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     Crime Secrets - Die blutrote Lilie

   
verfasst am:    02. September 2017
verfasst von:    avsn-fawks

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Grafik 82%
Sound 80%
Atmosphäre 80%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 85%
Relation: Preis/Spieldauer

90%

Gesamtwertung
83%
 
Story
Agierend als überarbeitete Privatdetektivin befindest du dich auf dem Weg in einen wohlverdienten Urlaub. Du hast ein Hotelzimmer in einem abgelegenen Berghotel gebucht und freust dich tierisch auf ein paar Wochen voll Ruhe und Frieden - ohne Anrufe, Tatorte und Ermittlungen. In der Nacht, in der du dich dem Hotel näherst, schneit es heftig. Ein Polizeiwagen rast an dir mit heulender Sirene vorbei. Nur wenige Meter vor dem Berghotel kommt es zu einem Zusammenstoß, der die Detektivin für kurze Zeit außer Gefecht setzt. Als sie wieder zu sich kommt, ist die Unfallstelle menschenleer. Neben sich entdeckt sie den leblosen Körper des Sheriffs - alles deutet auf Mord hin. Der ersehnte Urlaub wird leider warten müssen, denn es gilt, einen Mörder zu fassen.

Gameplay, Aufgaben & Rätsel
Etwa die Hälfte der WBS wurde speziell dafür angefertigt, damit die Detektivin ihre Spürnase zum Einsatz bringt. Dies passiert wann immer das Spiel uns die Aufgabe erteilt, die Gegend nach Spuren und Hinweisen abzusuchen. Die aktuelle Szene verwandelt sich in eine WBS, in der man sämtliche versteckte Hinweise sowie Spuren entdecken muss, um sie anschließend logisch bzw. richtig anzuordnen. Eine Zwischensequenz folgt, in der die Detektivin uns vorträgt, was anhand der Hinweise in der Szene vorgefallen ist. Ab und zu wir es interessanter: wenn wir z. B. eine UV-Lampe in die Hand bekommen, kann man die Szene gründlicher absuchen und Hinweise entdecken, die das bloße Auge nicht wahrnimmt. Die weniger investigativen WBS sind vollkommen standardmäßig gestaltet. Ihre Standorte sollte man jedoch im Hinterkopf behalten, denn einige müssen ein zweites Mal erforscht werden! Wer keine Lust auf die standardmäßigen WBS hat, kann einfach durch einen Klick unten links die Suche nach versteckten Objekten durch eine Partie Mahjong ersetzen.

Grafik und Sound
Visuell ist das Spiel schön anzusehen, aber nicht beeindruckend. Hintergründe wurden im Stil einer animierten Realität gemalt. Sie sind zwar extrem detailliert und deutlich, genau wie man es von einer realistischen Abbildung erwartet, doch sind einem Foto nicht zum Verwechseln ähnlich. Das Gleiche gilt für die Figuren. In den Nahansichten sind sie gut voneinander zu unterscheiden. Gesichter sind realitätsgetreu und detailreich gezeichnet, doch es fehlt der letzte Schliff, um die Figuren als real zu bezeichnen. Ihre Gesten und insbesondere die Mimik wirken unecht, manchmal übermäßig grob und oft recht steif. Da das Spiel über dynamische Hintergründe verfügt, bewegen sich die Figuren, auch wenn man sie aus der Ferne betrachtet. Dabei wirken die Bewegungen ebenso unecht und monoton – oder lieber bildlich formuliert: roboterartig. Andere sich bewegende Elemente im Hintergrund, vor allem der Schneesturm, der das ganze Spiel hindurch draußen tobt, aber auch kleinere Elemente wie z. B. ein Fisch, der in seinem Terrarium schwimmt, wurden bestens gestaltet. Eine Sprachausgabe gibt es leider nur auf Englisch. Dafür umfasst sie aber alle Texte bis auf Rückmeldungen von Hotspots und gefundene Texte. Letzteres sind allerdings nur kurze Zeitungabschnitte und Zettel mit wenigen Zeilen.

Fazit
"Crime Secrets - Die blutrote Lilie" erzählt die Geschichte einer Detektivin, die sich einen kurzen Urlaub weit weg von ihrem Alltagstrott gönnen möchte. Doch wie das Schicksal es will, stößt sie geradewegs an dem wohlverdienten Urlaubsort auf eine mörderische Bande von Geldfälschern. Eigentlich ein durchgekautes Motiv: der Polizist fährt in den Urlaub und spaziert irgendwo in eine Geiselnahme hinein; die Krankenschwester will sich ein paar Tage sonnen und am Strand bricht eine Seuche aus… Immerhin scheint etwas daran gut zu funktionieren und nie aus der Mode zu kommen. Selbst den berühmten Hercule Poirot ließ dessen Schöpferin keine Kreuzfahrt und keine Zugfahrt ungestört erleben. Atmosphärisch wird man vom Spiel stets auf Trab gehalten. Der Killer schleicht sich überall herum und er bleibt nicht untätig, denn die Leichen stapeln sich. Er durchtrennt Telefonleitungen und legt jedes brauchbare Fahrzeug lahm, so dass die Detektivin von der Welt außerhalb des Hotels komplett abgeschnitten ist. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als einen Weg zu finden, den Killer auf seinem eigenen Schachbrett zu schlagen. Im Casual-Modus (einfachster Modus) dauerte der Testlauf etwas länger als 3 Stunden. Die meisten würden sagen "zu kurz für den Preis", was eigentlich stimmt. Eine weitere Stunde oder ein Bonuskapitel wären nicht schlecht gewesen. Die kürzere Spieldauer kann man auch positiv sehen: 3 Stunden sind genau die richtige Zeit, wenn man es mag, ein Spiel in einem Stück durchzuspielen (ohne vor dem Computer zu vegetieren). Im Ganzen bietet "Die blutrote Lilie" eine nette Beschäftigung für einen freien Abend - nicht mehr und nicht weniger.
  
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