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Mittwoch, 23. August 2017




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     No70 - Eye of Basir

   
verfasst am:    24. Juli 2017
verfasst von:    avsn-Nikki

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Grafik 87%
Sound 87%
Atmosphäre 73%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 70%
Relation: Preis/Spieldauer

50%

Gesamtwertung
73%
 
Story
Du schlüpfst in die Rolle von Erhan, der dir seine Geschichte erzählt und diese noch einmal mit dir erlebt. Als Kind wuchs er zusammen mit seinem Bruder Aras bei seiner Großmutter in einem Haus am Ende einer schmalen Gasse auf. In manchen Nächten gingen merkwürdige Dinge in dem Haus vor sich. Gegenstände lagen plötzlich an anderen Stellen oder Schatten huschten durch die Flure. Doch diese Dinge schienen nicht bedrohlich zu sein und so wuchsen die beiden Jungen zu Männern heran und gingen ihrer Wege. Als sie erwachsen waren, starb die Großmutter, und seither war Erhan nicht mehr in ihrem Haus. Doch nun geschehen in seinem eigenen Haus unerklärliche Dinge. Plötzlich tauchen Türen und Räume auf, die er zuvor nie gesehen hat. Er findet ein Okularglas und sieht durch dieses Dinge, die anderen Menschen verborgen bleiben. Auf der Suche nach der Ursache für diese unerklärlichen Ereignisse, begibt sich Erhan auf die Spuren seiner Vergangenheit…

Gameplay
In der 1st-Person-Perspektive gehst du den Weg, den auch Erhan während seiner Ursachenforschung gegangen ist. Dabei bewegst du dich mit den Tasten der Tastatur vorwärts, während die Maus zur Kameraführung dient. Doch die Maus wird auch noch für andere Dinge verwendet. Mit der linken Maustaste kannst du Gegenstände in die Hand nehmen und dadurch in einer Rundumansicht näher betrachten. Sind diese Objekte nützlich, können sie mit einem Druck auf die Taste F während dieser Nahansicht ins Inventar befördert werden. Sie werden dann am unteren Bildschirmrand in einer ständig sichtbaren Leiste abgelegt. Kommen sie zum Einsatz, muss man mit der linken Maustaste nur die Stelle anklicken, an welcher der Gegenstand verwendet wird, denn dann wird er automatisch aus dem Inventar geholt und angewendet. Auch die rechte Maustaste wird benötigt und zwar ab dem Zeitpunkt, ab dem man das Okularglas gefunden hat. Immer dann, wenn man die Welt durch das Glas sehen und vielleicht merkwürdige Dinge sichtbar machen möchte sowie zum Teil auch muss, kann man das Gerät hervorholen, indem man die rechte Maustaste gedrückt hält.

Im Laufe des Spiels können verschiedene Dokumente gefunden werden, die dann einem Kodex hinzugefügt werden. Über das Menü kann man diese 30 Notizen zu jeder Zeit noch einmal lesen. Dokumente und nützliche Gegenstände wurden jedoch nur sehr schwach kenntlich gemacht. Der Cursor besteht nämlich aus einem kleinen weißen Punkt, der sich rot einfärbt, sobald ein Objekt interessant wird. Leider ist der Punkt zum einen ziemlich klein und zum anderen erscheint er nur, wenn man recht nah an dem Objekt steht.

Leider kann man in dem Spiel nicht eigenständig speichern und auch ein automatischer Speicherstand wird nur am Ende eines jeden Kapitels angelegt. Allerdings verfügt das Spiel lediglich über drei kurze Kapitel, die im Durchschnitt jeweils eine Spieldauer von 30 Minuten besitzen. Somit ist es kein Problem, ein Kapitel am Stück zu spielen. Über das Menü kann man die Auflösung und auch die Gamma-Einstellungen verändern. Jedoch gibt es keinen Menüpunkt für die Soundoptionen.

Grafik
Grafisch bietet das Spiel durchweg eine gruselig angehauchte Atmosphäre. Wir beginnen im Haus von Erhan, welches mit seinen Winkeln, Fluren und Treppen eine recht verwirrende Aufteilung bietet. Die Einrichtung ist ziemlich altmodisch und von dunklem Holz geprägt, was aber zu dem Spiel passt. Im zweiten Kapitel halten wir uns überwiegend in der freien Natur auf. Ein verlassener Spielplatz und ein Friedhof bei Nacht sorgen hier für eine schaurige Atmosphäre. Das abschließende Kapitel findet im Haus der Großmutter statt. Auch hier gibt es verborgene Treppen und Räume, die sich verändern. Im zweiten Kapitel werden mehr Animationen geboten, was herumhuschende Ratten, sich bewegende Bäume und Wasseroberflächen geradezu anbieten. Aber auch in den anderen beiden Kapiteln gibt es Bewegungen, die dezent gehalten werden, um die plötzlich auftretenden gruseligen Effekte zu verstärken. Ein kleiner grafischer Schwachpunkt sind teilweise die grafischen Übergänge, an denen die Oberfläche hell aufleuchtet und somit irrenführend ist. Da man niemandem im Spiel begegnet und in der Ego-Perspektive spielt, gibt es im Grunde keine Charaktere. Allerdings sieht man Erhan in einer kurzen Videosequenz von hinten. Da sieht er ziemlich holzig und flach aus. Ansonsten sind die Sequenzen gut gelungen und bieten schöne Landschaftsansichten.

Sound
Während des Spielens gibt es immer wieder Passagen, an denen uns Erhan in englischer Sprache seine Gedanken mitteilt. Die Synchronstimme ist sehr angenehm, denn die Gedanken wurden mit ruhiger Stimme und gezielt gesetzten Emotionen eingesprochen. Im übrigen Spiel werden wir von dezenter Hintergrundmusik begleitet, die nur an manchen Stellen ein wenig stört. Soundeffekte wurden gut platziert. Im Freien hört man z. B. eine Eule rufen sowie Ratten im Unterholz rascheln und in den Häusern knarren die Türen oder werden laut zugeschlagen, wenn wieder ein unerklärliches Phänomen auftritt.

Fazit
Das Erstlingswerk von Oldmoustache Gameworks bietet eine interessante und geheimnisvolle Geschichte, die an einsamen Orten und in der Dunkelheit spielt. Nach und nach erfahren wir mehr über die Beweggründe des Protagonisten. Ich hätte mir jedoch noch ein wenig mehr Einblick gewünscht. Die Hintergrundmusik und auch die Synchronstimme haben mir gut gefallen. Wünschenswert wäre ein Menüpunkt gewesen, in dem man die Soundeffekte, Musik und Sprachlautstärke getrennt voneinander einstellen kann, da die Geräusche manchmal die Sprache übertönen. Die Grafik bietet atmosphärische Schauplätze und schöne Zwischensequenzen. Rätsel gibt es keine, sondern man muss lediglich die oft schwer erkennbaren nützlichen Gegenstände finden und an den richtigen Stellen anwenden sowie Notizen finden, um die Geschichte zu verstehen. Dabei haben mich die vielen Laufwege gestört, denn in jedem Kapitel muss man immer wieder von einem Ende des Hauses bzw. der Anlage laufen und zurück und das nicht nur einmal. Auch die Spieldauer hätte für einen Preis von € 9,99 länger als 1,5 Stunden sein dürfen. Dennoch ist das Gesamtpakte recht gut gelungen, zumal "No70 - Eye of Basir" das erste Spiel dieses Entwicklers ist!
  
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