Filmsequenzen könnten etwas flüssiger ablaufen. Die Sprachausgabe erfolgt in Englisch mit einem deutschen Untertitel. Die Synchronstimmen passen zu den Charakteren, vor allem die Stimme des Hexers klingt echt gruselig. Auch die Musik wurde immer dem Spielgeschehen angepasst. Gelegentlich wird zugunsten der Geräusche ganz auf die Musik verzichtet. Die Soundeffekte und Umgebungsgeräusche wurden wirkungsvoll in die jeweilige Szenerie integriert wie z.B. Glockenschläge, klirrende Ketten, das Rauschen des Windes, chorale Gesänge, etc.

Fazit
Auch in dieser Fortsetzung der "Grim Tales"-Serie kann das Spiel in mehrerer Hinsicht punkten. Sowohl das moderne Zeitalter als auch das Mittelalter werden grafisch gut in Szene gesetzt. Lediglich die Filmsequenzen könnten etwas flüssiger ablaufen und die Szenen könnten etwas mehr bewegliche Animationen vertragen. Die Rätsel sind vielseitig und der Schwierigkeitsgrad reicht von leicht bis mittelschwer, so dass auch Anfänger des Genres gut mit dem Game zurechtkommen. Die Mischung in den WBS ist auch sehr abwechslungsreich und wird mit ein paar kleinen Rätseln kombiniert. Die Story ist durchaus interessant, aber etwas mehr Spannung hätte nicht geschadet. Durch die teilweise fast leere Inventarleiste ist ein flüssiger Spielverlauf gegeben. Die Übersichtskarte erspart dem Spieler viele Laufwege. Bei einer Spieldauer von viereinhalb Stunden ist der Preis des Spiels durchaus angemessen.
  
[ zurück zur Hauptübersicht ]


Nur angemeldete Benutzer dürfen Kommentare verfassen. Zur Registrierung/Anmeldung

 

Werde Mitglied!

Eine Registrierung bei uns ist völlig kostenlos. Das Verfassen von Forenbeiträgen,der Download von Saves sowie die Teinahme an Gewinnspielen und Umfragen ist registrierten Usern vorbehalten. Die Registrierung ermöglicht den vollen Zugang zur Seite

 Registrieren

Benutzername:

Passwort:


Login merken

Zugangsdaten verloren? Passwort vergessen?

aktuellste Reviews

aktuellste Downloads