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     Fluch auf dem Amazonas

   
verfasst am:    17. September 2011
verfasst von:    avsn-lazarus

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Gesamtwertung
60%
 


Die Legende der Jangada
Jonathan Brown bittet Melissa in einem Brief um Hilfe. Das legendäre Kreuzfahrtschiff "Jangada" - im Spiel hat das Schiff den Namen Jengada erhalten - sei vor kurzem gesichtet worden. Die Jangada wurde von Familie Garral erbaut und stach am 16. April 1979 in Richtung Amazonas in See. Seither ward sie nicht mehr gesehen. Niemand weiß, was mit der Besatzung und den Passagieren geschehen ist. Es ranken sich nun viele schaurige Geschichten um das mysteriöse Schiff. Alle, die die "Jangada" suchten, sind seit dieser Zeit verschwunden. Melissa Alan beschleicht kein gutes Gefühl, als sie bei der "Jangada" eintrifft. Das Schiff ist in einem wahrlich schlechten Zustand. In einem Briefkasten findet Melissa eine Tagebuchseite einer gewissen Anna. Ein Schattenmann hätte ihr befohlen, einigen Personen Leid zuzufügen, ansonsten würde er ihren Eltern etwas antun. In diesem Moment erscheint auch der Geist der kleinen Anna, die dich bittet, sie nicht zu verurteilen. Eine erstochene Puppe lässt ebenfalls nichts Gutes vermuten. In der Jangada Lodge wurden die Fenster zugenagelt, so als ob sich die Bewohner vor etwas oder jemanden schützen wollten.

Schwere Ermittlungen für Melissa
Mit den Richtungspfeilen gelangst du von einer Szene zur nächsten. Mit der Lupe zoomst du in die Nahansicht eines interaktiven Bereiches und erhältst Informationen dazu. Wichtige Gegenstände kannst du aufnehmen. Diese landen im Inventar am unteren Bildschirmrand. Das Inventar lässt sich ein- und wieder ausblenden. In den Wimmelbildszenen, die mit einem Funkeln angezeigt werden, musst du alle Gegenstände auf der Suchliste finden. Anschließend wandert ein nützlicher Gegenstand ins Inventar. Solltest du einen Tipp in Anspruch nehmen, zeigt ein Bildausschnitt die Position des gesuchten Gegenstands. Eine Prozentzahl zeigt dir an, wie weit sich der Tipp wieder aufgeladen hat. Ein Kreuz markiert einen falschen Klick. Einige Wimmelbildszenen wiederholen sich, wobei die gesuchten Gegenstände variieren. Die Rätsel geben teilweise keine Anhaltspunkte, wie sie zu lösen sind. Da hilft nur ausprobieren, um die richtige Kombination zu finden, damit sich die Tür öffnet. Minispiele, wie Schieberätsel oder ein Bild zusammensetzen, sind altbekannte Begleiter eines Wimmelbild-Spiels.

Düstere Grafik mit unheimlichen Soundeffekten
Die Jangada ist eine kleine schwimmende Ortschaft. Die Gegend ist sehr düster und bringt eine beklemmende Atmosphäre mit sich. Die unheimliche Hintergrundmusik wird von merkwürdigen Schrittgeräuschen und unheimlichen Geisterstimmen durchzogen. In der Ferne hört man Donnergrollen. Das Holz der alten Jangada berstet. Das ein oder andere Mal durchdringt der Ruf einer Eule die Szenerie. Die Wimmelbildszenen sind nicht immer einfach, da die Gegenstände mit den Farben im Hintergrund verschmelzen. Aber auch dort gibt es unterschiedliche Soundeffekte, wenn du einen Gegenstand findest. Mit einem Diktiergerät dokumentiert Melissa Alan die Geschehnisse in den Zwischensequenzen. Melissas Stimme hat einen sehr charakteristischen Akzent. Auch der Geist der kleinen Anna hat eine passende Synchronstimme erhalten.

Fazit
"Fluch auf dem Amazonas" steht in keinem Zusammenhang mit dem Roman von Jules Verne. Es ist eine ganz eigene Geschichte bei der Melissa Alan einer Legende folgt. Ein Fluch ist über die "Jangada" hereingebrochen und lässt jeden verschwinden, der dem Geheimnis auf die Spur kommt. Wer oder was steckt dahinter? In acht Kapiteln gehst du als Melissa Alan der Sache auf den Grund. Die "Jangada" ist ein kleines schwimmendes Dorf, das du in mehreren Wimmelbildszenen erkunden musst. Die Hintergrundgrafik ist in schwaches Licht gehüllt. Die beklemmende Musik wird durch Geisterstimmen und Donnergrollen immer wieder unterbrochen. Das Wimmelbildspiel ist sehr atmosphärisch und die Geschichte bleibt stets spannend. Die Minispiele sind recht rar gesät. Teilweise erhältst du keinen Hinweis, wie es zu lösen ist. Melissa Alan hat eine sehr markante Stimme mit einem tollen Akzent. Leider ist das Spiel mit 2,5 Stunden recht kurz, bietet aber in dieser Zeit einen guten Unterhaltungswert.
  
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