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     Dark Parables 11 - Die Schwanenprinzessin und der Lebensbaum

   
verfasst am:    20. November 2018
verfasst von:    avsn-smarte

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Grafik 84%
Sound 80%
Atmosphäre 70%
Gameplay/Aufgaben/Raetsel 68%
Relation: Preis/Spieldauer

100%

Gesamtwertung
80%
 
Der magische Samen
Den Märchendetective zieht es dieses Mal auf die Schreckensinsel. Dort wurde der magische Samen des Lebensbaumes gestohlen, den die Naturgöttin Flora für ein wiederkehrendes Ritual benötigt, damit sich die Natur erneuern kann und im Gleichgewicht bleibt. Verdächtigt wird der schwarze Schwan, ein hochrangiges Mitglied der Schwanengarde. Durch den Diebstahl haben sich bereits große Risse im Boden um den Baum herum gebildet, die sich jedoch immer weiter ausbreiten. Die Schwanenprinzessin gibt an ihre Garde den Befehl, dass der Samen und der Dieb schnellstens gefunden werden müssen, damit das Ritual rechtzeitig durchgeführt werden kann. Ansonsten droht der Lebensbaum, dessen Inneren der Schwanenprinzessin und der Schwanengarde als Heimat dient, zerstört zu werden. Als Detective machst du dich sofort auf die Jagd nach dem schwarzen Schwan. Durchstreife das Innere des Lebensbaumes, finde den Sumpf und die unterirdischen Schwanenarchive. Unterwegs werden dir Desmond McBride, der Meisterschneider, und Ross Red, der Feuerprinz begegnen. Aber sieh dich vor! Nicht jeder meint es ehrlich. Doch wem kannst du trauen? Wird es dir gelingen, den Samen zu finden und den echten Verräter zu entlarven, damit das Ritual der Natur vollzogen werden kann?

Gameplay
Man kann sich bereits beim Spielmodus entscheiden, ob man ein Tutorial wünscht oder nicht. Sollte man sich dafür entscheiden, ist es jederzeit möglich die Spielerklärung abzubrechen. Das Inventar kann durch ein kleines Vorhangschloss fest eingestellt werden, sodass die Gegenstände zur Erleichterung immer im Sichtbereich bleiben. Inventarobjekte, die mit einem (kaum erkennbaren) "+" versehen sind, müssen im Vorfeld noch bearbeitet werden. Die vier verschiedenen, im Spielverlauf änderbaren, Schwierigkeitsgrade geben u.a. vor, wie lange der Tipp und die Lösenfunktion benötigen, um dem Spieler wieder zur Verfügung zu stehen. Außerdem gibt der Spielmodus an, ob es an bestimmten Stellen im Spiel ein Hinweisglitzern geben soll oder ob es Fehlerstrafen beim Klicken in den WBS gibt oder ob hilfreiche Nachrichten oder Kombigegenstände angezeigt werden sollen usw. Glücklicherweise besitzt das Spiel ab einem bestimmten Spielstand (nach Beendigung des ersten Minispiels) eine Übersichtskarte, die dem Spieler schnelle Ortswechsel ermöglichen. Anderenfalls wären extrem lange Laufwege zu absolvieren. Die Karte zeigt außerdem an, was das momentane Ziel ist, wo sich der Detective aufhält und wo man derzeit Aufgaben erledigen kann. Links über dem Inventar befindet sich der Aufgabebutton, der dem Spieler die aktuelle Aufgabe einblendet.

Aufgaben und Rätsel
Die Minispiele sind teilweise sehr schwer und vor allem langwierig. Leider wiederholen sie sich des Öfteren. Etwas unterschiedlichere Rätsel hätten nicht geschadet. Alle Minispiele werden durch einen Infotext erklärt. Durch das Lösen der Rätsel erhält man Gegenstände oder öffnet verschlossene Elemente. Der Detective muss u.a. mithilfe eines Fernglases seinen Weg finden, Gegenstände in einer Szene an ihre korrekten Plätze verschieben, Verbindungen mit der richtigen Anzahl der angegebenen Linien herstellen, ein Labyrinth durchqueren, vorgegebene Formen mit kleinen Spielsteinen erstellen oder seine Schnelligkeit beweisen. Die Rätsel können auch übersprungen werden, wenn sie dem einen oder anderen zu schwer oder zu langwierig sind.

Jede WBS ist mit beweglichen Elementen versehen worden, wie z.B. Licht- und Schattenspiel oder sich im Wind bewegende Gegenstände. Dadurch wird die Suche in der WBS erschwert, auch wenn diese nicht überladen wurden. Jede Szene wird nur einmal aufgesucht. Gesucht werden niemals ganze Gegenstände sondern immer nur Teilfragmente einer ganzen Einheit, die im unteren Bereich eingeblendet sind. Hat man alle Teile gefunden, setzt sich das Objekt von alleine zusammen und landet im Inventar. Wie man es aus der Serie kennt, handelt es sich hier wieder um grafische Kleinode. Jedes Objekt ist ein märchenhaftes Kunstwerk mit filigran ausgearbeiteten Details. Sollte man mal ein gut verstecktes Element nicht finden können, hilft hier der Tipp weiter.

Grafik und Sound
Die Lautstärken der Videomusik, allgemeinen Musik, Effekte und Stimmen lassen sich getrennt voneinander regeln. Über die Optionen kann man ein Vollbild einstellen (Breitbildmodus wird automatisch erkannt) und die Art des Cursors wählen. Die Grafik wurde im gezeichneten Stil mit einer farbenfrohen und sehr märchenhaften Darstellung kreiert. Bewegliche Elemente wie fallende Blätter, Nebelschwaden, Wellen und Wind lassen die Bilder lebendig wirken. Auch in diesem Teil haben die Entwickler wieder viel Wert darauf gelegt, dass verschiedenste kleine Details grafisch gut erkennbar sind, wie kleine Seerosen, die im Wasser treiben, Moos, das auf Bäumen wächst, wuchernde Ranken und Wurzeln. Alles passt hervorragend in die Szenen und wurde optisch liebevoll erschaffen. Die Sprachausgabe erfolgt in Englisch, während alle Dokumente und der Untertitel ins Deutsche übersetzt wurden. Auch die Stimmen der Spielfiguren wurden passend zu deren Charakter gewählt, die Göttin Flora klingt ruhig und gütig und die Schwanenprinzessin wurde korrekterweise mit einer herrischen und lauten Stimme ausgestattet. Bei den Dialogen bewegen sich die Lippen konform zum gesprochenen englischen Text. Die Musik ist immer im Hintergrund zu vernehmen und unterstreicht stets das jeweilige Spielgeschehen. Mal ist sie ruhig und leise, dann wieder laut und spannend.

Fazit
Das Casual-Game ist in 8 Kapiteln aufgebaut und bietet innerhalb dieser Abschnitte verschiedene tolle Schauplätze wie den Sumpf, den Schwanenpalast, die Katakomben, das Haus einer Druidin und vieles mehr. Die grafische Darstellung ist sehr gut gelungen und wird einem Märchen mehr als gerecht. Die Inventarrätsel machen richtig spaß und sind manchmal etwas knifflig, wohingegen die Minispiele eher enttäuschen, da sie zum Teil sehr langwierig sind und sich die Art der Rätsel oft wiederholt. Die Inventargegenstände, die man innerhalb des Spiels findet und durch die WBS erhält, sind wunderschön anzuschauen und echte grafische Kunstwerke, die mit Edelsteinen und filigranen Verzierungen besetzt sind. Was mir in diesem Teil der Serie aber gefehlt hat, waren die Parabeln, die man innerhalb des Spiels finden und freischalten konnte. Das fand ich seither zusätzlich zum eigentlichen Spiel immer sehr unterhaltsam. Bei einer Spielzeit von 5 Stunden kann man sich über den Preis nicht beschweren.
  
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