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Montag, 26. Juni 2017




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     World Keepers - Letzte Zuflucht

   
verfasst am:    30. April 2017
verfasst von:    avsn-smarte

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Grafik 74%
Sound 80%
Atmosphäre 78%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 83%
Relation: Preis/Spieldauer

90%

Gesamtwertung
81%
 
Das uralte Böse
Elisabeth Robinson, Kapitän der mechanischen Fregatte Sea Star, sticht mit ihrem Ingenieur Ethan Brown und ihrer Crew in See. Sie begeben sich auf den Weg zu Adam, Ethans Sohn, der sie um Hilfe gebeten hat. Auf einer Insel ist eine schlimme Epidemie ausgebrochen, die alle Bewohner dahinraffte. Nur Adam hat überlebt und er kennt auch den Ursprung des Übels. Doch noch bevor sie die Insel erreichen, wird die Sea Star von einer schwarzen Wolke umhüllt. Binnen Sekunden sterben alle auf dem Schiff, nur Elisabeth überlebt. Ist das die Epidemie, von der Adam gesprochen hat? Schlüpfe in die Rolle von Elisabeth und bekämpfe eine uralte böse Macht, indem du alle Wächter des Schreins findest, um das Böse darin einzuschließen. Erkunde Schiffe, die Stadt auf der Insel, eine Burg, ein altes Indianerdorf und noch einige Schauplätze mehr um deine Mission zu erfüllen.

Gameplay
Im normalen Spielmodus erhält man zu Beginn eine ausführliche Anleitung, die man aber jederzeit überspringen kann. Die Inventarleiste lässt sich durch ein kleines Schloss arretieren. Die änderbaren Schwierigkeitsgrade "Normal", "Schwer" oder "Experte" bestimmen, wie lange der Tipp oder die Lösen-Funktion benötigen, um sich wieder aufzuladen, bzw. ob aktive Zonen durch ein Funkeln angezeigt werden sollen. Man verfügt über ein Tagebuch, das den Geschichtsverlauf wiedergibt, aber auch Codes und wichtige Zeichnungen beinhaltet. Erst auf einem Piratenschiff kommt man in den Besitz einer Übersichtskarte, die den Spieler schnell zu gewünschten Orten teleportiert. Außerdem zeigt sie an, wo man sich befindet und wo noch offenen Aufgaben auf Elisabeth warten. Rechts unten neben dem Inventar befinden sich die Wächter, die man im Spiel einsetzen kann, um Feuer, Eis oder Energie zu erzeugen bzw. um in die Vergangenheit oder Zukunft zu reisen.

Aufgaben und Rätsel
Die Minispiele sind sehr vielseitig und werden durch einen Texthinweis ausführlich erläutert. Man muss z.B. die richtigen Symbole an einem Rad einstellen, Schlangenteile und Linienenden miteinander verbinden, Codes knacken, die Gliedmaßen einer Puppe in die richtige Position ausrichten, Tränke brauen und noch vieles mehr. Der Schwierigkeitsgrad reicht von sehr leicht bis richtig knackig. Meist öffnen sich durch das Lösen der Rätsel verschlossene Bereiche oder Türen. Die Minispiele können auch alle übersprungen werden.

Die WBS werden zweimal aufgesucht. Man muss die Gegenstände anhand einer Textliste finden. Elemente in roter Schrift können nur durch eine gesonderte Aktion aufgespürt werden. Die meisten Gegenstände lassen sich schnell entdecken. Obwohl die Szenen nicht überladen wurden, hat man ein paar Objekte so gut versteckt, dass man doch hin und wieder eine Weile suchen muss. Der Tipp zeigt gesuchte Gegenstände in der WBS an. Ansonsten ist der Tipp in Spiel richtungsweisend und deutet auf Bereiche hin, die man in der Nahansicht genauer betrachten sollte.

Grafik und Sound
Die Lautstärke der Musik und Sounds lässt sich über die Optionen regeln. Hier kann man auch auf Vollbild einstellen und den Cursor bestimmen. Das Spiel verfügt nur über deutsche Untertitel und besitzt keine Sprachausgabe. Die Lippen der Protagonisten bewegen sich jedoch während der Dialoge. Die Grafik ist komplett in einer einfach gehaltenen, gezeichneten Optik. Trotzdem sind Details gut sichtbar, und auch farblich wirken die Szenen sehr harmonisch. Filmsequenzen gibt es keine, aber dafür bieten alle Bilder bewegliche Details, wie Schneefall, Wellen, Regen, Blitze o.ä. Der Soundtrack ist abwechslungsreich und variiert je nach Kapitel. Nur im ersten Kapitel fand ich die Musik so nervig, dass ich sie nach kurzer Zeit auf lautlos gestellt habe. Die Hintergrundgeräusche wie das Rauschen des Meeres oder Windes, prassender Regen, Donnergrollen wurden alle stimmig ins Spielgeschehen integriert. Auch die Soundeffekte sind gelungen und stören nicht.

Fazit
Man mag anfangs vielleicht enttäuscht sein über die fehlende Sprachausgabe und wegen der einfach gestrickten Grafik. Das wird aber durch die vielseitigen Minispiele, nicht immer einfachen WBS und Inventarrätsel wieder wettgemacht. Die schöne Story wird ohne Wirrwarr flüssig in sieben Kapiteln erzählt. Es haben sich hier und da ein paar kleine Übersetzungsfehler in den Untertiteln eingeschlichen, und der Klickbereich dürfte manchmal etwas großzügiger ausfallen. Die Musik hat mir, außer in Kapitel eins, sehr gut gefallen. Ein paar Filmsequenzen hätten sicherlich nicht geschadet, aber dafür gibt es viele bewegliche Elemente in den Szenen. Schade, dass das Spiel schon nach drei Stunden vorüber war, denn es hat mir richtigen Spaß gemacht.
  
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